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Erbrecht

Verwandtschaftsgrad - Infos und Rechtsberatung

05.09.2016 /
Author Autor: Redaktion Deutsche Anwaltshotline AG

Der Verwandtschaftsgrad hat für verschiedene Rechtsgebiete Bedeutung.

Er entscheidet z.B. über das Eheverbot, die Erbfolge, die Unterhaltspflicht und die Höhe der Erbschaftssteuer. Die Verwandtschaft wird in 4 Grade eingeteilt. Verwandte 1. Grades sind die Kinder des Erblassers, Verwandte 2. Grades sind die Eltern des Erblassers und deren Abkömmlinge, Verwandte 3. Grades die Großeltern des Erblassers und deren Abkömmlinge, Verwandte 4. Grades die Urgroßeltern des Erblassers und deren Abkömmlinge. Der Verwandtschaftsgrad entscheidet darüber, wer vorrangig vor den übrigen Verwandten als Erbe berufen ist, wenn keine letztwillige Verfügung vorliegt. Gem. § 1307 Bürgerliches Gesetzbuch (BGB) darf eine Ehe nicht zwischen Verwandten in gerader Linie und halb- bzw. vollblütigen Geschwistern geschlossen werden. Verwandte in gerader Linie sind einander gem. § 1601 BGB zu Unterhalt verpflichtet, d.h. die Eltern gegenüber den Kindern und umgekehrt, nicht aber die Geschwister untereinander. Die Freibeträge im Erbschafts- und Schenkungssteuerrecht sind umso höher je näher der Verwandtschaftsgrad zum Erblasser ist, die Erbschafts- und Schenkungssteuer um so geringer.

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