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Ausbildungsschutz

Stand: 30.10.2015

In der Zeit der Ausbildung genießt der in einem Betrieb zu seiner Ausbildung angestellte Arbeitnehmer wegen seiner schwächeren Position besonderen Schutz.

Dieser Schutz fängt beim Abschluss des Ausbildungsvertrags an, so sind bestimmte Vereinbarungen schon von vorn herein nichtig, welche den Auszubildenden benachteiligen. Zum Beispiel das Verbot der Vereinbarung von Vertragsstrafen (vgl. § 12 BBiG).
Weiterhin gibt es Sonderregelungen über die Vergütung des Auszubildenden (vgl. § 17 BBiG). Die Probezeit kann nicht so lang, wie bei anderen Arbeitsverhältnissen vereinbart werden, nämlich längstens vier Monate (vgl. § 20 BBiG). Darüber hinaus unterliegt der zu kündigende Auszubildende einem besonderen Schutz, der speziell im Berufsbildungsgesetz (vgl. § 22 BBiG), sowie an verschiedenen weiteren Stellen im Gesetz detailliert geregelt ist. Eine abschließende Aufzählung der Schutzvorschriften für den Auszubildenden ist hier leider nicht möglich.

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