Der direkte Draht zum Anwalt:
(1,99 EUR/Min* | 07:00 - 01:00 Uhr)
*inkl. 19% MwSt aus dem Festnetz der Deutschen Telekom; ggf. abweichende Preise aus Mobilfunknetzen.

Miete von getrennt lebenden Mann verlangen


Online-Rechtsberatung von Rechtsanwalt Uwe Peters
Stand: 09.09.2012

Frage:

Ich bin seit Mai 2011 von meinem Mann getrennt lebend und wir haben ein gemeinsames Haus, in dem mein Mann seit der Trennung alleine wohnt. Habe ich das Recht von meinem Mann Miete zu verlangen (auch rückwirkend) obwohl es bei meinem Auszug nicht vereinbart wurde?

E-Mail-Beratung:
Jetzt kostenloses Angebot anfordern!Hier gehts los.
Telefonberatung: Jetzt anrufen unter 0900-1 875 000-31
1,99 €/Min. inklusive 19% MwSt aus dem Festnetz der Deutschen Telekom; ggf. abweichende Preise aus Mobilfunknetzen

Antwort:

Nach der Trennung sind grundsätzlich beide Ehegatten und Miteigentümer einer gemeinsamen Immobilie dazu verpflichtet, die Belastungen der Immobilie jeweils ihrem Miteigentumsanteil entsprechend anteilig zu tragen. In der Regel besteht hälftiges Miteigentum, so dass die Belastungen hälftig zu tragen sind. Diese Verpflichtung besteht auch dann, wenn einer der Ehegatten keine eigenen Einkünfte hat (sog. Gesamtschuldnerausgleich). Der Anspruch besteht ab der Trennung und kann grundsätzlich auch noch längere Zeit nach der Trennung rückwirkend geltend gemacht werden. Soweit zu den Belastungen, die regelmäßig bestehen und gegenüber der finanzierenden Bank gemeinsam abgetragen werden müssen. Darüber hinaus hat derjenige Ehegatte, der das Haus nicht mehr bewohnt, gegen den im Haus verbliebenen Ehegatten einen Anspruch auf Zahlung einer sog. Nutzungsentschädigung (= Miete) für seine Haushälfte. Die Höhe der Nutzungsentschädigung bemisst sich nach der ortsüblichen Miete. Zu entschädigen ist der hälftige Nutzwert der gesamten Immobilie. Eine Nutzungsentschädigung kann im Gegensatz zum Gesamtschuldnerausgleichsanspruch grundsätzlich erst ab dem Zeitpunkt verlangt werden, ab dem sie gefordert worden ist. Eine Ausnahme sieht die Rechtsprechung nur für den Fall vor, dass der im Haus verbliebene Ehegatte auch gleichzeitig die Hausbelastungen (Kredite) trägt. Sofern er gegenüber dem aus der Immobilie ausgezogenen Ehegatten Gesamtschuldnerausgleichsansprüche wegen der getragenen Belastungen geltend macht, kann der ausgezogene Ehegatte diesem Anspruch nach Treu und Glauben ausnahmsweise auch rückwirkend einen Anspruch auf Zahlung einer Nutzungsentschädigung entgegen halten. Sollte also Ihr Mann die Kreditraten für das Haus seit Ihrem Auszug allein getragen haben, können Sie Nutzungsentschädigung auch rückwirkend verlangen bzw. die Aufrechnung erklären. Für die laufende Nutzungsentschädigung sollten Sie Ihre Ansprüche demnach schnellstmöglich geltend machen.



Interessante Fälle aus der E-Mail-Rechtsberatung zu Miteigentumsanteile

Eigentümerversammlung legt Anwaltskosten auf eine einzelne Wohnung um | Stand: 17.10.2015

FRAGE: Ich bin Eigentümer einer vermieteten Eigentumswohnung in Hamburg. Der Mieter hat im Sommer 2014 auf seiner Terrasse einen Pavillon als Sonnenschutz aufgebaut, bestehend aus einer Holzkonstruktio...

ANTWORT: Ob die Kosten der Rechtsverfolgung einer WEG sind bei Streitigkeiten untereinander zu den Verwaltungskosten des § 16 Abs. 2 WEG zu zählen sind, war lange umstritten. Es war insbesondere streitig ...weiter lesen

Kosten für Warmwasserbehälter in einer Hausgemeinschaft trotz fehlendem Warmwasseranschluss bezahlen | Stand: 01.06.2015

FRAGE: Ich habe vor knapp zwei Jahren das Hinterhaus - als Eigentumswohnung - gekauft. Nutze diese Räume nun selbst – mit meiner Praxis. Nun haben wir in der Hausgemeinschaft beschlossen eine neu...

ANTWORT: Der Warmwasserkessel dient dem gemeinschaftlichen Gebrauch der Wohnungseigentümer und ist daher ein Gegenstand der im Gemeinschaftseigentum steht.Die Kosten der Instandsetzung des gemeinschaftliche ...weiter lesen

Montage von Solarkollektoren auf Haus | Stand: 15.01.2015

FRAGE: Ich bin Eigentümerin einer Eigentumswohnung und bewohne das gesamte Dachgeschoss, welches zurzeit umgebaut und saniert wird.Im Zuge der Sanierung soll eine umweltschonende Solartherme, welche übe...

ANTWORT: Sie müssen in Ihrem Fall unterscheiden zwischen dem öffentlichen Baurecht, also, ob eine Baumaßnahme rechtlich zulässig ist und dem Recht der Wohnungseigentümergemeinschaft, welch ...weiter lesen

Aufteilung von Wohnungen mit Miteigentumsanteil | Stand: 25.03.2014

FRAGE: Ich will ein Haus mit 8 gleich großen Wohnungen in ETW aufteilen und jeder Wohnung einen Miteigentumsanteil von 125/1000 zuordnen.Daneben gibt es einen tagebelichteten und beheizbaren Raum im UG...

ANTWORT: Die von Ihnen vorgesehene Verfahrensweise ist so definitiv nicht möglich. Zum einen müssen gemäß § 7 WEG (Wohnungseigentumsgesetz) die Miteigentumsanteile in einem mit einzureichende ...weiter lesen

Eigentümerversammlung: Beschluss über Sanierung | Stand: 07.03.2014

FRAGE: Mein Vater ist Besitzer einer Eigentumswohnung in einem Gebäude mit 19 Parteien, wegen zwei Eigentümern, die in ihren Wohnungen Schimmel haben, der angeblich von der mangelnden Isolierung de...

ANTWORT: Welche Mehrheiten für welche Beschlüsse notwendig sind kann zunächst die Teilungserklärung der Wohnungseigentumsgemeinschaft regeln. Sie müssen daher zunächst diese durchlesen ...weiter lesen

Kein Balkon - Rechtsanspruch auf Ausschluss der Kostenübernahme für Balkonsanierung? | Stand: 19.01.2012

FRAGE: In unserer Wohnanlage (259 Wohnungen), bestehend aus Geschoßwohnungsbau und Reihenhäusern, steht die Sanierung von Beton-Balkonen an Reihenhäusern sowie an den mehrgeschossigen "Blöcken...

ANTWORT: Fragestellung: WEG; Kostenverteilung bei BalkonsanierungBei der Verteilung von Kosten ist im WEG Recht stets zu fragen, ob sich die Maßnahme auf Gemeinschaftseigentum oder Sondereigentum bezieht ...weiter lesen


Rechtsbeiträge über Wohneigentumsrecht

Interessante Beiträge zu Miteigentumsanteile

Opfer hatte Schlägerei selbst provoziert und einen Elektroschocker dabei
Nürnberg (D-AH) - Wer um Schulden einzutreiben mit einem Elektroschocker in der Tasche unterwegs ist und dabei selbst zusammengeschlagen wird, kann keine Versorgung nach dem Opferentschädigungsgesetz beanspruchen. Da ...weiter lesen

Für ein häusliches Arbeitszimmer ist die Einrichtung entscheidend
Nürnberg (D-AH) - Schein gegen Sein: Ob ein Raum in der heimischen Wohnung als steuergünstiges Arbeitszimmer oder nur als bloßes Lager anerkannt wird, hängt nicht davon ab, was der Wohnungsbesitzer ko ...weiter lesen

Richter: Staat muss Asthmabehandlung am Toten Meer bezahlen
Nürnberg (D-AH) - Einem Schwerbehinderten, der sich beim Dienst fürs Vaterland in der Bundeswehr eine chronische Entzündung der Bronchien zugezogen hat, steht auf Staatskosten eine Asthma-Kur am Toten Meer zu ...weiter lesen

E-Mail-Beratung:
Jetzt kostenloses Angebot anfordern!Hier gehts los.
Telefonberatung: Jetzt anrufen unter 0900-1 875 000-31
1,99 €/Min. inklusive 19% MwSt aus dem Festnetz der Deutschen Telekom; ggf. abweichende Preise aus Mobilfunknetzen

SEHR GUT
4.5 Sternenbewertungen

20.209 Kundenbewertungen
Bewerten auch Sie den Anwalt
nach dem Gespräch !

   | Stand: 17.10.2017
Vielen Dank für die Ausführliche Kompetente Beratung. Bei weiteren Unklarheiten gerne wieder.

   | Stand: 17.10.2017
Ich werde anwaltshotline weiterempfehlen und bei Bedarf auch nutzen

   | Stand: 16.10.2017
Nach einer Kündigung wollte mein Arbeitgeber ein Paragraphen wissen, in dem etwas sehr explizites stand. Nach langer Suche im Internet etc. habe ich nun die Anwaltshotline genutzt. Super Beratung mit verständlichen Erklärungen. Innerhalb von 10 Sekunden wurde ich an einen Anwalt geleitet. Vielen Dank für die super tolle und schnelle Hilfe!! Nur zu Empfehlen, immer wieder gern!

Der direkte Draht zum Anwalt:

0900-1 875 000-31
(1,99 EUR/Min* | 07:00 - 01:00Uhr)
*inkl. 19% MwSt aus dem Festnetz der Deutschen Telekom; ggf. abweichende Preise aus Mobilfunktnetzen



Wichtige Themen:

Rechtsanwalt für Wohnungseigentumsrecht | Baurecht (öffentliches) | Baurecht | Wohnungseigentumsrecht | Bruchteilseigentum | Eigentümergemeinschaft | Eigentümergemeinschaften | Gemeineigentum | Gemeinschaft | Gemeinschaftseigentum | Gemeinschaftsordnung | Miteigentümer | Sondereigentum | Timesharing | Wohnungseigentümer | Wohnungseigentumsgemeinschaft

Hilfreiche und viele kostenlose Produkte:


ERFOLGSAUSSICHTEN CHECK

Lassen Sie 10 Anwälte urteilen

Lohnt sich ein Anwalt? Lassen Sie das Risiko Ihrer Rechtsangelegenheit von unabhängigen Rechtsanwälten bewerten. ...weiter lesen
Hilfreiche und viele kostenlose Produkte:

HOMEPAGE TOOLS
NEU und exklusiv für Webmaster

Machen Sie Ihre Website rechtssicher! Mit unseren kostenlosen Homepage-Tools minimieren sie das Risiko einer Abmahnung. Egal ob Impressum, Disclaimer oder AGB. ...weiter lesen
Recht auf Ihrer Website

JURA TICKER

Die neuesten Meldungen auf Ihrer Website
Der Jura-Ticker bietet Ihren Besuchern aktuelle Gerichtsurteile, die stets interessant und leserfreundlich geschrieben sind. Dieser Content ist kostenlos in jede Website integrierbar und wird von uns regelmäßig mit einer neuen Meldung bestückt. Rechtsgebiete, Größe und Farben des Tickers können dabei an den eigenen Internetauftritt angepasst werden.

Anwaltshotline
Der direkte Draht zum Anwalt:

0900-1 875 000-31
(1,99 EUR/Min* | 07:00 - 01:00Uhr)
*inkl. 19% MwSt aus dem Festnetz der Deutschen Telekom; ggf. abweichende Preise aus Mobilfunktnetzen


E-Mail Beratung Online-Rechtsberatung per E-Mail. Antwort innerhalb weniger Stunden „schwarz auf weiß“. Jetzt Anfragen