Der direkte Draht zum Anwalt:
(1,99 EUR/Min* | 07:00 - 01:00 Uhr)
*inkl. 19% MwSt aus dem Festnetz der Deutschen Telekom; ggf. abweichende Preise aus Mobilfunknetzen.

Mietvertrag früher kündigen - Frist

Online-Rechtsberatung von Rechtsanwalt Dr. Dietmar Breer
Stand: 25.04.2012

Frage:

Aus finanziellen gründen muss ich meine Parfümerie schließen.
Ich habe einen befristeten Mietvertrag, darin steht: Mietdauer

Das Mietverhältnis beginnt am 01.07.2011 und wird bis zum 30.06.2012 fest vereinbart.

Nach Ablauf der festen Mietzeit wandelt sich das Mietverhältnis in ein unbefristetes Mietverhältnis um und ist mit einer Frist von 3 Monaten zum Ende eines jeden Monat kündbar.
Die Kündigung muss schriftlich erfolgen.

Aber, mein Vermieter verlangt von mir eine 3 monatige Kündigungsfrist.
Ich soll die Kündigung Ende diesen Monat (30.04.2012) ihm zu schicken und zum 31.07.2012 kündigen.
Ich habe gelesen: Das ein befristeter Mietvertrag nicht zu kündigen ist.

Meine Frage dazu: Kann ich schon zum 30.06.2012 den kündigen?

E-Mail-Beratung:
Jetzt kostenloses Angebot anfordern!Hier gehts los.
Telefonberatung: Jetzt anrufen unter 0900-1 875 000-11
1,99 €/Min. inklusive 19% MwSt aus dem Festnetz der Deutschen Telekom; ggf. abweichende Preise aus Mobilfunknetzen
Kontakt zum Autor des Beitrages:
Rechtsanwalt Dr. Dietmar Breer   |Hier klicken

Antwort:

Für die Beantwortung Ihrer Frage kommt es auf den genauen Inhalt des Mietvertrages an.

Grundsätzlich ist Ihre Aussage richtig, dass das befristete Mietverhältnis mit Ablauf der Befristung kraft Gesetzes endet (§ 542 Abs.2 BGB). Eine Kündigung bedarf es dazu nicht.

Soweit sodann eine Umwandlung in ein unbefristetes Mietverhältnis vereinbart ist, gelten die Rechtsfolgen eines solchen unbefristeten Mietverhältnisses (also auch die Kündigungsfristen) erst mit Beginn des unbefristeten Mietverhältnisses; in Ihrem Fall also am 1.7.2012.

Aus diesem Grund enthalten solche Mietverträge üblicherweise eine Klausel nach der der Mieter 3 Monate vor Ende des befristeten Mietverhältnisses anzeigen muss, dass er das Mietverhältnis verlängern will. Bitte untersuchen Sie genau, ob Ihr Mietvertrag nicht eine solche oder ähnliche Klausel enthält. Mit ihr kann sich der Vermieter vor der Situation, die jetzt eingetreten ist, schützen.

Fehlt eine solche Klausel, kann ich Ihnen nur empfehlen, dass Sie Ihrem Vermieter bis zum Monatsende schriftlich mitteilen, dass Sie nicht beabsichtigen das Mietverhältnis über die Zeit der Befristung hinaus fortzusetzen und die Räume zum 30.6.2012 verlassen werden. Weitere Mietzahlungen sollten Sie nicht vornehmen.



Rechtsbeiträge über Miet-/ Immobilienrecht
Interessante Fälle aus der E-Mail-Rechtsberatung zu Betriebskostennachzahlung

Beitragsbemessung Selbstständiger: Einkommensteuerbescheid verspätet eingereicht | Stand: 20.05.2015

FRAGE: Ich bin seit 1995 selbstständig. Aufgrund einer Betriebsprüfung erhielt ich meine Einkommensteuerbescheide 2010, 2011, 2012 und 2013 am 19.05.2014 (Datum der Bescheide: 16.05.2014). Ich leitet...

ANTWORT: Ich habe nun die schwierige Aufgabe Ihnen ein Verfahren zu erklären, das von vielen Selbständigen weder verstanden noch akzeptiert wird, das jedoch der geltenden Rechtslage entspricht und auc ...weiter lesen

Mietminderung bei gewerblichem Mietobjekt | Stand: 27.08.2014

FRAGE: Ein Vermieter gewerblicher Räume verweigert die Reparatur funktioneller Mietsachen:Durch einen Wurzeleinwuchs verursachte Rohrverstopfung kann die Herrentoilette nicht mehr genutzt werden, wonac...

ANTWORT: Als Mieter von Geschäftsräumen steht Ihnen eine Reihe von Gewährleistungsrechten zu, sodass Sie das Verhalten von Ihrem Vermieter so nicht dulden müssen.Dabei weise ich Sie insbesonder ...weiter lesen

Krankenkasse kündigt Mitgliedschaft | Stand: 10.12.2013

FRAGE: Mein Mann ist US-Staatsbürger und arbeitet als Zivilangestellter für die US-Streitkräfte in Deutschland. Er ist nicht meldepflichtig und unterliegt dem SOFA-Abkommen. Er kann sich somi...

ANTWORT: Ich kann mir gut vorstellen, dass es sehr problematisch ist, wenn man zu befürchten hat, dass man die Krankenversicherung verliert. In der Tat hat die Krankenkasse grundsätzlich recht, wen ...weiter lesen

Jugendamt fordert Unterhaltsvorschuss zurück | Stand: 24.01.2013

FRAGE: Das Jugendamt möchte den Unterhaltsvorschussbetrag einfordern, (180,- €) mit 1 Woche Vorankündigung. Ich verdiene aber nicht jeden Monat den gleichen Betrag, das höchste Nettogehal...

ANTWORT: Das Anforderungsschreiben des Jugendamtes mit den darin enthaltenen Angaben liegt mir nicht vor. Ausgehend von Ihren Angaben sehe ich derzeit aber keine Verpflichtung zur Zahlung des Unterhaltsvorschusses.Al ...weiter lesen

ALG II Bezug und Nebenverdienst | Stand: 01.12.2010

FRAGE: Mein Enkel bezieht Arbeitslosengeld 2 und eine Wohnung, die die ARGE bezahlt, wie viel kann er dazu verdienen. ...

ANTWORT: Sehr geehrter Mandant,grundsätzlich muss natürlich berücksichtigt werden, dass Ihr Enkel aufgrund des ALG II-Bezuges verpflichtet ist, dem Arbeitsmarkt zur Verfügung zu stehen. Er dar ...weiter lesen

Ist mit einer Zwangsversteigerung zu rechnen? | Stand: 12.07.2010

FRAGE: Es wurde uns mitgeteilt, dass wir mit der Zwangsversteigerung unseres Hauses rechnen können, Zahlung offenstehender Forderung 2500,00 €. Alle Raten sind bis zum heutigen Tag bezahlt. ...

ANTWORT: Sehr geehrte Mandantin,Aus den Unterlagen entnehme ich aber, dass meine Vermutung zutreffend war und Sie von der Grundschuldgläubigerin, Ihrer finanzierenden Bank nach Kündigung des Darlehen ...weiter lesen


E-Mail-Beratung:
Jetzt kostenloses Angebot anfordern!Hier gehts los.
Telefonberatung: Jetzt anrufen unter 0900-1 875 000-11
1,99 €/Min. inklusive 19% MwSt aus dem Festnetz der Deutschen Telekom; ggf. abweichende Preise aus Mobilfunknetzen
Kontakt zum Autor des Beitrages:
Rechtsanwalt Dr. Dietmar Breer   |Hier klicken

SEHR GUT
4.5 Sternenbewertungen

20.209 Kundenbewertungen
Bewerten auch Sie den Anwalt
nach dem Gespräch !

   | Stand: 17.10.2017
Vielen Dank für die Ausführliche Kompetente Beratung. Bei weiteren Unklarheiten gerne wieder.

   | Stand: 17.10.2017
Ich werde anwaltshotline weiterempfehlen und bei Bedarf auch nutzen

   | Stand: 16.10.2017
Nach einer Kündigung wollte mein Arbeitgeber ein Paragraphen wissen, in dem etwas sehr explizites stand. Nach langer Suche im Internet etc. habe ich nun die Anwaltshotline genutzt. Super Beratung mit verständlichen Erklärungen. Innerhalb von 10 Sekunden wurde ich an einen Anwalt geleitet. Vielen Dank für die super tolle und schnelle Hilfe!! Nur zu Empfehlen, immer wieder gern!

Der direkte Draht zum Anwalt:

0900-1 875 000-11
(1,99 EUR/Min* | 07:00 - 01:00Uhr)
*inkl. 19% MwSt aus dem Festnetz der Deutschen Telekom; ggf. abweichende Preise aus Mobilfunktnetzen



Wichtige Themen:

Rechtsanwalt für Mietrecht | Allgemeine Rechtsfragen | Arbeitsrecht | Mietrecht | Abschlag | Abschlagszahlung | Betriebskostenrückzahlung | Betriebskostenvorauszahlung | Heizkostennachzahlung | Heizkostenpauschale | Mietenzahlung | Mietrückzahlung | Mietschulden | Mietverjährung | Mietzahlungen | Nachzahlung | Nebenkostennachzahlung | Nichtzahlung | Nutzerwechselgebühr | Verzugszins | Sowiesokosten | Säumnis | Mietnachzahlung

Hilfreiche und viele kostenlose Produkte:


ERFOLGSAUSSICHTEN CHECK

Lassen Sie 10 Anwälte urteilen

Lohnt sich ein Anwalt? Lassen Sie das Risiko Ihrer Rechtsangelegenheit von unabhängigen Rechtsanwälten bewerten. ...weiter lesen
Hilfreiche und viele kostenlose Produkte:

HOMEPAGE TOOLS
NEU und exklusiv für Webmaster

Machen Sie Ihre Website rechtssicher! Mit unseren kostenlosen Homepage-Tools minimieren sie das Risiko einer Abmahnung. Egal ob Impressum, Disclaimer oder AGB. ...weiter lesen
Recht auf Ihrer Website

JURA TICKER

Die neuesten Meldungen auf Ihrer Website
Der Jura-Ticker bietet Ihren Besuchern aktuelle Gerichtsurteile, die stets interessant und leserfreundlich geschrieben sind. Dieser Content ist kostenlos in jede Website integrierbar und wird von uns regelmäßig mit einer neuen Meldung bestückt. Rechtsgebiete, Größe und Farben des Tickers können dabei an den eigenen Internetauftritt angepasst werden.

Anwaltshotline
Der direkte Draht zum Anwalt:

0900-1 875 000-11
(1,99 EUR/Min* | 07:00 - 01:00Uhr)
*inkl. 19% MwSt aus dem Festnetz der Deutschen Telekom; ggf. abweichende Preise aus Mobilfunktnetzen


E-Mail Beratung Online-Rechtsberatung per E-Mail. Antwort innerhalb weniger Stunden „schwarz auf weiß“. Jetzt Anfragen