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Mietwohnung Haustier - Infos und Rechtsberatung

Author Autor: Redaktion Deutsche Anwaltshotline AG / 29.01.2014
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Ob Mieter in ihrer Wohnung ein Haustier halten dürfen hängt in erster Linie von der jeweiligen vertraglichen Vereinbarung ab, oft vom genauen Wortlaut des Mietvertrages.

Erlaubt der Vertrag ausdrücklich die Tierhaltung oder enthält er hierzu keine Regelung, kann sich der Mieter ohne weiteres Hund oder Katze oder andere Haustiere zulegen. Nur wenn sich das "niedliche Haustier" als hochgiftige Königskobra oder als gefährlicher Kampfhund entpuppt, kann der Vermieter die Abschaffung des Tieres fordern, muss dies sogar tun, wenn sich andere Mieter hierdurch berechtigter Weise bedroht oder belästigt fühlen. Gleiches gilt, wenn die Wohnung tatsächlich zur Tierhaltung in der konkreten Form (Bsp.: Elefant in 2-Zimmer-Wohnung) nicht geeignet ist.

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Verbietet der Mietvertrag jegliche Form von Haustierhaltung ist das unwirksam. Kleintiere, wie z.B. Vögel, Fische oder Hamster darf der Mieter immer halten, egal was im Mietvertrag steht. Gleiches gilt nach der aktuellen Rechtsprechung, wenn ein grundsätzliches Verbot für eine bestimmte Tierhaltung (generelles Hundehaltungsverbot) im Vertrag enthalten ist.

Steht im Mietvertrag, dass die Hundehaltung von einer Zustimmung des Vermieters abhängt, muss der Vermieter um Erlaubnis gefragt werden. Der kann "frei" entscheiden, allerdings darf er nicht willkürlich der einen Mietpartei den Hund erlauben, und der anderen nicht. Soweit bereits Hunde im Mietshaus gehalten werden, braucht der Vermieter triftige Gründe, wenn er einen anderen anfragenden Mieter die Hundehaltung verbieten will. Die Abschaffung des "erlaubten" Hundes während der Mietzeit kann nur gefordert werden, wenn schwerwiegende Belästigungen oder Gefahren von diesem Hund für die Mitbewohner ausgehen.

Fragen zu diesem Thema beantworten Ihnen gerne die Experten der Deutschen Anwaltshotline.

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