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Arbeit und Beruf

Wochenstunden - Infos und Rechtsberatung

20.01.2014 /
Author Autor: Redaktion Deutsche Anwaltshotline AG

Meist ist in Arbeitsverträgen die wöchentliche Arbeitszeit, also die Wochenstunden bezogen auf die Regelung einer 5-Tage-Woche oder einer 6-Tage-Woche vereinbart. Hierbei ist der Arbeitgeber verpflichtet, die Vorschriften des Arbeitszeitgesetzes einzuhalten.

Nach § 3 des Arbeitszeitgesetzes darf die werktägliche Arbeitszeit der Arbeitnehmer acht Stunden nicht überschreiten.
Sie kann auf maximal zehn Stunden verlängert werden, jedoch nur dann, wenn innerhalb von sechs Kalendermonaten oder innerhalb von 24 Wochen im Durchschnitt acht Stunden werktäglich nicht überschritten werden.

Das bedeutet im Ergebnis, dass eine maximale Wochenstundenzahl von 48 Stunden rechtswirksam vereinbart werden kann.

Abweichende Regelungen von den Schutzbestimmungen der §§ 3 bis 5 Arbeitszeitgesetz sind vielfach möglich und bedürfen in der Regel einer besonderen Legitimation durch die Tarifvertragsparteien im Tarifvertrag oder einer im Tarifvertrag enthaltenen Öffnungsklausel zugunsten von Betriebs- oder Dienstvereinbarungen. Im Geltungsbereich eines Tarifvertrages können die tariflichen Regelungen im Betrieb eines nicht tarifgebundenen Arbeitgebers ebenfalls angewendet werden. Voraussetzung ist die Übernahme der Tarifvorschriften durch Betriebsvereinbarung oder, wenn ein Betriebsrat nicht besteht, eine schriftliche Vereinbarung mit dem Arbeitnehmer.

Weitere Fragen zum Thema Wochenstunden im Arbeitsrecht beantworten Ihnen unsere Anwälte aus diesem Fachbereich.

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