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Altersteilzeit Gesetz - Infos und Rechtsberatung

Author Autor: Redaktion Deutsche Anwaltshotline AG / 04.05.2015
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Das Altersteilzeitgesetz (abgekürzt AltTZG) gibt Arbeitnehmern ab dem 55. Lebensjahr und bei Erfüllung der sonstigen Voraussetzungen die Möglichkeit, eine gesonderte Form der Teilzeitbeschäftigung (die sog. Altersteilzeit) in Anspruch zu nehmen und so einen gleitenden Übergang vom Erwerbsleben in die Altersrente zu ermöglichen.

Es gibt dabei zwei verschiedene Modelle, nämlich das Modell der kontinuierlichen Altersteilzeit (Gleichverteilungsmodell, in dem der Arbeitnehmer über die gesamte Altersteilzeit hinweg die Arbeitszeit um die Hälfte reduziert und das heute fast ausschließlich genutzte Blockmodell, in dem es zwei gleichlange Phasen gibt, die Arbeitsphase, in der der Arbeitnehmer ungekürzt arbeitet und der Freistellungsphase, in der er nicht arbeitet.
Das Altersteilzeitgesetz gilt unbefristet. Die Förderung des Arbeitgebers durch die Agentur für Arbeit wurde jedoch befristet auf Arbeitsverhältnisse, die spätestens zum 31.12.2009 auf Altersteilzeit reduziert wurden (vgl. § 1 Abs. 2 AltTZG, § 4 AltTZG). Der Arbeitgeber leistet zumeist einen Aufstockungsbetrag, sofern er dem Arbeitnehmer Altersteilzeit gewährt. Einen Anspruch auf Altersteilzeit gibt es lediglich nach den jeweils einschlägigen Tarifverträgen der entsprechenden Branche (z.B. der Metall- und Elektroindustrie). Die Voraussetzungen der Altersteilzeit ergeben sich aus § 3 AltTZG und dem einschlägigen Tarifvertrag. Nach § 3 Abs. 1 Nr. 2 AltTZG wird dabei vorausgesetzt, dass der Arbeitgeber wegen des Übergangs des Arbeitnehmers in die Altersteilzeitarbeit die insoweit freigewordene Stelle durch einen Arbeitslosen oder durch die Übernahme eines Ausgebildeten wiederbesetzt. Bei Betrieben mit nicht mehr als 50 Arbeitnehmern ist die Förderung ebenfalls möglich, wenn ein neues Ausbildungsverhältnis begründet wird.

Weitere Fragen hierzu beantworten Ihnen gerne die Rechtsanwälte der Deutschen Anwaltshotline!

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