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Autounfall

Stand: 09.10.2014

Unter einem Autounfall versteht man volkstümlich einen Verkehrsunfall an dem wenigstens ein Pkw beteiligt ist. Der Begriff Autounfall ist relativ eng gefasst, zweckmäßigerweise spricht man besser von einem Verkehrsunfall.

Gesetzliche Vorschriften zum Unfall mit Fahrzeugen oder anderen Verkehrsteilnehmern finden sich in der StVO (Strafverkehrsordnung) und im Strafgesetzbuch (StGB). Als Verkehrsunfall gilt jedes für wenigstens einen der Beteiligten plötzliche Ereignis, das mit dem Straßenverkehr und dessen Gefahren ursächlich zusammenhängt und einen nicht völlig belanglosen Personen- oder Sachschaden ausgelöst hat. Der Schadenseintritt muss eine Auswirkung des allgemeinen Verkehrsrisikos sein (BGHSt 24, 382, 384; BGH VRS 56, 1979, 189).  Nach § 142 Abs. 5 StGB ist Unfallbeteiligter jeder, dessen Verhalten nach den Umständen zur Verursachung des Unfalls beigetragen haben kann.
Unfallbeteiligte können auch Fußgänger sein. An einem Unfall kann auch ein Fahrzeug im ruhenden Verkehr beteiligt sein, also ein parkendes Fahrzeug. Ein Unfall ist nur ein plötzliches und unerwartetes Ereignis. Kollidiert daher jemand mit Absicht mit einem anderen Verkehrsteilnehmer, dann ist es kein Unfall. Als Geschädigter eines Autounfalls bietet es sich regelmäßig an, kurzfristig anwaltliche Hilfe in Anspruch zu nehmen, um keine Entschädigungsleistungen zu verlieren. Auch wenn man vermeindlich Hauptschuldiger ist, kann womöglich eine Mithaftung des Unfallgegners in Betracht kommen und mithin ein Teil des eigenen Schadens erstattungsfähig sein.

Weitere Fragen hierzu beantworten Ihnen gerne die Rechtsanwälte der Deutschen Anwaltshotline!


Wie hilft der Telefon-Anwalt?

1. Fakten sammeln
Unsere erfahrenen Rechtsanwälte und Rechtsanwältinnen verschaffen sich zunächst einen Überblick über den Sachverhalt. Dazu werden Sie Ihnen möglicherweise folgende Fragen stellen:
  • Wie ereignete sich der Unfall?
  • In welchem Fahrzeug befanden sie sich wo?
  • War die Polizei vor Ort?
  • Gab es Zeugen?
  • Wurden Sie verletzt?
  • Wer ist Eigentümer des Fahrzeuges?
  • Wie viele Fahrzeuge waren beteiligt, an welcher Position war Ihr Fahrzeug?
  • Was wurde beschädigt?
2. Tatbeständen zuordnen
Anhand des eben geklärten Sachverhalts werden die Telefonanwälte Ihr Anliegen einem Problemkreis zuordnen können. Dabei kommen die Berater unter anderem zu folgendem Ergebnis:

Der Telefonanwalt

  • prüft, welche Schuld Sie am Unfall tragen.k
  • kann dann sagen, gegen wen Ansprüche gestellt werden können.
  • kann mitteilen, welche Ansprüche geltend gemacht werden können.
  • kann nach den Angaben prüfen, ob eine Ordnungswidrigkeit bzw. Straftat im Zusammenhang mit dem Unfall vorliegt.
3. Rechtspositionen ableiten
In dieser Phase des Gesprächs werden Ihre ganz individuellen Rechte bestimmt. Jetzt kann Ihnen der Telefonanwalt genau sagen, was Ihnen zusteht und auf was Sie bestehen können. Dabei treffen die Berater auch ganz konkrete Aussagen wie zum Beispiel:
  • Sie sind (nicht/z.T.) Schuld am Unfall.
  • Bei haben Anspruch auf Schmerzensgeld auf Grund der Körperverletzung.
  • Ihre Haftpflichtversicherung wird eine Teilregulierung des Schadens auf Grund des Autounfalles gegenüber dem anderen Beteiligten vornehmen.
4. Handlungsoptionen aufzeigen
Zum Abschluss des Gesprächs klärt der Telefonanwalt mit Ihnen, welche weiteren Schritte für Sie im konkreten Fall sinnvoll und notwendig sind. Mögliche Empfehlungen können sein:
  • Da Sie keine/ Teil - Schuld am Unfall haben können Sie Ihre Ansprüche bei der gegnerischen Versicherung geltend machen.
  • Sie können ein Gutachten erstellen lassen bzw. Fotos fertigen und einen Kostenvoranschlag fertigen lassen.
  • Sie müssen gegenüber Ihrer Haftpflichtversicherung bei Schuld oder Teilschuld am Unfall wahrheitsgemäße Angaben machen.

Maßgebliche Urteile

BGH 11.02.14, VI ZR 225/13
Die Haftpflichtversicherung des Verursachers hat bei einem Autounfall die Sachverständigenkosten zu tragen bei einem Reparaturaufwand von 1050,00 EUR  zzgl. MwSt.

BGH 05.02.13 VI ZR 290/11
Ein Mietwagen kann eigentlich nur genommen werden nach einem Autounfall, wenn täglich 20 km damit gefahren werden, aber wenn die ständige Verfügbarkeit gewährleistet sein muss, sind Mietwagenkosten zu ersetzen.

BGH 05.02.13 VI ZR 245/11
Wenn nach einem Autounfall ein Mietwagen eine Klasse kleiner als der eigenen PKW angemietet wird, darf kein Abzug einer Eigenersparnis erfolgen.

BGH 05.03.13 VI ZR 320/12
Sofern eine fiktive Abrechnung nach einem Autounfall vorgenommen wird, kann noch im Prozess auf die Höhe der Stundenverrechnungssätze einer Verweiswerkstatt vorgenommen werden.


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