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Grillrecht

Stand: 29.10.2015

Eine der liebsten Beschäftigungen deutscher Nachbarn ist nach wie vor das Grillen.

So schön es für den einen ist, so störend kann es für den anderen sein. Zwar ist das Grillen grundsätzlich ein sozialadäquates Verhalten und kann nicht grundsätzlich verboten werden. Konkret gibt es kein Gesetz oder eine Regelung, die das Grillen regelt, es müssen hierzu Immissionsschutzgesetze auf Landes- und Bundesebene herangezogen werden, sowie die mittlerweile umfassende, in Teilen aber auch widersprüchliche Rechtsprechung. Grundsätzlich ist jeder Vorfall ein Einzelfall, der untersucht werden muss, Pauschalaussagen lassen sich hierzu nicht treffen. Das Grillen ist nicht zu beanstanden, wenn Nachbarn nicht unzumutbar belästigt werden und keine Schäden verursacht werden. Die weitläufig verbreitete Meinung, eine bestimmte Anzahl von Grillfesten sei erlaubt oder aber insbesondere zu Geburtstagen ohne weiteres zulässig, stimmt so nicht. Grillen darf man selbstverständlich, wenn man möchte, jedoch nur unter bestimmten Voraussetzungen. Nicht nur die Belästigung des Nachbarn, sondern auch brandschutzrechtliche Gegebenheiten müssen beachtet werden.

Wo jedoch die Grenze für eine unzumutbare Belästigung des Nachbarn durch das Grillen liegt, lässt sich manchmal sehr schwer sagen. Hier hilft Ihnen gern ein Anwalt der Deutschen Anwaltshotline weiter.

Wie hilft der Telefon-Anwalt?

1. Fakten sammeln
Unsere erfahrenen Rechtsanwälte und Rechtsanwältinnen verschaffen sich zunächst einen Überblick über den Sachverhalt. Dazu werden Sie Ihnen möglicherweise folgende Fragen stellen:
  • Welche Probleme treten in Bezug auf das Grillen auf?
  • Welche Beeinträchtigungen oder Störungen werden gerügt bzw. empfunden?
  • Legt die Hausordnung hierzu Einzelheiten fest?
2. Tatbeständen zuordnen
Anhand des eben geklärten Sachverhalts werden die Telefonanwälte Ihr Anliegen einem Problemkreis zuordnen können. Dabei kommen die Berater unter anderem zu folgendem Ergebnis:
  • Der Telefonanwalt ermittelt, ob eine unzumutbare und damit nicht hinzunehmende Belästigung vorliegt.
  • Er prüft, ob es Möglichkeiten zur Abhilfe gibt.
3. Rechtspositionen ableiten
In dieser Phase des Gesprächs werden Ihre ganz individuellen Rechte bestimmt. Jetzt kann Ihnen der Telefonanwalt genau sagen, was Ihnen zusteht und auf was Sie bestehen können. Dabei treffen die Berater auch ganz konkrete Aussagen wie zum Beispiel:
  • Das durch den Nachbarn praktizierte Grillen stellt eine nicht unerhebliche Belästigung dar.
  • Der Balkon ist grundsätzlich auch zum Grillen nutzbar.
  • Das absolute Grillverbot ist rechtswidrig.
4. Handlungsoptionen aufzeigen
Zum Abschluss des Gesprächs klärt der Telefonanwalt mit Ihnen, welche weiteren Schritte für Sie im konkreten Fall sinnvoll und notwendig sind. Mögliche Empfehlungen können sein:
  • Sie können vom Nachbarn bzw. Vermieter Abhilfe bzw. Unterlassen der beim Grillen auftretenen Störungen verlangen.
  • Sie können dem ausnahmslosen Grillverbot in der Hausordnung widersprechen.
  • Sie dürfen unter folgenden Voraussetzungen auf dem Balkon grillen:...

Maßgebliche Urteile

OLG Oldenburg,Urteil vom 29.07.2002, Az: 13 U 53/02: zum Umfang nächtlichen Grillens im Garten;
AG Bonn, Urteil vom 29.04.1997, Az: 6 C 545/96: Grillen in Mehrfamilienhäusern;
LG München I, Beschluß vom 12.01.2004, Az: 15 S 22735/03: zur generellen Zulässigkeit von Grillen in den Sommermonaten


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   | Stand: 30.11.2016
Danke, sehr hilfreich!

   | Stand: 30.11.2016
Zu RA Karlheinz Dorsch: Verständliche Ausdrucksweise, eindeutige Aussagen, wertvolle Zusatzhinweise aus eigener Initiative des Anwalts. Insgesamt eine in jeder Hinsicht sehr gute, umsichtige Beratung.

   | Stand: 29.11.2016
Fachliche und klare Erklärung, Hilfe in richtigem Zeitpunkt wenn man braucht. Danke!

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