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Besuchsrecht Vater

Stand: 22.10.2014

Das Besuchsrecht ist das Umgangsrecht eines Elternteils, d.h. das des Vaters oder der Mutter, welches diesem/dieser zusteht, wenn das Kind bei dem anderen Elternteil lebt und nicht bei ihm.

Das Besuchsrecht ist in der Regel alle 14 Tage an den Wochenenden, z.B. Freitag bis Sonntag, und die Hälfte der Ferien und Feiertage. Häufig einigen sich die Eltern auch auf ein anderes Umgangsmodell aber auch durch das können längere und andere Umgänge festgelegt werden. Eine Regelung zu den Feiertagen ist wichtig. In dieser Zeit des Umgangs bleibt das Kind bei dem Umgangsberechtigten allein. Nur bei Säuglingen ist es etwas gelockerter, da es noch gestillt wird und natürlich auch der Aufwand der Versorgung umfangreicher ist und erlernt werden muss. Auch kann es sein, dass wenn noch nie ein Umgang bestand oder längere Zeit nicht, erst ein Kontakt langsam angebahnt werden muss, damit sich das Kind an den anderen Elternteil gewöhnt. Dies ist wichtig, damit es keine psychische Beeinträchtigung bekommt, z.B. weil es sehr am Elternteil, bei dem hauptsächlich wohnt gewöhnt ist. Das Umgangsrecht ist grundsätzlich immer zu gewähren wenn es dem Kindeswohl dient und kann nur ausgeschlossen werden, wenn das Wohl des Kindes Schaden davon tragen könnte, insbesondere eine Gefährdung vorliegt. Das Umgangsrecht ist von beiden Elternteilen zu fördern. Beide sollten sich an die Regelung halten und die Zeiten immer absprechend.

Bei weiteren Fragen rund um das Thema Umgangsrecht wenden Sie sich einfach an die Deutsche Anwaltshotline. Unsere erfahrenen Anwälte beraten Sie gerne telefonisch oder per Email!

Wie hilft der Telefon-Anwalt?

1. Fakten sammeln
Unsere erfahrenen Rechtsanwälte und Rechtsanwältinnen verschaffen sich zunächst einen Überblick über den Sachverhalt. Dazu werden Sie Ihnen möglicherweise folgende Fragen stellen:
  • Bei wem lebt das Kind und wer hat Umgang?
  • Wie erfolgt der Umgang?
  • Gibt es eine feste Regelung zum Umgang?
  • Gab es Gespräche beim Jugendamt zum Umgang?
  • Gibt es eine Mediation zum Umgang?
  • Ist ein Gerichtsverfahren zum Umgang anhängig?
2. Tatbeständen zuordnen
Anhand des eben geklärten Sachverhalts werden die Telefonanwälte Ihr Anliegen einem Problemkreis zuordnen können. Dabei kommen die Berater unter anderem zu folgendem Ergebnis:
  • Der Telefonanwalt prüft ob der Umgang zu gewähren ist.
  • Der Telefonanwalt prüft, ob alle Möglichkeiten einer Einigung zum Umgang ohne Hilfe des Gerichtes genutzt wurden
3. Rechtspositionen ableiten
In dieser Phase des Gesprächs werden Ihre ganz individuellen Rechte bestimmt. Jetzt kann Ihnen der Telefonanwalt genau sagen, was Ihnen zusteht und auf was Sie bestehen können. Dabei treffen die Berater auch ganz konkrete Aussagen wie zum Beispiel:
  • Der Vater/die Mutter hat einen Anspruch auf Umgang.
  • Die Länge des Umgangs hängt u.a. vom Alter der Kinder ab und der Entfernung der Wohnorte der Eltern.
  • Der Vater hat einen Anspruch auf Umgang an Feiertagen.
4. Handlungsoptionen aufzeigen
Zum Abschluss des Gesprächs klärt der Telefonanwalt mit Ihnen, welche weiteren Schritte für Sie im konkreten Fall sinnvoll und notwendig sind. Mögliche Empfehlungen können sein:

Sie können der Mutter Vorschläge zum Umgang unterbreiten. Lehnt sie Umgänge ab, sollte zunächst das Gespräch beim Jugendamt gesucht werden um eine Regelung zum Umgang zu finden. Eine Mediation kann hilfreich sein. Gibt es keine Vereinbarung und wird der Umgang nicht oder nicht ausreichend gewährt, muss gerichtliche Hilfe in Anspruch genommen werden.

Maßgebliche Urteile

Beschluss des Saarländischen OLG vom 08.09.2014, Az: 6 UF 62/14

Das Wechselmodell kann nicht gegen den Willen eines Elternteils durchgesetzt werden. Wenn ein Elternteil das Kind u.a. mit SMS gegen den anderen Elternteil aufhetzt, kann kein längerer Umgang eingeräumt werden.


Beschluss OLG Brandenburg vom 10.04.2014, Az: 10 UF 212/13

Eine Änderung des Umgangs durch das Gericht kann nur erfolgen wenn triftige , das Wohl des Kindes nachhaltig berührende Gründe vorliegen wie z.B. wenn es zu Lücken bei der Vorbereitung auf die Schule kommt.


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   | Stand: 19.07.2017
Vielen Dank an Herrn Rauhut für die äußerst aufschlußreiche Auskunft! Es ist grundsätzliche Klarheit im Vorgehen für uns bei dem sehr sachlichen und freudlichen Gespräch entstanden!

   | Stand: 19.07.2017
TOLL ERKÄRT SO DAS MAN ES VERSTANDEN HAT. SEHR HIFREICH. WÜRDE MICH ZU JEDER ZEIT WIEDER AN SIE WENDEN.

   | Stand: 18.07.2017
kurz, knapp, aber sehr verständlich

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