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Arbeitszeugnis

Stand: 26.06.2014

Das Arbeitszeugnis stellt einen der häufigsten Streitpunkte nach Beendigung eines Arbeitsverhältnisses dar. Ein Zeugnis begleitet Sie ein Leben lang, deshalb lohnt es sich auch, um eine Ergänzung oder für eine Berichtigung eines negativen oder unvollständigen Zeugnisses zu kämpfen.

Arbeitnehmer haben selbst bei nur kurzfristiger Tätigkeit Anspruch auf ein qualifiziertes Arbeitszeugnis (Urteil des LAG Köln vom 30.03.2001, Az: 4 Sa 1485/00). Zu beachten ist, dass der Anspruch auf das Arbeitszeugnis auch der Verjährung unterworfen ist. Der Anspruch verjährt gemäß § 195 BGB nach 3 Jahre, es sei denn in Tarifverträgen sind kürzere Fristen festgelegt. Fristbeginn der Verjährung nach § 195 BGB ist nach Ablauf des laufenden Kalenderjahres, in dem der Anspruch auf Erteilung eines Arbeitszeugnis entstanden ist. Man unterscheidet das einfache und das qualifizierte Zeugnis. Das einfache Zeugnis enthält keine Angaben über Führung und Leistung des Arbeitnehmers, es bestätigt nur Art und Dauer des Arbeitsverhältnisses. Im qualifizierten Zeugnis müssen daneben auch Angaben über Führung, Leistung und Verhalten des Arbeitnehmers gemacht werden. Alle Angaben in Zeugnissen müssen nach der Rechtsprechung in ihren Aussagen wahr und wohlwollend formuliert werden und dürfen keine versteckten Symbole enthalten. Diese Formulierungen sind oft Streitthema, da sie oft das Gegenteil von dem besagen, was man als Laie meinen könnte. Eine Klage auf Erteilung eines qualifizierten Arbeitszeugnisses oder Berichtigung eines falschen Arbeitszeugnisses kann vor dem örtlich zuständigen Arbeitsgericht eingereicht werden.

Für Fragen zum Arbeitszeugnis stehen Ihnen unsere Rechtsanwälte/-innen im Arbeitsrecht telefonisch oder per E-Mail zur Verfügung. Halten Sie einschlägige Unterlagen für Rückfragen bitte bereit.


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