Der direkte Draht zum Anwalt:
(1,99 EUR/Min* | 07:00 - 01:00 Uhr)
*inkl. 19% MwSt aus dem Festnetz der Deutschen Telekom; ggf. abweichende Preise aus Mobilfunknetzen.

Befreiung von der Rentenversicherung: Muss mein Arbeitgeber mir die Beiträge in voller Höhe auszahlen?

Online-Rechtsberatung von Rechtsanwalt Dr. Dietmar Breer
Stand: 30.09.2017

Frage:

Für mich gilt § 231a SGB VI (Befreiung von der Versicherungspflicht im Beitrittsgebiet):

Selbständig Tätige, die am 31. Dezember 1991 im Beitrittsgebiet aufgrund eines Versicherungsvertrages von der Versicherungspflicht befreit waren und nicht bis zum 31. Dezember 1994 erklärt haben, dass die Befreiung von der Versicherungspflicht enden soll, bleiben in jeder Beschäftigung oder selbständigen Tätigkeit und bei Wehrdienstleistungen von der Versicherungspflicht befreit.

Jetzt nehme ich eine Arbeit auf. Bekomme ich meine Rentenversicherungsbeiträge vom Arbeitgeber voll ausgezahlt?

E-Mail-Beratung:
Jetzt kostenloses Angebot anfordern!Hier gehts los.
Telefonberatung: Jetzt anrufen unter 0900-1 875 000-40
1,99 €/Min. inklusive 19% MwSt aus dem Festnetz der Deutschen Telekom; ggf. abweichende Preise aus Mobilfunknetzen
Kontakt zum Autor des Beitrages:
Rechtsanwalt Dr. Dietmar Breer   |Hier klicken

Antwort:

Sie werden in dem von Ihnen geregelten Sonderfall rentenrechtlich behandelt wie andere Arbeitnehmer, die von der Rentenversicherung aus gesetzlichen Gründen befreit sind.

Dazu trifft § 172 Abs. 3 SGB VI die folgende Regelung:

„(3) Für Beschäftigte nach § 8 Abs. 1 Nr. 1 des Vierten Buches, die in dieser Beschäftigung nach § 6 Absatz 1b oder nach anderen Vorschriften von der Versicherungspflicht befreit sind oder die nach § 5 Abs. 4 versicherungsfrei sind, tragen die Arbeitgeber einen Beitragsanteil in Höhe von 15 vom Hundert des Arbeitsentgelts, das beitragspflichtig wäre, wenn die Beschäftigten versicherungspflichtig wären.“

Daraus ergibt sich, dass Ihr Arbeitgeber einen Rentenversicherungsbeitrag in Höhe von 15% des versicherungspflichtigen Arbeitsentgeltes zu tragen hat. Mangels einer Versicherung bei der gesetzlichen Rentenversicherung ist dieser Betrag entweder an die Versicherungseinrichtung des Beschäftigen (z.B. auf einen bestehenden Versicherungsvertrag) oder direkt an den Arbeitnehmer auszuzuzahlen. Dem Arbeitnehmer steht insoweit ein Wahlrecht zu; Voraussetzung ist aber in jedem Fall, dass er dem Arbeitgeber die fortbestehende Versicherungsfreiheit nachweist, da dieser im Rahmen einer Betriebsprüfung Ihre Versicherungsfreiheit nachweisen muss.



Interessante Fälle aus der E-Mail-Rechtsberatung zu Tarifrecht

Darf das Jobcenter den Mietvertrag des Vormieters verlangen? | Stand: 27.09.2017

FRAGE: Ich bin 30 Jahre alt und mache derzeit meine zweite Ausbildung, bei der ich 400€ netto verdiene (+ die HartzIV Aufstockung von ca. 160€). Ich habe die Mietübernahme zum 1.10. beantragt...

ANTWORT: Nach § 67a Absatz 2 Satz 1 SGB X sind Sozialdaten grundsätzlich beim Betroffenen zu erheben. Das Jobcenter ist verpflichtet, die für die Prüfung von Leistungen für Unterkunft un ...weiter lesen

Gewährleistungsansprüche bei Schwarzarbeit | Stand: 11.09.2017

FRAGE: Ein Freund von mir hat für die Sanierung seines Badezimmers im Januar 2016 ein Angebot von einem Handwerker eingeholt. Dieses Angebot beläuft sich auf einen Wert von 7.500 €. Die beide...

ANTWORT: Schwarzarbeit ist illegal. Die getroffenen Vereinbarungen zur Schwarzarbeit verstoßen gegen ein gesetzliches Verbot und sind damit nichtig.  Nach dem Schwarzarbeitsbekämpfungsgesetz wir ...weiter lesen

Anspruch auf Sonderzahlung bei Berentung | Stand: 05.12.2013

FRAGE: Ich (15. April 1950) möchte zum 1. September 2014 meine Berufstätigkeit beenden und in Rente gehen. Grundlage meines Gehaltes ist der BAT TdL1 IIa 45 (so steht es in meiner Gehaltsbescheinigung).Frage...

ANTWORT: Diese Antwort gilt für den Fall, dass Sie im öffentlichen Dienst oder in einem dem öffentlichen Dienst angegliederten Unternehmen arbeiten. Sollte dies nicht der Fall sein, bitte ich u ...weiter lesen

Vergütung einer Psychotherapeutin nach dem TVöD | Stand: 27.11.2009

FRAGE: Welche Entgeltgruppe und Stufe nach TVöD-K steht mir als angestellte approbierte psychologische Psychotherapeutin mit 16-jähriger Berufserfahrung jetzt mit Neueinstellung in eine Psychiatrisch...

ANTWORT: Sehr geehrte Mandantin,vielen Dank für Ihre Rechtsanfrage, die Sie am 29.11.2009 per E-Mail (Welche Entgeltgruppe und Stufe nach TVöD-K steht mir als angestellte approbierte Psychologische Psychotherapeuti ...weiter lesen


Rechtsbeiträge
Interessante Beiträge zu Tarifrecht

Behörde muss Schwerbehinderten nicht einladen
| Stand: 22.06.2017

Nürnberg (D-AH/fk) – Ein öffentlicher Arbeitgeber ist nicht verpflichtet, einen schwerbehinderten Bewerber zum zweiten Mal für dieselbe Arbeitsstelle zu einem Vorstellungsgespräch einzuladen. So ...weiter lesen

Grundlegendes zum Arbeitsvertrag
| Stand: 26.01.2017

Ein Arbeitsvertrag ist eine spezielle Form eines Dienstvertrages. Der Unterschied ist, dass ein freier Dienstvertrag gegenüber einem Arbeitsvertrag eines Arbeitnehmers weitaus weniger sozialen Schutz bietet. Man spricht ...weiter lesen

Die Abrufarbeit
| Stand: 05.08.2016

Abrufarbeit bedeutet, dass der Arbeitnehmer seine Arbeitsleistung nur nach Bedarf des Betriebes erbringt, diese ist also abhängig vom Arbeitsanfall des Betriebes. Damit ist die Abrufarbeit eine Abweichung vom generellen ...weiter lesen

Dach durch Schnee eingestürzt - Dachdecker haftbar
| Stand: 20.06.2013

Stürzt das Dach einer Lagerhalle aufgrund einer Schneelast ein, so kann die Dachdeckerei zu einer Schadensersatzzahlung verpflichtet werden, wenn bauliche Mängel die Ursache sind. Das hat das Oberlandesgericht ...weiter lesen

Kegelunfall im Hotel
Nürnberg (D-AH) - Wer sich ohne Not in Gefahr begibt und dabei zu Schaden kommt, hat dafür selber aufzukommen. Auch und gerade dann, wenn sich der Leichtsinn mit einer Art Blackout in der Rage eines Spiels erklären lässt. ...weiter lesen

Gründungszuschuss auch später möglich
Nürnberg (D-AH) - Soll aus der Arbeitslosigkeit heraus eine Förderleistung bewilligt werden, ist dafür nicht der absolut nahtlose Übergang aus der anerkannten Beschäftigungslosigkeit notwendig. Für die Rechtmäßigkeit der ...weiter lesen

E-Mail-Beratung:
Jetzt kostenloses Angebot anfordern!Hier gehts los.
Telefonberatung: Jetzt anrufen unter 0900-1 875 000-40
1,99 €/Min. inklusive 19% MwSt aus dem Festnetz der Deutschen Telekom; ggf. abweichende Preise aus Mobilfunknetzen
Kontakt zum Autor des Beitrages:
Rechtsanwalt Dr. Dietmar Breer   |Hier klicken

SEHR GUT
4.5 Sternenbewertungen

20.209 Kundenbewertungen
Bewerten auch Sie den Anwalt
nach dem Gespräch !

   | Stand: 17.10.2017
Vielen Dank für die Ausführliche Kompetente Beratung. Bei weiteren Unklarheiten gerne wieder.

   | Stand: 17.10.2017
Ich werde anwaltshotline weiterempfehlen und bei Bedarf auch nutzen

   | Stand: 16.10.2017
Nach einer Kündigung wollte mein Arbeitgeber ein Paragraphen wissen, in dem etwas sehr explizites stand. Nach langer Suche im Internet etc. habe ich nun die Anwaltshotline genutzt. Super Beratung mit verständlichen Erklärungen. Innerhalb von 10 Sekunden wurde ich an einen Anwalt geleitet. Vielen Dank für die super tolle und schnelle Hilfe!! Nur zu Empfehlen, immer wieder gern!

Der direkte Draht zum Anwalt:

0900-1 875 000-40
(1,99 EUR/Min* | 07:00 - 01:00Uhr)
*inkl. 19% MwSt aus dem Festnetz der Deutschen Telekom; ggf. abweichende Preise aus Mobilfunktnetzen



Wichtige Themen:

Rechtsanwalt für Tarifrecht | Zivil- und Wehrdienstrecht | Arbeitsrecht | Insolvenzrecht | Arbeitgeber | Aussperrung | BAT Tarif | Bautarif | Bewährungsaufstieg | Bundesangestelltentarifvertrag | Eingruppierung | Lohntarif | Recht | Tarifautonomie | Tarifverträge | Tarifvertragsparteien

Hilfreiche und viele kostenlose Produkte:


ERFOLGSAUSSICHTEN CHECK

Lassen Sie 10 Anwälte urteilen

Lohnt sich ein Anwalt? Lassen Sie das Risiko Ihrer Rechtsangelegenheit von unabhängigen Rechtsanwälten bewerten. ...weiter lesen
Hilfreiche und viele kostenlose Produkte:

HOMEPAGE TOOLS
NEU und exklusiv für Webmaster

Machen Sie Ihre Website rechtssicher! Mit unseren kostenlosen Homepage-Tools minimieren sie das Risiko einer Abmahnung. Egal ob Impressum, Disclaimer oder AGB. ...weiter lesen
Recht auf Ihrer Website

JURA TICKER

Die neuesten Meldungen auf Ihrer Website
Der Jura-Ticker bietet Ihren Besuchern aktuelle Gerichtsurteile, die stets interessant und leserfreundlich geschrieben sind. Dieser Content ist kostenlos in jede Website integrierbar und wird von uns regelmäßig mit einer neuen Meldung bestückt. Rechtsgebiete, Größe und Farben des Tickers können dabei an den eigenen Internetauftritt angepasst werden.

Anwaltshotline
Der direkte Draht zum Anwalt:

0900-1 875 000-40
(1,99 EUR/Min* | 07:00 - 01:00Uhr)
*inkl. 19% MwSt aus dem Festnetz der Deutschen Telekom; ggf. abweichende Preise aus Mobilfunktnetzen


E-Mail Beratung Online-Rechtsberatung per E-Mail. Antwort innerhalb weniger Stunden „schwarz auf weiß“. Jetzt Anfragen