Der direkte Draht zum Anwalt:
(1,99 EUR/Min* | 07:00 - 01:00 Uhr)
*inkl. 19% MwSt aus dem Festnetz der Deutschen Telekom; ggf. abweichende Preise aus Mobilfunknetzen.

Dauerauftrag läuft auch nach dem Tod des Vaters weiter

Online-Rechtsberatung von Rechtsanwalt Dr. Dietmar Breer
Stand: 12.07.2017

Frage:

Meine Eltern hatten einen Erbvertrag. Die Mutter verstarb im Januar 2014, der Vater  verstarb Februar 2017. Mein Bruder und ich sind die Nacherben. Mein Vater hat meinem Bruder monatlich 500 Euro überwiesen, die jetzt auch nach seinem Tod weiterlaufen, da es ein Dauerauftrag meines Vaters war. Auf den Überweisungen hat mein Vater Darlehen vermerkt.

Eine Rückzahlung wäre nie erfolgt, da mein Bruder aufgrund seiner Krankheit einen Betreuer hat und nur eine geringe Rente bekommt. Der Betreuer verweigert das Stoppen der Zahlung und behauptet, dass ich hier keinen Anspruch auf Ausgleich habe.

E-Mail-Beratung:
Jetzt kostenloses Angebot anfordern!Hier gehts los.
Telefonberatung: Jetzt anrufen unter 0900-1 875 000-14
1,99 €/Min. inklusive 19% MwSt aus dem Festnetz der Deutschen Telekom; ggf. abweichende Preise aus Mobilfunknetzen
Kontakt zum Autor des Beitrages:
Rechtsanwalt Dr. Dietmar Breer   |Hier klicken

Antwort:

Es ist keinerlei Rechtsgrund ersichtlich, warum der Betrag von 500 Euro pro Monat weiter gezahlt werden soll.

Mit dem Tode des Erblassers treten seine Erben an seine Stelle. Sie alleine sind nun befugt über die Erbmasse zu entscheiden. Zahlungen aus der Erbmasse dürfen nur vorgenommen werden, wenn die Mehrheit der Miterben zustimmt. Bei zwei Miterben müssten also beide zustimmen. Der Fortführung eines imaginären Darlehens können Sie widersprechen. Versuchen Sie den Dauerauftrag bei der Bank zu löschen.

Als Miterbin haben Sie einen Anspruch auf Auflösung der Erbengemeinschaft und Aufteilung des Erbes (Erbauseinandersetzung). Sie sollten diesen Wunsch an den Betreuer herantragen. Ist er dazu nicht bereit, sollten sie ihn durch einen Rechtsanwalt durchsetzen. Im Rahmen dieser Erbauseinandersetzung sind die zu Unrecht gezahlten 500 € zu berücksichtigen.

Sollte Ihr Bruder den Betrag nicht zurückzahlen/verrechnen können, müsste der Betreuer (bzw. seine Haftpflichtversicherung) hierfür haften.

Wenn sie sich selbst nicht durchsetzen können, sollten sie die Hilfe eines Rechtsanwaltes in Anspruch nehmen.



Interessante Fälle aus der E-Mail-Rechtsberatung zu Erbrecht

Bürgschaft: Kann Restsaldo aus einem Kredit nach Tod der Bürgen zurückgefordert werden? | Stand: 18.10.2017

FRAGE: Meine Eltern haben für einen Kredit in Höhe von 30.000€ gebürgt, den meine Tochter bei der Sparkasse abgeschlossen hatte. Mit dieser Bürgschaft haben sie ihre Eigentumswohnun...

ANTWORT: Vielen Dank für Ihre Frage, die bedauerlicherweise jedoch nicht mit letzter Sicherheit zur Ihren Gunsten oder Lasten beantwortet werden kann. Das liegt daran, dass es bisher nur in geringem Umfan ...weiter lesen

Erbrecht: Welche Ansprüche haben meine Kinder aus erster Ehe? | Stand: 07.10.2017

FRAGE: Ich wurde 1995 geschieden; aus der Ehe gingen zwei Kinder hervor. 1996 habe ich erneut geheiratet und ich wurde erneut Vater von zwei Kindern. Wir haben für unsere Ehe seinerzeit den deutschen Güterstan...

ANTWORT: Im Falle Ihres Todes sind Ihre Kinder pflichtteilsberechtigt.  Ich setze im Folgenden voraus, dass Sie und Ihre zweite Ehefrau sich testamentarisch gegenseitig zu Alleinerben und ihre beiden gemeinsame ...weiter lesen

Wohngemeinschaft mit Ex-Frau: Darf meine neue Familie nach meinem Tod weiterhin im Haus wohnen? | Stand: 26.09.2017

FRAGE: Ich bin seit 1997 geschieden. Aus der Ehe gingen zwei Söhne hervor. Meine Exe-Frau und ich haben während unserer Ehe ein gemeinsames Einfamilienhaus mit Einliegerwohnung errichtet. Seit 200...

ANTWORT: Wenn Sie sterben und kein Testament erstellt haben, erben Ihre Hälfte des Hauses Ihre heutige Ehefrau und Ihre beiden Söhne aus erster Ehe (§§ 1931, 1371 BGB). Leben Sie im Güterstan ...weiter lesen

Muss ich Hartz-IV beenden, um Erbschaft als Schonvermögen geltend zu machen? | Stand: 05.05.2017

FRAGE: Ich bin 61 Jahre alt und beziehe Leistungen nach dem Zweiten Buch SGB II. In nächster Zeit werde ich 30.000,- € erben. Ist es richtig, dass ich nach dem Eintreten des Erbfalls aber vor Erhal...

ANTWORT: Die Auszahlung des Erbes wird beim Bezug von SGB II-Leistungen in jedem Fall zunächst als Einkommen gewertet. Da der Betrag von 30.000 € die Monatsleistung übersteigt, wird er auf eine ...weiter lesen

Bestimmung von Nacherben im Testament | Stand: 28.06.2017

FRAGE: Für ein handschriftliches Testament, in dem wir uns als kinderloses Ehepaar (beide  Elternpaare bereits verstorben) gegenseitig als alleinige (also keine Geschwister/Cousins/Neffen...) Erbe...

ANTWORT: Ich schicke voraus, dass Pflichtteils- und Pflichtteilsergänzungsansprüche nur Ehegatten/eingetragenen Lebenspartnern, Abkömmlingen und Eltern zustehen, sofern diese als gesetzliche Erbe ...weiter lesen

Wie verfährt man bei einer Ausschlagung des Erbes? | Stand: 08.01.2017

FRAGE: Meine Ehefrau ist am 5.12.16 verstorben. Wir haben zwei eheliche erbberechtigte Kinder. Ein Erbschein wurde von mir beantragt. Was passiert mit dem Erbe, wenn meine Töchter das Erbe ausschlagen un...

ANTWORT: Zunächst einmal mein herzliches Beileid. Schlagen Ihre Töchter das Erbe aus, wirkt das nur für und gegen die ausschlagende Tochter. Haben Ihre Töchter bereits Kinder, treten dies ...weiter lesen


Rechtsbeiträge über Erbrecht / Erb- und Steuerrecht
Interessante Beiträge zu Erbrecht

Erben und Vererben: Das müssen Sie wissen
| Stand: 17.02.2017

Inhaltsverzeichnis Einleitung 1. Welche Gedanken muss ich mir vor dem Erbfall schon machen?     1.1 Was ist ein Testament?     1.2 Wie schreibe ich mein Testament?     1.3 ...weiter lesen

Gesetzliche Erbfolge bei einer Zugewinngemeinschaft
| Stand: 05.09.2016

Wenn einer der Ehegatten stirbt, hängt die Erbfolge natürlich zunächst davon ab, ob der Erblasser eine letztwillige Verfügung, also etwa ein (handschriftliches) Testament, hinterlässt. Ist dies nicht ...weiter lesen

Testament bei Wiederverheiratung
| Stand: 27.06.2016

Eheleute Adam und Eva Mustermann errichten ein gemeinschaftliches Testament. Herr Mustermann schreibt handschriftlich den Text, beide Ehegatten unterschreiben: "Wir setzen uns gegenseitig zu Alleinerben ein. Unsere beiden ...weiter lesen

Welche Schritte sind nach dem Tod eines Angehörigen erforderlich?
| Stand: 09.11.2015

Soweit der Angehörige daheim verstorben ist, muss ein Arzt verständigt werden, der den Totenschein ausstellt. Der Totenschein ist Voraussetzung für den Erhalt einer Sterbeurkunde vom Standesamt. - Es ist ein ...weiter lesen

Der Abschiedsbrief als Testament
| Stand: 09.11.2015

Den Entschluss, ihr Leben zu beenden, teilen Menschen oft in Abschiedsbriefen mit und zugleich verfügen sie in diesen Briefen über ihre Habe, die sie hinterlassen. Aber ist dieser Abschiedsbrief auch ein wirksames ...weiter lesen

Erbfolge bei gleichzeitigem Versterben der Ehegatten
| Stand: 31.08.2015

Das Gesetz gibt hinreichend Aufschluss darüber, wie sich die Erbfolge gestaltet, wenn ein Ehegatte vor dem anderen ablebt. Nicht geregelt ist allerdings der Fall, was passiert, wenn beide Ehegatten gleichzeitig versterben. ...weiter lesen

Das eigenhändige Testament
| Stand: 10.08.2015

Wenn jemand sein Testament machen will, muss er, wenn er das Testament selbst fertigen will, nur zwei Pflichterfordernisse erfüllen: Er muß das gesamte Testament eigenhändig handschriftlich schreiben, also ...weiter lesen

E-Mail-Beratung:
Jetzt kostenloses Angebot anfordern!Hier gehts los.
Telefonberatung: Jetzt anrufen unter 0900-1 875 000-14
1,99 €/Min. inklusive 19% MwSt aus dem Festnetz der Deutschen Telekom; ggf. abweichende Preise aus Mobilfunknetzen
Kontakt zum Autor des Beitrages:
Rechtsanwalt Dr. Dietmar Breer   |Hier klicken

SEHR GUT
4.5 Sternenbewertungen

20.295 Kundenbewertungen
Bewerten auch Sie den Anwalt
nach dem Gespräch !

   | Stand: 25.11.2017
Vielen, vielen Dank für ihre Hilfte, Herr Böckhaus.

   | Stand: 23.11.2017
Ich wurde gerade von einer sehr freundlichen Anwältin zum Thema Rückforderungsrecht / Verwaltungsrecht beraten. Meine Fragen wurden vollständig und präzise beantwortet. Vielen Dank

   | Stand: 23.11.2017
Vielen Dank für die schnelle und verständliche Beantwortung meiner Fragen bezüglich Mietrecht. Kann es nur weiterempfehlen.

Der direkte Draht zum Anwalt:

0900-1 875 000-14
(1,99 EUR/Min* | 07:00 - 01:00Uhr)
*inkl. 19% MwSt aus dem Festnetz der Deutschen Telekom; ggf. abweichende Preise aus Mobilfunktnetzen



Wichtige Themen:

Rechtsanwalt für Erbrecht | Steuerrecht | Erb- und Steuerrecht | Strafrecht | Ehegattentestament | Erbeinsetzung | Erbengemeinschaft | Erbenhaftung | Erbfähigkeit | Erbfallschulden | Erbfolge | Erblasser | Erbschaft | Erbschaftsbesitzer | Erbschein | Nachlassgericht

Hilfreiche und viele kostenlose Produkte:


ERFOLGSAUSSICHTEN CHECK

Lassen Sie 10 Anwälte urteilen

Lohnt sich ein Anwalt? Lassen Sie das Risiko Ihrer Rechtsangelegenheit von unabhängigen Rechtsanwälten bewerten. ...weiter lesen
Hilfreiche und viele kostenlose Produkte:

HOMEPAGE TOOLS
NEU und exklusiv für Webmaster

Machen Sie Ihre Website rechtssicher! Mit unseren kostenlosen Homepage-Tools minimieren sie das Risiko einer Abmahnung. Egal ob Impressum, Disclaimer oder AGB. ...weiter lesen
Recht auf Ihrer Website

JURA TICKER

Die neuesten Meldungen auf Ihrer Website
Der Jura-Ticker bietet Ihren Besuchern aktuelle Gerichtsurteile, die stets interessant und leserfreundlich geschrieben sind. Dieser Content ist kostenlos in jede Website integrierbar und wird von uns regelmäßig mit einer neuen Meldung bestückt. Rechtsgebiete, Größe und Farben des Tickers können dabei an den eigenen Internetauftritt angepasst werden.

Anwaltshotline
Der direkte Draht zum Anwalt:

0900-1 875 000-14
(1,99 EUR/Min* | 07:00 - 01:00Uhr)
*inkl. 19% MwSt aus dem Festnetz der Deutschen Telekom; ggf. abweichende Preise aus Mobilfunktnetzen


E-Mail Beratung Online-Rechtsberatung per E-Mail. Antwort innerhalb weniger Stunden „schwarz auf weiß“. Jetzt Anfragen