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Soforthilfe vom Anwalt
Arbeit und Beruf
Frage an den Anwalt
20.12.2015

Arbeitsunfall - Wer muss für einen Diagnoseirrtum einstehen?

Ich hatte vor ca. vier Monaten einen Arbeitsunfall. Als ich ins Krankenhaus kam, sagte mir der Arzt es sei alles in Ordnung und mit meiner Nase sei auch nichts kaputt. Sie tat weh, allerdings hielt der Arzt eine Röntgenuntersuchung für unnötig. Die Schwellung ist jetzt zwar abgeklungen, aber alle sagen, meine Nase sei schief. Was kann ich nun tun?

Zahlt die Berufsgenossenschaft die Kosten für eine Nasenoperation oder was auch sonst nötig wäre, um sie gerade zu machen?

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Author Antwort Rechtsanwalt Karl Heinz Lehmann
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Sie müssen befürchten, dass der Krankenhausarzt seine Fehldiagnose hinsichtlich Ihrer Nasenverletzung nicht eingesteht. Deswegen rate ich Ihnen, Ihren Hausarzt zu veranlassen, Ihnen
eine Röntgenuntersuchung der Nase zu verordnen. Bestätigt sich ein Nasenbeinbruch, sollten Sie
die BG davon unterrichten und um die Zusage einer Kostenübernahme zur Korrektur des Nasenbeines zu bitten. Verweigert sie diese, sollten Sie sich von einem Rechtsanwalt vertreten lassen. Dieser müsste den Haftpflichtversicherer des Krankenhausarztes ermitteln und bei diesem Ihre Schadenersatzansprüche geltend machen. Er sollte zugleich die Anerkennung der Nasenverletzung seitens der BG betreiben. Je nach der Art und den Folgen der Nasenverletzung dürfte Ihnen ein beachtlicher Schaden einerseits durch die Verletzung, andererseits durch die Fehldiagnose des Krankenhausarztes entstanden sein und noch entstehen.

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