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Klärung von Differenzen mit der Vorgesetzten

Online-Rechtsberatung von Rechtsanwalt Karl Heinz Lehmann
Stand: 07.10.2015

Frage:

Ich werde seit einigen Wochen von meiner Vorgesetzten weitestgehend ignoriert, der Zustand verschlimmerte sich zusehends. Nach meiner nicht intakten Schwangerschaft bzw. Fehlgeburt und damit verbundenen Arztbesuchen, wurde es nochmals schlimmer. Mir wurde z.B. kurzerhand das Fahrgeld gestrichen, ohne Vorab-Information, die Frage wieso dies geschah, wurde erst nach 14 Tagen beantwortet.
Vor meiner Krankschreibung (aktuell 4 Wochen durch einen Psychiater), wurde der Kontakt nur noch über Dritte aufrecht erhalten bzw. über E-Mail. Meine Chefin meidet auch den Kontakt im Büro, obwohl ich am Empfang tätig bin und das Büro bzw. die Firma nicht groß sind. Via E-Mail versuchte sie mich meiner Meinung nach herauszufordern und wurde sehr frech, versteckte dies allerdings hinter einer Art Juristendeutsch. Ich sagte ihr dann direkt, dass sie sich nicht wie eine Vorgesetzte verhält und eine Zusammenarbeit erschwert sei, ebenso, dass das negative Betriebsklima, das auch allen anderen auffällt, meines Gesundheitszustandes (Fehlgeburt) nicht zuträglich sei usw. Höflich tat ich dies, aber ich weiß nicht inwiefern sie von den E-Mail hinsichtlich einer Abmahnung Gebrauch macht.
Ich frage mich ob es sinnvoll ist die 4wöchige Krankschreibung zu verlängern oder ob es besser ist zurückzukehren. Ich erwarte allerdings keine Besserung, im Gegenteil.
Ich habe große Angst meine Zeit dort bis zur Möglichkeit eines Jobwechsels dort mit Mobbing fristen zu müssen, bis ich durch einen scheinheiligen Grund erstmal weggekündigt werde.

Was empfehlen Sie mir?
Ich habe übrigens einen ganz normalen Arbeitsvertrag, die Kündigungsfrist beläuft sich auf 4 Wochen.

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Antwort:

Als Mediator bin ich für das Reden miteinander. Ich empfehle Ihnen daher, schon vor Ablauf der Zeit Ihrer Krankschreibung die Vorgesetzte um einen Gesprächstermin zu bitten.
Lehnt sie ab, ist dies ein Zeichen dafür, daß ihrerseits keine Kompromißbereitschaft besteht. In diesem Fall rate ich Ihnen, sich weiterhin krankschreiben zu lassen. Das halte ich insbesondere deswegen für legitim, weil Ihr Gesundheitszustand keine größere Belastung erträgt, die aber mit der Wiederaufnahme Ihrer Erwerbstätigkeit verbunden sein würde. Unterdessen sollten Sie sich intensiv um eine neue Arbeitsstelle bemühen, um von sich aus das Arbeitsverhältnis kündigen zu können.
Stimmt die Vorgesetzte einem Gesprächstermin zu, sollten Sie beklagen, daß Sie den Eindruck
haben, die persönlichen Beziehungen zwischen Ihnen und der Chefin hätten sich verschlechtert, ohne das Warum zu wissen. Sie sollten gegenüber der Chefin keinen einzigen Vorwurf erheben. Sie sollten ausschließlich von Ihren Empfindungen sprechen, diese allerdings nicht sonderlich vertiefen, sondern möglichst schnell zur Sache kommen und fragen, ob sich die persönlichen Beziehungen nicht wieder wie früher gestalten und Sie miteinander eine gute Zusammenarbeit ent-
wickeln könnten.
Sie müssen die Chefin spüren lassen, daß Sie diese als solche anerkennen und sich mit ihr nicht auf
die gleiche Stufe stellen wollen, vielmehr Respekt vor ihr haben.
Sie werden auf Grund der Reaktion der Vorgesetzten sehr bald merken, ob eine Kompromißbereit-
schaft besteht oder nicht. Rügt sie, daß Sie mit ihr per Mail korrespondiert haben, bitten Sie um
Entschuldigung in der Erkenntnis, daß Sie besser sofort mit ihr gesprochen hätten. Es war sicher nicht glücklich, die Vorgesetzte per Mail zu kontaktieren, ist aber nun einmal geschehen und daher
sollten Sie sich auch entschuldigen. Das könnte sie verletzt haben. Macht sie Ihnen einen unerwar-
teten Vorwurf, zeigen Sie sich etwas erstaunt und versuchen, auf ein Mißverständnis zu lenken,
das Sie bedauern. Letztlich sollten Sie sich von dem Willen tragen lassen, die Fronten so zu klären,
daß eine weitere Zusammenarbeit möglich bleibt. Hiernach können Sie dann entscheiden, wann Sie Ihren Dienst wieder aufnehmen, der mit einem Rückmeldungsbesuch bei der Chefin verbunden sein sollte.
Wenn Sie meinen Rat für nicht annehmbar halten, kein Gespräch mit der Chefin führen wollen, rate
ich, sich weiter krankschreiben zu lassen, um Ihre Gesundheit nicht weiter zu schädigen, sondern zu
festigen, damit Sie bei einem Arbeitsstellenwechsel topfit sind. Sollten Sie zum Medizinischen Dienst zur Beurteilung Ihrer Dienstfähigkeit einbestellt werden, lassen Sie sich bitte vorher von
Ihrem behandelnden Arzt beraten.



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