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Dokumente für Handwerkskammer

Online-Rechtsberatung von Rechtsanwalt Hanno Hoffmann
Stand: 30.07.2015

Frage:

Ein Bekannter arbeitet schon seit einigen Jahren auf Rechnung für einen Zahnarzt und stellt für diesen kieferorthopädische Geräte her.

In der Steuererklärung deklariert er die Einkünfte, da er dem Zahnarzt Rechnungen schreibt schon seit Jahren als Einkünfte aus selbstständiger Arbeit. Es werden also keine Steuern hinterzogen.

Allerdings hat mein Bekannter keine Meisterprüfung.

Jetzt ist es so, dass die Handwerkskammer München bzw. Obb. bei Ablegen einer praxistheoretischen Prüfung Ausnahmegenehmigungen als Ersatz für die Meisterprüfung erteilt. Diese Prüfung würde mein Bekannter gerne machen.

Man muss der Handwerkskammer allerdings Nachweise vorlegen über die bisher ausgeübte praktische

Tätigkeit.

Meine Frage:

Möchte die Handwerkskammer den Steuerbescheid sehen oder die Gewinnermittlung. Oder reicht eine detaillierte Bestätigung des Zahnarztes aus, dass er kieferorthopädische Geräte hergestellt hat.

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Antwort:

Zum Nachweis der Fachkenntnisse kann Ihr Bekannter keine der drei genannten Unterlagen einreichen. Diese bestätigen lediglich, dass er den im Zahntechnikergewerbe notwendigen Meister umgangen hat. Ihr Bekannter muss im Hinblick auf den Nachweis praktischer Kenntnisse die Bestätigung eines Zahnarztes einreichen, der ihm bescheinigt unter seiner Aufsicht als Angestellter diese Kenntnisse erworben zu haben.

Alternativ hierzu wäre möglich die Bestätigung seines Betriebsleiters einzureichen, dass er über die notwendigen Kenntnisse verfügt. Hat er keinen Betriebsleiter, stuft man seine Tätigkeit als nicht anerkennungswürdig bei der Handwerkskammer ein. Dies hat man mir auch dort so telefonisch bestätigt.



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