Der direkte Draht zum Anwalt:
(1,99 EUR/Min* | 07:00 - 01:00 Uhr)
*inkl. 19% MwSt aus dem Festnetz der Deutschen Telekom; ggf. abweichende Preise aus Mobilfunknetzen.

Rückforderung von zu viel bezahltem Krankenkassenbeitrag

Online-Rechtsberatung von Rechtsanwalt Karl Heinz Lehmann
Stand: 08.05.2015

Frage:

Kann ich den zu viel bezahlten Krankenkassenbetrag zurückfordern,da ich lt.Bescheid vom April 2013 eine einkommensabhängige Einstufung für Selbstständige in der Beitragsklasse 808 habe.
Bisherige Betrag richtete sich a, nach der Schätzung von 04/2013 & b, nach der Berechnung lt. Steuerbescheid aber für einkommensunabhängig,
Jetzt 04/2015 wurde endlich einkommensabhängig berechnet (über 100€ weniger) und wird nur ab 02/2015 zurückgerechnet.

Ist das noch fair, hätte ich zu wenig eingezahlt müßte ich doch auch bis 04/2013 nachzahlen. Oder?

E-Mail-Beratung:
Jetzt kostenloses Angebot anfordern!Hier gehts los.
Telefonberatung: Jetzt anrufen unter 0900-1 875 000-12
1,99 €/Min. inklusive 19% MwSt aus dem Festnetz der Deutschen Telekom; ggf. abweichende Preise aus Mobilfunknetzen
Kontakt zum Autor des Beitrages:
Rechtsanwalt Karl Heinz Lehmann   |Hier klicken

Antwort:

Auf Anhieb haben Sie recht: hätte Ihr Einkommensteuerbescheid ein höheres Einkommen ausgewie-
sen, hätten Sie nachbezahlen müssen. So steht es im Merkblatt, aber auch im Schreiben der Krankenkasse vom 15.02.2013. Ihre Einstufung gilt hinsichtlich der Beiträge zur Krankenversicherung und zur Pflegeversicherung unter Vorbehalt bis der erste Einkommensteuerbescheid vorliegt. Sollte sich aus dem Steuerbescheid ein höheres als das geschätzte Einkommen ergeben, so heißt es im Schreiben vom 15.02.2013, werden Beiträge nacherhoben.
Ärgerlich für Sie ist natürlich, dass Sie im umgekehrten Fall keine Erstattung an Beiträgen erwarten
können. Wenn Sie den Inhalt des Merkblattes genau lesen, haben Sie selbst einen Fehler gemacht und das ist die Ursache für Ihr Ärgernis. Es heißt in den Bedingungen nämlich:“Hingegen sind Än-
derungen der Beitragseinstufung aufgrund vom Versicherten vorgelegter Nachweise über geringere
Einkünfte nur zum Ersten des auf die Vorlage folgenden Monats möglich (§ 240 Abs.4 Satz 5 SGB V). Sofern eine Änderung der Verhältnisse eintritt, liegt es also in Ihrem Interesse, sich unverzüglich mit der Krankenkasse in Verbindung zu setzen.“
Dies haben Sie offensichtlich versäumt. Sie hätten jeweils nach Erhalt Ihrer Lohnabrechnung prüfen
sollen, ob Sie nach überschlägiger Berechnung ein geringeres Einkommen als 2.021,25 € erzielen
würden und dies hätten Sie sofort zur Herabsetzung des Beitrags bei der Krankenkasse melden
müssen. So versteht sich die Entschließung der Kasse, Ihnen zu viel bezahlten Beitrag nicht zu erstatten.
Sie sollten daher künftig jeden Monat nachsehen, wie hoch Ihr Einkommen liegen wird, wenn sich
dies so fortsetzt im Lauf des Jahres. Dann sollten Sie dies sofort bei der Krankenkasse melden durch Vorlage einer Copie der Lohnabrechnung, um die Herabsetzung des Beitrags ggfls. zu erlangen.
Es tut mir leid, Ihnen keinen günstigeren Bescheid erteilen zu können, jedoch entspricht er der Sach- und Rechtslage.



Rechtsbeiträge über Arbeitsrecht
Interessante Fälle aus der E-Mail-Rechtsberatung zu ausstehender Lohn

Eingetragene Reallast von Grundstück | Stand: 06.02.2014

FRAGE: Hallo, ich habe nächste Woche einen Termin zur Abgabe der Eidesstattlichen Versicherung (Forderung ca. 9000 Euro) dort muss ich auch Angeben das ich noch ein Grundstück Besitze (Wert ca. 75000)...

ANTWORT: Es ist richtig, dass die Gefahr besteht, dass das Grundstück versteigert werden kann, wenn Sie Ihren Verpflichtungen nicht nachkommen können.Eine eingetragene Reallast für Ihre Mutter bleib ...weiter lesen

Klage wegen unbekannter Betriebsvereinbarung | Stand: 29.04.2013

FRAGE: Aufgrund mangelnder Perspektiven in meiner derzeitigen Firma habe ich mich im Febr. diesen Jahres zu einem Arbeitsplatzwechsel entschieden und zum 01.06.2013 einen neuen Arbeitsvertrag bei einer Fa. unterschrieben...

ANTWORT: Ich räume einer Klage wenig Chancen ein. Betriebsvereinbarungen müssen öffentlich zugänglich sein. So schreibt es § 77 Abs. 2 BetrVG vor. Wie diese Veröffentlichung erfolgt ...weiter lesen

Schulden aus Kreditvertag - Bank hat geklagt | Stand: 11.11.2011

FRAGE: Aus einem Kreditvertrag schulde ich der XXXbank seit Juni 2007 einen Betrag in Höhe von EUR 7077,-. Der Vertrag wurde im Juni 2007 gekündigt und bis Sommer 2011 durch eine Inkassofirma betreut...

ANTWORT: Die Klage der XXXbank wird aller Voraussicht nach erfolgreich sein. Insbesondere ist noch keine Verjährung eingetreten.Zwar trifft es zu, dass die regelmäßige Verjährungsfrist 3 Jahr ...weiter lesen

Ist eine Versicherung bei einer Klage passivlegitimiert? | Stand: 09.09.2010

FRAGE: Meine Versicherung kommt Ihrer Leistungspflicht nicht nach u. deshalb habe ich sie verklagt. Sie stellte darauf den Antrag, die Klage abzuweisen, weil sie nicht passivlegitimiert sei. Allerdings erfolgt...

ANTWORT: Sehr geehrter Mandant,der richtige Beklagte in Ihrem Fall ist die Krankenversicherung mit der Sie den Versicherungsvertrag abgeschlossen haben. Name und Anschrift der Versicherung entnehmen Sie bitte de ...weiter lesen

Verjährungsfristen beim Krankenhausbetrug | Stand: 18.04.2010

FRAGE: Ich habe seit 1995 bis 2003 mit den Bandscheiben zu tun und habe darauf hin immer Spritzen von meinem Hausarzt in den Rücken bekommen. Dann war ich 1996 im Krankenhaus. Dort hat ein Arzt mir gesagt...

ANTWORT: Sehr geehrter Mandant,Leider ist Ihre Anfrage bezüglich der Verjährung nicht ganz verständlich. Ich werde die Beantwortung daher auf die mögliche zivilrechtliche und strafrechtlich ...weiter lesen

Anrechnung einer Abfindung zur Witwenrente | Stand: 19.02.2010

FRAGE: Ich habe zum 1.02.2010 meine Arbeitsverhältnis mit einem Aufhebungsvertrag beendet. Ich bekomme eine Abfindung. Der Zahlungsmodus verhält sich folgendermaßen:in 2010 erhalte ich die Hälft...

ANTWORT: Sehr geehrte Mandantin,ich danke für Ihren Auftrag und beantworte Ihre Frage wie folgt:Nach § 97 SGB VI wird Einkommen nach §§ 18a bis 18e SGB IV von Berechtigten, das mit einer Witwenrent ...weiter lesen


E-Mail-Beratung:
Jetzt kostenloses Angebot anfordern!Hier gehts los.
Telefonberatung: Jetzt anrufen unter 0900-1 875 000-12
1,99 €/Min. inklusive 19% MwSt aus dem Festnetz der Deutschen Telekom; ggf. abweichende Preise aus Mobilfunknetzen
Kontakt zum Autor des Beitrages:
Rechtsanwalt Karl Heinz Lehmann   |Hier klicken

SEHR GUT
4.5 Sternenbewertungen

20.693 Kundenbewertungen
Bewerten auch Sie den Anwalt
nach dem Gespräch !

   | Stand: 04.07.2018
Ich hatte eine E-Mail Beratung gebucht für Mietrecht und habe dann Kontakt mit der Rechtsanwältin Alexandra Pritzsche gehabt.sie ist sehr kompetent nimmt sich auch viel Zeit und hat auf jede Frage die richtige passende Antwort gehabt ich kann die Rechtsanwältin nur weiter empfehlen ein großes Lob und vielen Dank noch.

   | Stand: 29.06.2018
Frau Kuner hat mich kompetent , sehr freundlich und zuvorkommend beraten. Vielen Dank Frau Kuner!

   | Stand: 28.06.2018
Ich war sehr zufrieden mit der Beratung von Herrn RA Hoffmann, der mir, in einem für mich komplexen Fall, weitergeholfen hat. Ich werde mich wieder an ihn wenden. Herzlichen Dank

Der direkte Draht zum Anwalt:

0900-1 875 000-12
(1,99 EUR/Min* | 07:00 - 01:00Uhr)
*inkl. 19% MwSt aus dem Festnetz der Deutschen Telekom; ggf. abweichende Preise aus Mobilfunktnetzen



Wichtige Themen:

Rechtsanwalt für Arbeitsrecht | Allgemeine Rechtsfragen | Arbeitsrecht | Familienrecht | 13. Monatseinkommen | 13. Monatsgehalt | Akkordlohn | Beschäftigungsentgelt | Bonuszahlung | Dazuverdienen | Dreizehntes Monatsgehalt | Ecklohn | Einmalzahlung | Einstiegsgehalt | Kostgeld | bezahlte Freistellung | Einkommensanrechnung

Hilfreiche und viele kostenlose Produkte:


ERFOLGSAUSSICHTEN CHECK

Lassen Sie 10 Anwälte urteilen

Lohnt sich ein Anwalt? Lassen Sie das Risiko Ihrer Rechtsangelegenheit von unabhängigen Rechtsanwälten bewerten. ...weiter lesen
Hilfreiche und viele kostenlose Produkte:

HOMEPAGE TOOLS
NEU und exklusiv für Webmaster

Machen Sie Ihre Website rechtssicher! Mit unseren kostenlosen Homepage-Tools minimieren sie das Risiko einer Abmahnung. Egal ob Impressum, Disclaimer oder AGB. ...weiter lesen
Recht auf Ihrer Website

JURA TICKER

Die neuesten Meldungen auf Ihrer Website
Der Jura-Ticker bietet Ihren Besuchern aktuelle Gerichtsurteile, die stets interessant und leserfreundlich geschrieben sind. Dieser Content ist kostenlos in jede Website integrierbar und wird von uns regelmäßig mit einer neuen Meldung bestückt. Rechtsgebiete, Größe und Farben des Tickers können dabei an den eigenen Internetauftritt angepasst werden.

Anwaltshotline
Der direkte Draht zum Anwalt:

0900-1 875 000-12
(1,99 EUR/Min* | 07:00 - 01:00Uhr)
*inkl. 19% MwSt aus dem Festnetz der Deutschen Telekom; ggf. abweichende Preise aus Mobilfunktnetzen


E-Mail Beratung Online-Rechtsberatung per E-Mail. Antwort innerhalb weniger Stunden „schwarz auf weiß“. Jetzt Anfragen