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Lohnbestandteile werden bei Teilzeitbeschäftigung nicht reduziert

Online-Rechtsberatung von Rechtsanwalt Hanno Hoffmann
Stand: 24.02.2015

Frage:

Ich bitte um Bestätigung oder Berichtigung folgender Aussage:

"Wenn ich mit meinem Vorgesetzten jetzt bei einem Vollzeitarbeitsverhältnis als eine Gehaltserhöhung einen Arbeitgeberzuschuss zur Kinderbetreuung in Höhe der realen Kosten vereinbare, dann ist dieser gesetzlich verpflichtet, bei einem Wechsel ins Teilzeitverhältnis diesen Arbeitgeberzuschuss entsprechend anteilig auszuzahlen (also weniger als die realen Kosten). Eine anders lautende Vereinbarung mit meinem Vorgesetzten sei nicht möglich."

Die Gehaltserhöhung wird rückwirkend zum 1.1.2015 vereinbart, der Wechsel ins Teilzeitverhältnis (80%) steht am 1.7.2015 an.

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Antwort:

Es ist generell richtig, daß bei einer Teilzeitbeschäftigung der Lohn entsprechend dem Umfang der Teilzeitbeschäftigung zu reduzieren ist. Dies betrifft jedoch nur den normalen Lohn. Sonstige Lohnbestandteile – wie bei Ihnen die Übernahme der Kitakosten – ist jedoch frei verhandelbar. Eine gesetzliche Verpflichtung diese Zusatzleistung zu reduzieren existiert nicht. Sie können daher durchaus mit Ihrem Arbeitgeber dahingehend verhandeln, daß er auch während der Teilzeit die vollen Betreuungskosten für das Kind übernimmt.

Man müßte dann aber festhalten, daß bei einer Rückkehr zur Vollzeit nicht mehr zu zahlen ist.



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