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Zustimmung eines Goldverkaufs aus Angst

Online-Rechtsberatung von Rechtsanwalt Hanno Hoffmann
Stand: 07.03.2015

Frage:

Ich habe mich nach einem Inserat in der Zeitung bei dem Käufer gemeldet. Das Inserat betraf einen Porzelanverkauf. Daraufhin habe ich einen Termin bei mir zu Hause vereinbart. Es sind zwei Männer zu mir nach Hause gekommen. Sie haben kurz das Porzelan gesehen und danach nach Gold gefragt. Ich sollte das Gold zeigen. Sie haben mich überredet das Gold zu verkaufen. Ich habe mich vorher über die Preise nicht ausführlich informiert. Die Männer hatten zwei verschiedene Wagen und eine Lupe. Sie haben mir einen Preisvorschlag gemacht und dazwischen immer gefragt, ob ich alleine Wohne. Ich hatte Angst und habe dem Preis zugestimmt. Am nächsten Tag habe ich mich informiert und festgestellt, dass ich für das verkauftes Gold und Brillanten viel mehr Geld erhalten sollte. Ich habe dem Käufer per Mail geschrieben, das ich das Gold zurück haben will und von dem mündlichen Vertrag zurücktretten will, aber keine Antwort bekommen. Welche Möglichkeiten habe ich, um das Gold zurückzubekommen?

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Antwort:

Ich befürchte, dass Sie hier Betrügern aufgesessen sind. Eine Rücktrittsmöglichkeit vom Vertrag ist bei Ihnen gegeben, da es sich um ein sogenanntes Haustürgeschäft handelt. Der Rücktritt muss schriftlich erklärt werden. Bitte schreiben Sie an die Adresse der Käufer und erklären den Rücktritt.

Wenn man Sie verängstigt hat, können Sie den Vertrag zusätzlich auch anfechten. Geregelt ist das Anfechtungsrecht in § 123 Abs. 1 BGB. Dort steht: (1) Wer zur Abgabe einer Willenserklärung durch arglistige Täuschung oder widerrechtlich durch Drohung bestimmt worden ist, kann die Erklärung anfechten. Sie sollten daher neben der Ausübung Ihres Rücktrittsrechts auch die Anfechtung des Vertrages erklären.

Sie sollten dazu den Käufern eine Frist setzen und mit einer Anzeige bei der Polizei drohen. Die Frist sollte etwa 10 Tage betragen. Wenn diese nicht regieren sollten Sie dann die Strafanzeige erstatten. Gleichzeitig müssen Sie dann einen Anwalt beauftragen, der Klage gegen die Käufer erhebt.



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