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Hinweise eines Anwalts auf mögliche negative finanzielle Folgen einer ausgelassenen Klage

Online-Rechtsberatung von Rechtsanwalt Hanno Hoffmann
Stand: 14.02.2015

Frage:

Hätte mein Anwalt bei der Scheidung ( letztes Jahr) wissen müssen, dass ich (54 Jahre alt ) bei der Scheidung schon BU- Rente der BfA beziehe, durch den Versorgungsausgleich nicht SOFORT eine höhere Rente bekomme, da mein Exmann (51 Jahre alt) noch arbeitet und bei der Ärzteversorgung ist, welche mir erst den Versorgungsausgleich in der Altersrente zahlen wird? Da mein Anwalt mich darüber nicht aufgeklärt hat, sondern man davon ausgegangen ist, ich hätte nach der Scheidung sofort eine höhere Rente und hätte so, ohne am Existenzminimum zu leben, mein Auskommen, habe ich auf Anraten meines Anwaltes auf eine Klage wegen Unterhalt verzichtet und eine einmalige Abfindung erhalten. Welche nie und nimmer das ausmacht um bis zum Erreichen der Regelaltersrente zur Aufstockung, der mir jetzt durch die Nichtzahlung des Versorgungsausgleiches der Ärzteversorgung fehlt .
Ich lebe dadurch von 740,- im Monat. Ich möchte kurz anmerken, dass ich seit 2010 in Österreich lebe und daher nicht so ohne weiteres mir einen Beratungstermin bei einem Anwalt holen kann.

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Antwort:

Ihr Anwalt hätte wissen müssen, dass der bei Ihnen durchgeführte Versorgungsausgleich nicht zu einer höheren BU-Rente führen kann. In jedem Scheidungsverfahren werden Auskünfte zum Versorgungsausgleich bei den unterschiedlichen Versorgungsträgern eingeholt. Diese teilen mit, ob sie den Versorgungsausgleich durch interne Teilung der erworbenen Anwartschaften oder durch externe Teilung durchführen. Bei der internen Teilung bleibt das Geld dem System erhalten. Bei einer externen Teilung wird das Geld freigegeben und der Ausgleichsberechtigte, also Sie in diesem Fall, darf wählen in welches System das Geld aus de Versorgung eingespeist werden soll. Dies kann dann die BU-Rente erhöhen, wenn es in das gesetzliche System eingeschleust wird.

Ihr Anwalt war also informiert darüber, dass die Ärzteversorgung die interne Teilung vornimmt. Fraglich ist ein Schadensersatzanspruch dann, wenn er Ihnen die Auskünfte zuschickt. Dann waren Sie nämlich gleichfalls darüber informiert, daß eine interne Teilung durchgeführt wird. Sie hätten dann nachfragen müssen, was dies bedeutet und Ihr Anwalt hätte Ihnen eine falsche Auskunft geben müssen.



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