Der direkte Draht zum Anwalt:
(1,99 EUR/Min* | 07:00 - 01:00 Uhr)
*inkl. 19% MwSt aus dem Festnetz der Deutschen Telekom; ggf. abweichende Preise aus Mobilfunknetzen.

Ungleichbehandlung bei Vertragsabschlüssen mit mehreren Mietern

Online-Rechtsberatung von Rechtsanwalt Hanno Hoffmann
Stand: 29.12.2014

Frage:

Seit nunmehr 50 Jahren wohne ich in München in der Wohnung meiner Eltern, die ich hier auch betreut und gepflegt habe. Meine Mutter ist 1992 gestorben und da habe ich so einen Stress mit dem Vermieter gehabt, da ich den Mietvertrag einfach übernehmen wollte. In dem Mietvertrag war ich jedoch als Kind nicht eingetragen. Der Vermieter hat mich dann unter Druck gesetzt und mir die Wohnung nur vermietet wenn ich einem neuen Mietvertrag zustimmen würde. Dies habe ich dann letztendlich gemacht, mit dem Effekt, dass ich ca. DM 200,-- mehr Miete zahlen (inzwischen ca. Euro 250,00) musste und die Nebenkosten ab dem Zeitpunkt separat abgerechnet wurden. Dies ärgert mich nun schon seit 20 Jahren und nun ist im Haus ein Mieter verstorben, der auch schon so lange hier wohnt. Dessen Tochter ist nun an den Vermieter herangetreten, dass Sie die elterliche Wohnung unsaniert und den Mietvertrag der Eltern übernehmen möchte. Diese Tochter hat - im Gegenteil zu mir - aber in den letzten Jahre nicht mehr in der Wohnung der Eltern gelebt. Aber allein, dass sich der Vermieter in diesem Fall auf so ein Gespräch einlässt macht mich wütend. Habe ich nach so langer Zeit gesetzlich überhaupt eine Möglichkeit gegen den Vermieter zu klagen?

E-Mail-Beratung:
Jetzt kostenloses Angebot anfordern!Hier gehts los.
Telefonberatung: Jetzt anrufen unter 0900-1 875 000-12
1,99 €/Min. inklusive 19% MwSt aus dem Festnetz der Deutschen Telekom; ggf. abweichende Preise aus Mobilfunknetzen
Kontakt zum Autor des Beitrages:
Rechtsanwalt Hanno Hoffmann   |Hier klicken

Antwort:

Ich kann verstehen, dass Sie über die Situation wütend sind und sich über den Tisch gezogen vorkommen. Aber die unterschiedliche Behandlung Ihrer Person und der anderen Mieterin ist unter anderem mehreren Gesetzesänderungen im Jahre 2001 geschuldet.

Nach dem bis zum 31.8.01 geltenden § 569a BGB a.F. konnten beim Tod des Alleinmieters bisher lediglich der überlebende Ehegatte oder andere dem Haushalt angehörende Familienmitglieder in den Mietvertrag eintreten. Wenn ich Sie richtig verstanden habe, haben Sie beim Tod der Mutter in deren Haushalt gelebt und hätten in den Mietvertrag eintreten können. Dies wäre im Klageweg durchzusetzen gewesen und sie hätten einen entsprechenden Prozeß gewonnen. Leider ist dieser Anspruch längst verjährt und Sie können ihn aus diesem Grund nicht mehr gerichtlich durchsetzen.

Auf Grund der Gesetzesänderung zum 31.8.01 können nun aber auch die nicht im Haushalt lebenden Erben nach § 564 BGB in den Mietvertrag eintreten. Von diesem Recht wurde offensichtlich Gebrauch gemacht, so dass gegen das Verhalten der neuen Mieterin nichts einzuwenden ist.



Interessante Fälle aus der E-Mail-Rechtsberatung zu Feiertagsgesetz

Minusstunden durch Stundenprotokoll an Feiertagen | Stand: 02.07.2014

FRAGE: Warum muss ich bei Feiertagen, an denen ich mit frei eingetragen werde, lt. Dienstplan, diese ohne Stunden aufschreiben, so dass ich dadurch in Minusstunden gerate? (Das wird hier schon seit 15 Jahre...

ANTWORT: 1. Dass der Arbeitgeber bzw. die Arbeitgeberin den Dienstplan macht, ist naturgemäß so und begegnet damit keinen Bedenken.2. Dass sich bei Erkrankungen Verschiebungen ergeben, ist im allgemeine ...weiter lesen

Sozialabgaben bei zwei Jobs | Stand: 18.06.2012

FRAGE: 1. Da im Taxi-Bereich viele Unternehmen schräge Vögel sind, bin ich gut geraten keine Vollzeit-job nur bei einem Taxi-Unterhmen sondern den Vollzeitjob in einem Teilzeit-Job und einem Nebenjo...

ANTWORT: Für eine Tätigkeit mit einem Bruttomonatseinkommen von 800 € müssen Sie mit folgenden Abgaben rechnen:Steuern: 0 €Rentenversicherung: 78,40 € (entfällt mit Erreiche ...weiter lesen

Überstunden werden nach Kündigung nicht ausbezahlt | Stand: 01.04.2012

FRAGE: Ich wurde zum 28.02.2012 fristgerecht durch meinen Arbeitgeber gekündigt. Nach der Zusendung der letzten Lohnabrechung habe ich per Einschreiben mit Setzung einer Frist darum gebeten, mir meinen restliche...

ANTWORT: Vorab ist auf § 15 Abs. 1 Ihres Arbeitsvertrages hinzuweisen. Danach müssen Sie Ihre Ansprüche binnen einer Ausschlussfrist von drei Monaten, also bis spätestens zum 29.05.2012 gegenübe ...weiter lesen

Was verdienen Fernsehdarsteller? | Stand: 08.02.2012

FRAGE: Mich würde einmal interessieren, ob ein Rechtsanwalt weiß, wie viel ein Schauspieler rechtlich verdient, wenn er in solche Serien mitspielt wieZ.B. bei RTL Gute Zeiten, Schlechte Zeiten ode...

ANTWORT: Da ich eine gewisse Erfahrung mit Fernsehproduktionen bei SAT 1/Constantin-Entertainment habe, kann ich Ihre Frage wie folgt beantworten: 1. Grundsätzlich ist die Vergütung davon abhängig ...weiter lesen

Was ist bei der Gestaltung des Arbeitsvertrages zulässig? | Stand: 15.05.2010

FRAGE: Meine bei mir wohnende Pflegekraft ist bei mir 38,5 Stunden anwesend. Gearbeitet wird nach Arbeitsanfall, der jedoch mäßig ist. Der Rest der Zeit ist sie mit eigenen Dingen beschäftigt...

ANTWORT: Sehr geehrter Mandant, gerne nehme ich zu den von Ihnen aufgeworfenen Fragen im Zusammenhang mit einer zulässigen Gestaltung des Arbeitsvertrages im Hinblick auf die Bestimmungen des Arbeitszeitgesetze ...weiter lesen

Darf der Arbeitgeber den Urlaub kürzen? | Stand: 24.02.2010

FRAGE: Ich bin seit vielen Jahren in Teilzeit beschäftigt, arbeite auch an Sonn- und Feiertagen (29 Stunden / Woche). Hatte bis jetzt 24 Tage Urlaub. Gestern erhielt ich einen neuen Arbeitsvertrag, mit Anspruc...

ANTWORT: Sehr geehrte Mandantin,grundsätzlich ist die Dauer des Urlaubs in § 3 Bundesurlaubsgesetz (BUrlG) geregelt. Dort heißt es:§ 3Dauer des Urlaubs(1) Der Urlaub beträgt jährlic ...weiter lesen


Rechtsbeiträge über Arbeitsrecht
Interessante Beiträge zu Feiertagsgesetz

Was ist bei der Rufbereitschaft zu beachten?
| Stand: 02.05.2016

Rufbereitschaft bedeutet, wie die Bezeichnung andeutet, die Bereitschaft, bei Bedarf an die Arbeitsstelle gerufen zu werden und zu arbeiten. Ob ein Ruf erfolgt, ist mehr oder weniger ungewiss. Der Arbeitnehmer ist verpflichtet, ...weiter lesen

E-Mail-Beratung:
Jetzt kostenloses Angebot anfordern!Hier gehts los.
Telefonberatung: Jetzt anrufen unter 0900-1 875 000-12
1,99 €/Min. inklusive 19% MwSt aus dem Festnetz der Deutschen Telekom; ggf. abweichende Preise aus Mobilfunknetzen
Kontakt zum Autor des Beitrages:
Rechtsanwalt Hanno Hoffmann   |Hier klicken

SEHR GUT
4.5 Sternenbewertungen

20.295 Kundenbewertungen
Bewerten auch Sie den Anwalt
nach dem Gespräch !

   | Stand: 25.11.2017
Vielen, vielen Dank für ihre Hilfte, Herr Böckhaus.

   | Stand: 23.11.2017
Ich wurde gerade von einer sehr freundlichen Anwältin zum Thema Rückforderungsrecht / Verwaltungsrecht beraten. Meine Fragen wurden vollständig und präzise beantwortet. Vielen Dank

   | Stand: 23.11.2017
Vielen Dank für die schnelle und verständliche Beantwortung meiner Fragen bezüglich Mietrecht. Kann es nur weiterempfehlen.

Der direkte Draht zum Anwalt:

0900-1 875 000-12
(1,99 EUR/Min* | 07:00 - 01:00Uhr)
*inkl. 19% MwSt aus dem Festnetz der Deutschen Telekom; ggf. abweichende Preise aus Mobilfunktnetzen



Wichtige Themen:

Rechtsanwalt für Arbeitsrecht | Allgemeine Rechtsfragen | Arbeitsrecht | Familienrecht | Bereitschaftszeiten | bezahlte Feiertage | Brückentage | Feiertage | Feiertagsarbeit | Feiertagsregelung | Heiligabend | Rufbereitschaft | Samstagsarbeit | Silvester | Überstunden | Überstundenausgleich | Überstundenregelung | Überstundenzuschlag | Feiertagsentgelt

Hilfreiche und viele kostenlose Produkte:


ERFOLGSAUSSICHTEN CHECK

Lassen Sie 10 Anwälte urteilen

Lohnt sich ein Anwalt? Lassen Sie das Risiko Ihrer Rechtsangelegenheit von unabhängigen Rechtsanwälten bewerten. ...weiter lesen
Hilfreiche und viele kostenlose Produkte:

HOMEPAGE TOOLS
NEU und exklusiv für Webmaster

Machen Sie Ihre Website rechtssicher! Mit unseren kostenlosen Homepage-Tools minimieren sie das Risiko einer Abmahnung. Egal ob Impressum, Disclaimer oder AGB. ...weiter lesen
Recht auf Ihrer Website

JURA TICKER

Die neuesten Meldungen auf Ihrer Website
Der Jura-Ticker bietet Ihren Besuchern aktuelle Gerichtsurteile, die stets interessant und leserfreundlich geschrieben sind. Dieser Content ist kostenlos in jede Website integrierbar und wird von uns regelmäßig mit einer neuen Meldung bestückt. Rechtsgebiete, Größe und Farben des Tickers können dabei an den eigenen Internetauftritt angepasst werden.

Anwaltshotline
Der direkte Draht zum Anwalt:

0900-1 875 000-12
(1,99 EUR/Min* | 07:00 - 01:00Uhr)
*inkl. 19% MwSt aus dem Festnetz der Deutschen Telekom; ggf. abweichende Preise aus Mobilfunktnetzen


E-Mail Beratung Online-Rechtsberatung per E-Mail. Antwort innerhalb weniger Stunden „schwarz auf weiß“. Jetzt Anfragen