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Arbeit und Beruf
Frage an den Anwalt
08.08.2014

Bezahlung nach Einsatztagen muss vertraglich festgelegt sein

Ich bin selbständig im Bereich Verkaufsförderung und Marketing tätig und habe bei einer Agentur einen Vertrag unterschrieben mit einer Klausel bzgl. der Bezahlung.

Der Auftragnehmer - das bin ich - erhält für seine Tätigkeit folgende Vergütung:

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Grundvergütung monatlich € 1650,- In diesem Betrag sind zB Kosten für Parkgebühren mit abgegolten.

Zzgl. bekomme ich Geld für Shopbesuche und meine Verkäufe.

Die Abrechnung erfolgt wöchentlich, d.h. € 412,50 je Woche,

Ich unterliege keinem Direktionsrecht durch die Agentur, muss jedoch die fachlichen Vorgaben befolgen, was sich aber von selber versteht.

Nun geht es für mich darum, ob ich diese Grundvergütung nur bezahlt bekomme, wenn ich auch gearbeitet habe.

Ich konnte einige Tage wegen eines Krankheitsfalles in der Familie nicht arbeiten und die Agentur meint, ich könne nur einzelne Tage abrechnen und nicht den gesamten Betrag von € 412,50 je Woche.

Ich bin der Meinung die Grundvergütung wird komplett bezahlt und nicht nach Einsatztagen abgerechnet. Ansonsten hätte die Agentur schreiben müssen - Bezahlung nach Einsatztagen.

Wie ist die Rechtslage? Gibt es einen Regelung bzw einen Paragraphen, der das regelt?

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Author Antwort Rechtsanwalt Hanno Hoffmann
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Um Ihnen als Selbstständiger ein bestimmtes Mindesteinkommen zu garantieren, wurde die Zahlung Ihrer Grundvergütung vereinbart. Eine solche ist generell unabhängig vom Erfolg zu bezahlen, auch unabhängig von Einsatztagen. Es dient der Absicherung der notwendigen Ausgaben auch im Falle der Krankheit und des Urlaubs.

Etwas anderes wäre nur möglich, wenn im Vertrag die Zahlung auf Einsatztage beschränkt wurde. Dies haben Sie aber nicht so geschildert, so daß ich vom Gegenteil ausgehe. Ich weiß aber nicht, ob irgendwo in Ihrem Vertrag eine versteckte Klausel diesbezüglich enthalten ist. Ich bitte Sie daher mir Ihren Vertrag zu senden, damit ich die Angelegenheit nochmals anhand Ihres Vertrages überprüfen kann.

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