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Arbeit und Beruf
Frage an den Anwalt
15.07.2014

Renten aus Direktversicherungen hat keinen Einfluss auf die gesetzliche Rente

Welche möglichen Nachteile hat es für mich, wenn ich mir eine Direktversicherung nach Ablauf in einer Summe auszahlen lasse, anstatt die monatliche Rente in Anspruch zu nehmen?

Hat dabei die zu erwartende "normale" Rente einen Einfluss auf diese Entscheidung?

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Ich habe eine vorgezogene Rente mit Abschlägen für Ende des Jahres beantragt anstatt zum regulären Rentenbeginn am 1.9.2015.

Die o.g. Auszahlung oder Zusatzrente wäre an 1.11.2014 fällig.

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Author Antwort Rechtsanwalt Hanno Hoffmann
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Welche Wahl Sie bei Ihrer Direktversicherung treffen ist letztendlich eine Wette auf den Tod. Sollten Sie recht früh versterben ist die Einmalzahlung die bessere Entscheidung, sollten Sie uralt werden ist die Rente die bessere Entscheidung. Bevor Sie diese Entscheidung treffen rate ich Ihnen sich von Ihrer Versicherung die Ablaufleistung und die zu erwartende Rente mitteilen zu lassen. Erst dann läßt sich hinsichtlich der Wirtschaftlichkeit eine Aussage treffen.

Ihre gesetzliche Rente hat keinen Einfluß auf die Direktversicherung und umgekehrt.

Sollten Sie gesetzlich krankenversichert sein, so werden in beiden Varianten von der Auszahlung Krankenversicherungsbeiträge abgezogen. Die Bemessung des Krankenversicherungsbeitrages richtet sich nach § 229 Abs. 1 Satz 3 SGB V:

Die Auszahlungssumme wird also durch 120 geteilt und aus diesem Betrag wird dann 10 Jahre lang monatlich der Krankenversicherungs- (KV) und Pflegeversicherungs-(PV)-beitrag nach den jeweils gültigen Bemessungssätzen berechnet und erhoben bis maximal zur Beitragsbemessungsgrenze. Diese Krankenversicherungspflicht entfällt bei privat Krankenversicherten.

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