Der direkte Draht zum Anwalt:
(1,99 EUR/Min* | 07:00 - 01:00 Uhr)
*inkl. 19% MwSt aus dem Festnetz der Deutschen Telekom; ggf. abweichende Preise aus Mobilfunknetzen.

Verjährung von Steuerschuld

Online-Rechtsberatung von Rechtsanwalt Hanno Hoffmann
Stand: 13.07.2014

Frage:

Ich habe im Mai 1997 einen PKW angemeldet und seitdem keinen Steuerbescheid, geschweige denn eine Mahnung erhalten. Mir ist klar, daß es sehr unwahrscheinlich klingt, aber mir ist in diesen 17 Jahren niemals aufgefallen, daß ich keine Kfz-Steuer zahle (es gäbe dafür ein paar psycho-
logische Erklärungen).

Vermutlich war es ein Versehen der Kfz-Zulassungsstelle. Erst im Zusammenhang mit der Diskussion über die geplante Pkw-Maut habe ich mich gefragt, wie viel Kfz-Steuer ich eigentlich zahle, und eine Durchsicht meiner Konto-Auszüge der letzten 2 Jahre machte mir klar: gar keine.

Muß ich, wenn ich diesen Sachverhalt beim Finanzamt vortrage, die
gesamte Steuerschuld seit 1997 nachzahlen, bzw. für welchen Zeitraum ist die Schuld verjährt?

E-Mail-Beratung:
Jetzt kostenloses Angebot anfordern!Hier gehts los.
Telefonberatung: Jetzt anrufen unter 0900-1 875 000-21
1,99 €/Min. inklusive 19% MwSt aus dem Festnetz der Deutschen Telekom; ggf. abweichende Preise aus Mobilfunknetzen
Kontakt zum Autor des Beitrages:
Rechtsanwalt Hanno Hoffmann   |Hier klicken

Antwort:

Auch im Steuerrecht existieren Verjährungsfristen. Diese sind in der Abgabenordnung (AO) normiert und für alle Steuern gültig, also auch für die KFZ-Steuer.
Das Steuerrecht kennt die sogenannte Festsetzungsverjährung. Dies ist die Frist nach der eine Steuer nicht mehr festgesetzt werden kann. Die Festsetzungsverjährung beträgt 4 Jahre (§ 169 Abs.2 Ziff.2 AO). Sie beginnt mit dem Ablauf des Jahres in dem die Steuer angefallen ist. Dies bedeutet, die KFZ- Steuer aus 2010 verjährt mit dem 31.12.2014. Für weiter zurückliegende Zeiträume kann keine Steuer mehr festgesetzt werden. Sie müssen also nicht ab 1997 die gesamte Steuerschuld nachzahlen.



Interessante Fälle aus der E-Mail-Rechtsberatung zu Steuerschuld

Steuererklärung bei getrennt lebenden Eheleuten | Stand: 16.11.2014

FRAGE: Ich bin freiberufliche Sprachdozentin, mein Mann ist Angestellter. Ich war bis 2012 einschließlich mit meinem Ehemann veranlagt. Mein Mann verdient ca. 100.000 Euro pro Jahr, ich 20.000 Euro pr...

ANTWORT: Wenn Sie tatsächlich getrennte Veranlagung und nicht nur Aufteilung der Steuerschuld beantragt haben, richtet sich das Verfahren nach § 26a EStG: Art. 6 Abs. 1 GG gebietet, Ehegatten nicht schlechte ...weiter lesen

Splittingtarif oder Steuertarif vier? | Stand: 05.10.2014

FRAGE: Mein Partner und ich sind beide Rentner. Unsere Einkünfte nach Abzug des Werbungskosten-Pauschbetrages sind:Meine: 29132 EUR Partner: 10912 EURDas Finanzamt wendet den Splittingtarif an. Wär...

ANTWORT: Nein. Steuertarif vier kann allenfalls zu denselben Ergebnissen führen wie der Splittingtarif.Das erklärt sich historisch aus der Entwicklung des Splittingtarifs, der eine Schlechterstellun ...weiter lesen

Aufforderung zur Vermögensauskunft trotz geleisteter Raten | Stand: 24.06.2014

FRAGE: Aufforderung zur Abgabe der Vermögensauskunft beim Finanzamt Velbert 2006 unterlag ich einer Betriebsprüfung. Seit 2004 war ich nicht mehr berufstätig wg. einer lebensbedrohlichen Herzschwäche...

ANTWORT: Das Gesetz lässt eine Stundung von Steuerschulden (hier in Form einer Ratenvereinbarung) nur in sehr begrenzten Ausnahmefällen zu, wie sich aus § 222 Satz 1 AO ergibt:§ 222 StundungDi ...weiter lesen

Verjährung von Steuerschulden | Stand: 20.06.2014

FRAGE: Wir hatten am 18.07.1984 aufgrund einer anonymen Anzeige die Steuerfahndung in unseren Privat- und Büroräumen. Zur damaligen Zeit betrieb ich seit 1975 ein Bauunternehmen und meine Ehefrau mehrer...

ANTWORT: Nach § 47 AO ( Abgabenordnung )erlöschen Ansprüche aus dem Steuerschuldverhältnisunter anderem durch Verjährung.Dabei wird unterschieden zwischen Festsetzungsverjährung nac ...weiter lesen

Hohe Steuernachzahlung | Stand: 13.11.2013

FRAGE: Wir wurden im letzten Jahr aufgefordert unsere Steuererklärungen ab 2008 einzureichen. Leider war es uns nicht möglich auf die schnelle für 5 Jahre mal eben eine Steuererklärung z...

ANTWORT: Ich kann mir gut vorstellen, dass es sehr problematisch ist, wenn man derartige Probleme mit dem Finanzamt hat. In Ihrem Fall ist die Vorgehensweise des Finanzamtes sehr ungewöhnlich. Grundsätzlic ...weiter lesen

Schenkungssteuer in Raten zahlen | Stand: 17.07.2013

FRAGE: Meine Tante hat in ihrem Testament als letzter Wille angeordnet, dass ich ihr Einfamilienhaus erben soll. Inkrafttreten sollte dieser letzte Wille, wenn mein Onkel verstorben ist.Mein Onkel hat eine neu...

ANTWORT: Sie sollten einen Antrag stellen, die Steuerschulden in Raten zahlen zu dürfen. Das Finanzamt muss Ihnen dann entgegenkommen, denn der Bundesfinanzhof hat sich mit einem Urteil an seine Finanzämte ...weiter lesen


Rechtsbeiträge über Steuerrecht / Steuerstrafrecht

Interessante Beiträge zu Steuerschuld

Steuerschulden ererbt - Verzugszinsen kommen teuer zu stehen
Nürnberg (D-AH) - Wer neben einem prall gefüllten Sparstrumpf einen Haufen offener Rechnungen erbt, muss die Schulden begleichen. In der Regel kann er diese Aufwendungen aber als Nachlassverbindlichkeiten wieder be ...weiter lesen

E-Mail-Beratung:
Jetzt kostenloses Angebot anfordern!Hier gehts los.
Telefonberatung: Jetzt anrufen unter 0900-1 875 000-21
1,99 €/Min. inklusive 19% MwSt aus dem Festnetz der Deutschen Telekom; ggf. abweichende Preise aus Mobilfunknetzen
Kontakt zum Autor des Beitrages:
Rechtsanwalt Hanno Hoffmann   |Hier klicken

SEHR GUT
4.5 Sternenbewertungen

20.295 Kundenbewertungen
Bewerten auch Sie den Anwalt
nach dem Gespräch !

   | Stand: 25.11.2017
Vielen, vielen Dank für ihre Hilfte, Herr Böckhaus.

   | Stand: 23.11.2017
Ich wurde gerade von einer sehr freundlichen Anwältin zum Thema Rückforderungsrecht / Verwaltungsrecht beraten. Meine Fragen wurden vollständig und präzise beantwortet. Vielen Dank

   | Stand: 23.11.2017
Vielen Dank für die schnelle und verständliche Beantwortung meiner Fragen bezüglich Mietrecht. Kann es nur weiterempfehlen.

Der direkte Draht zum Anwalt:

0900-1 875 000-21
(1,99 EUR/Min* | 07:00 - 01:00Uhr)
*inkl. 19% MwSt aus dem Festnetz der Deutschen Telekom; ggf. abweichende Preise aus Mobilfunktnetzen



Wichtige Themen:

Rechtsanwalt für Steuerrecht | Erbrecht | Steuerrecht | Steuerstrafrecht | Abgabenordnung | Grundsteuerfälligkeit | Rechtslage | Rückerstattung | Sondervorauszahlung | Steuererstattung | Steuerforderungen | Steuerrückzahlung | Steuerverjährung | Umsatzsteuerrecht | Ustg | Verspätungszuschlag

Hilfreiche und viele kostenlose Produkte:


ERFOLGSAUSSICHTEN CHECK

Lassen Sie 10 Anwälte urteilen

Lohnt sich ein Anwalt? Lassen Sie das Risiko Ihrer Rechtsangelegenheit von unabhängigen Rechtsanwälten bewerten. ...weiter lesen
Hilfreiche und viele kostenlose Produkte:

HOMEPAGE TOOLS
NEU und exklusiv für Webmaster

Machen Sie Ihre Website rechtssicher! Mit unseren kostenlosen Homepage-Tools minimieren sie das Risiko einer Abmahnung. Egal ob Impressum, Disclaimer oder AGB. ...weiter lesen
Recht auf Ihrer Website

JURA TICKER

Die neuesten Meldungen auf Ihrer Website
Der Jura-Ticker bietet Ihren Besuchern aktuelle Gerichtsurteile, die stets interessant und leserfreundlich geschrieben sind. Dieser Content ist kostenlos in jede Website integrierbar und wird von uns regelmäßig mit einer neuen Meldung bestückt. Rechtsgebiete, Größe und Farben des Tickers können dabei an den eigenen Internetauftritt angepasst werden.

Anwaltshotline
Der direkte Draht zum Anwalt:

0900-1 875 000-21
(1,99 EUR/Min* | 07:00 - 01:00Uhr)
*inkl. 19% MwSt aus dem Festnetz der Deutschen Telekom; ggf. abweichende Preise aus Mobilfunktnetzen


E-Mail Beratung Online-Rechtsberatung per E-Mail. Antwort innerhalb weniger Stunden „schwarz auf weiß“. Jetzt Anfragen