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Unterhaltsberechnung mit Durchschnittslohn

Online-Rechtsberatung von Rechtsanwalt Hanno Hoffmann
Stand: 19.03.2014

Frage:

Ich habe einen 18 jährigen Sohn, der noch das Gymnasium besucht und bei mir lebt. Der Vater möchte nun unseren jeweiligen Betrag zum Barunterhalt des Sohnes berechnen. Im Moment bzw. seit Sept 2013 bin ich krank geschrieben und erhalte nur 60 % meines Bruttolohnes. Kann ich bis zur Genesung diesen Betrag zur Berechnung nehmen oder muss ich das eigentliche Gehalt hinzunehmen? Außerdem würde ich gerne wissen, wie es mit z. B. Studienreisen aussieht, muss mein Sohn diese aus dem Unterhalt bezahlen oder kann er vom Vater hier Sonderleistungen verlangen?

Wenn er Sonderleistungen erhalten würde wie könnte er diese einfordern? Der Vater verlangt, dass der Sohn sich ein Konto einrichtet da er den Unterhalt nur noch auf ein Konto des Sohnes zahlen möchte. Mein Sohn möchte aber, dass der Vater den Unterhalt weiterhin auf mein Konto überweist. Nun verlangt der Vater eine schriftl. Erklärung darüber von meinem Sohn. ist dies zwingend?

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Antwort:

Der Unterhaltsanspruch Ihres Sohnes berechnet sich wie folgt:

Es ist der durchschnittliche Nettoverdienst beider Eltern der zurückliegenden 12 Monate zu ermitteln. Also März 2013 bis Februar 2014. In der zeit in der Sie krankgeschrieben sind zählt das tatsächlich erhaltene Netto, nicht das fiktive.

Davon sind berufsbedingte Aufwendungen und unter Umständen weitere Verpflichtungen abzuziehen.

Diese beiden Verdienste sind zu addieren und nach dem addierten Netto ist der Unterhaltsbetrag aus der Düsseldorfer Tabelle zu entnehmen. Dieser verteilt sich auf die Eltern wie folgt:

Jedem der Elternteile verbleibt der Selbstbehalt von 1200 Euro. Der über 1200 Euro liegende Verdienst wird ins Verhältnis gesetzt und der Unterhalt ist dann nach dem entsprechenden Prozentsatz zu zahlen. Beispiel Einkommen Mann 2.000 Euro Einkommen Ehefrau 1.400 Euro Verhältnis 800: 200 = 4 : 1. Der Vater zahlt hier also 80 % des Unterhalts die Mutter 20 %.

Zu den Studienfahrten: Diese muss der Sohn aus seinem Unterhalt selbst bezahlen. Notfalls muß er darauf länger ansparen. Dies ist kein Sonderbedarf der zusätzlich zum normalen Unterhalt geltend gemacht werden kann. Bei Sonderbedarf handelt es sich um einen unregelmäßigen, außerordentlich hohen Bedarf, der überraschend und der Höhe nach nicht vorhersehbar war. Typisch für den Sonderbedarf ist, dass er aus dem normalen, laufenden Unterhalt nicht gezahlt werden kann und auch nicht angespart werden kann. Sonderbedarf sind z.B. Zahnarztkosten, die nicht von er Krankenkasse übernommen werden.

Der Vater kann die Zustimmung des Sohnes für die Überweisung des Unterhalts auf Ihr Konto verlangen, da er schuldbefreiend nur an Ihren Sohn leisten kann. Wenn der Sohn hinterher erklärt er habe nicht zugestimmt, müsste er zweimal zahlen.



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