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Voraussetzungen für die Regelaltersrente

Online-Rechtsberatung von Rechtsanwalt Hanno Hoffmann
Stand: 17.02.2014

Frage:

Ich bin am 16.07.1953 geboren, und seit 1990 aus der gesetzlichen Rentenversicherung ausgetreten und zahle auch keinen Pflichtanteil. Ab wann kann ich frühestens in Rente gehen. Kann auch ich mit 63 Jahren in Rente gehen.

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Antwort:

Die Voraussetzungen für die Regelaltersrente sind in § 235 SGB VI geregelt. Dort steht:

§ 235 Regelaltersrente
(1) Versicherte, die vor dem 1. Januar 1964 geboren sind, haben Anspruch auf Regelaltersrente, wenn sie
1. die Regelaltersgrenze erreicht und
2. die allgemeine Wartezeit erfüllt
haben. Die Regelaltersgrenze wird frühestens mit Vollendung des 65. Lebensjahres erreicht.
(2) Versicherte, die vor dem 1. Januar 1947 geboren sind, erreichen die Regelaltersgrenze mit Vollendung des 65. Lebensjahres. Für Versicherte, die nach dem 31. Dezember 1946 geboren sind, wird die Regelaltersgrenze wie folgt angehoben: Jahrgang 1953 7 Monate.

Nur in besonderen Ausnahmefällen ist es möglich vorzeitig in Altersrente zu gehen. Dies betrifft langjährig Versicherte. Bei Ihnen wäre die Voraussetzung: Sie können mindestens 35 Versicherungsjahre (im Amtsdeutsch sind das 420 Monate „rentenrechtlich relevante Zeiten“) vorweisen. Auch in diesem Fall gilt jedoch: Pro Monat des früheren Austritts müssen sie auf 0,3 Prozent der Rente verzichten. Dies dürfte bei Ihnen jedoch nicht der Fall sein, so daß ein verfrühter Altersrentenbezug nicht möglich ist.



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