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Verlängerung der Aufenthaltserlaubnis nach Volontariat?

Online-Rechtsberatung von Rechtsanwalt Dr. Dietmar Breer
Stand: 06.02.2014

Frage:

Die Freundin meines Sohnes stammt aus Tansania und absolviert bis zum 30.04.2014 bei der Deutschen Welle in Bonn ein Volontariat. Ihre Aufenthaltsgenehmigung gilt auch bis zum 30.04.2014.
Frage: Gilt das Volontariat nach § 17 Abs. 3 Aufenthaltsgesetz als qualifizierte Berufsausbildung, so dass die Aufenthaltsgenehmigung nach Abschluss des Volontariats um ein Jahr verlängert werden kann. Bei der Ausländerbehörde hat sie die Information erhalten, dass das Volontariat keine qualifizierte Berufsausbildung darstellt.

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Antwort:

Die Regelung des § 17 Abs.3 AufenthG ist im Zusammenhang mit den Absätzen 1 und 2 dieser Vorschrift zu sehen. Eine Aufenthaltserlaubnis auf Basis des § 17 Abs.3 AufenthG setzt damit voraus, dass zuvor eine Aufenthaltserlaubnis auf der Grundlage des Abs. 1erteilt worden ist.

Der Begriff der qualifizierten Berufsausbildung wird im Übrigen so definiert, dass eine abgeschlossene Ausbildung mit mindestens 3jähriger Ausbildung oder ein Hochschulabschluss mindestens mit dem Grad eines Bachelors vorliegen muss.

Soweit die Freundin Ihres Sohnes einen solchen Ausbildungsabschluss in Tansania oder Deutschland erworben hat, stehen ihr die Rechte aus § 17 AufenthG zu.

Das Volontariat selbst ist keine Ausbildung, sondern allenfalls ein Teil einer Ausbildung in Form eines Praktikums im journalistischen Bereich. Allein auf ein abgeleistetes Volontariat wird man also den Aufenthaltsanspruch nicht stützen können. In den weitaus meisten Fällen wird allerdings der Abschluss einer qualifizierten Ausbildung die Voraussetzung für ein Volontariat sein.

Eine Aufenthaltsmöglichkeit könnte sich für die Freundin dann ergeben, wenn sie im Anschluss an ihr Volontariat in angemessener Weise von der Deutschen Welle beschäftigt wird (§ 19a AufenthG) und die sonstigen Voraussetzungen vorliegen



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