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Verlängerung des Aufenthaltstitels ohne elektronischen Fingerabdruck

Online-Rechtsberatung von Rechtsanwalt Dr. Dietmar Breer
Stand: 17.01.2014

Frage:

Mein Mitbewohner (Australier) ist seit 9 Jahren in Deutschland und hat
soweit alle erforderlichen Unterlagen durch mich (bevollmächtigt) bei der Ausländerbehörde in HH-Mitte eingereicht.

Leider kann er aufgrund einer Erkrankung vermutlich durch Stress und Gewalterfahrungen ausgelöst (Störung) keinen Fingerabdruck abgeben oder persönlich erscheinen.

Eine in Brandenburg ausgestellte ärztliche Bescheinigung wurde von der Behörde nicht akzeptiert, da die Behörde vermutlich an seinem Wohnsitz zweifelte. Er befand sich in Brandenburg, um zu recherchieren.

Deshalb meine Fragen:

Kann man den (verlängerten) Aufenthaltstitel auch alternativ in Papierform aushändigen?
Und muss er persönlich vorstellig werden oder kann er durch eine bevollmächtigte Person vertreten werden?

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Antwort:

Seit einiger Zeit werden Aufenthaltstitel ausschließlich in elektronischer Form ausgegeben. Der Ausweis enthält einen maschinenlesbares Bild sowie zwei Fingerabdrücke.

Eine Alternative in Papier ist nur noch für kurzfristige Notfälle (z.B: Auslandsbesuch bei einem Todesfall) mit begrenzter Gültigkeit vorgesehen. Insbesondere besteht kein Auswahlrecht des Ausländers ob er einen elektronischen oder einen Ausweis aus Papier haben möchte.

Es kann auch kein Problem sein die Ausländerbehörde in Hamburg aufzusuchen, da er seinen Wohnsitz in Hamburg hat. Wäre das nicht der Fall, ist auch die Ausländerbehörde in HH nicht zuständig und kann keine Verlängerung ausstellen.

Ich will die psychische Erkrankung des Mitbewohners nicht in Frage stellen; dieses rechtfertigt aber kaum einen Fingerabdruck nicht abgeben zu können. Stattdessen kann das Verhalten Ihres Mitbewohners den Verdacht auslösen, dass er anderweitig Probleme mit den Fingerabdrücken hat, weil diese z.B. anderweitig gespeichert sind. Schon dieses spricht dagegen diese Problematik weiter zu vertiefen.

Fazit: Eine Vertretung durch Dritte ist insoweit nicht möglich. Ihr Mitbewohner muss selbst bei der Ausländerbehörde vorstellig werden.



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