Der direkte Draht zum Anwalt:
(1,99 EUR/Min* | 07:00 - 01:00 Uhr)
*inkl. 19% MwSt aus dem Festnetz der Deutschen Telekom; ggf. abweichende Preise aus Mobilfunknetzen.

Gemeinsamer oder individueller Erbschein?


Online-Rechtsberatung von Rechtsanwältin Gota Biehler
Stand: 11.09.2013

Frage:

Mein Sohn, dessen Ehefrau und zwei Töchter sollen laut testamentarischenm Beschluss ein Haus mit dem Grundstück zu je 1/4 erben:
Frage:

Soll in diesem Fall ein gemeinsamer Erbschein beantragt werden oder ein individuelle von jeden einzelner Erben. Welche Daten muss der Antrag beinhalten?

E-Mail-Beratung:
Jetzt kostenloses Angebot anfordern!Hier gehts los.
Telefonberatung: Jetzt anrufen unter 0900-1 875 000-14
1,99 €/Min. inklusive 19% MwSt aus dem Festnetz der Deutschen Telekom; ggf. abweichende Preise aus Mobilfunknetzen

Antwort:

Jeder Erbe kann für sich alleine einen Teilerbschein beantragen oder für alle gemeinsam einen gemeinschaftlichen Erbschein.
Es macht durchaus Sinn einen gemeinschaftlichen Erbschein zu beantragen.
Den Erbscheinsantrag kann ein Erbe allein stellen. Dies kann entweder bei einem Notar erfolgen oder direkt beim Nachlassgericht.
Die Nachlassgerichte haben in der Regel vormittags geöffnet und Sie können ohne Termin hingehen. Sie brauchen Ihren Personalausweis und die Urkunden, aus denen sich Ihre Erbenstellung ergibt. Dies ist entweder das eröffnete Testament oder bei gesetzlicher Erbfolge die Abstammungsurkunden. Falls Sie die Sterbeurkunde des Erblassers haben, bringen Sie auch diese mit. In Ihrem Fall liegt offenbar ein Testament vor, was die Angelegenheit vereinfacht. Bei der Formulierung des Erbscheinsantrages hilft Ihnen der Urkundsbeamte des Gerichts. Die Richtigkeit Ihrer Angaben müssen Sie eidesstattlich versichern.
Falls die Töchter minderjährig sind, kann es sein, dass das Gericht für beide einen Vertreter extra für die Verwaltung und/oder Abwicklung des Nachlasses bestimmt, da es ansonsten, wenn die Kinder durch die Eltern vertreten werden, zu Konflikten kommen kann.
Der erste Schritt ist also zunächst der Gang zum Nachlassgericht, wo sie mündlich den Erbscheinsantrag stellen können, der dort schriftlich formuliert wird und von Ihnen zu unterschreiben ist.



Interessante Fälle aus der E-Mail-Rechtsberatung zu Nachlassgericht

Mit Vermächtnis bedachte Personen werden nicht allgemein am Erbe beteiligt | Stand: 16.07.2015

FRAGE: Sachverhalt: Ich bin in einem Testament als Alleinerbe benannt (Immobilien mit 2 Häusern, davon eines mit Landwirtschaft, sowie land- und forstwirtschafts Grundstücke). Meine Schwester wurd...

ANTWORT: Sie sind Alleinerbin nach Ihrer Mutter geworden, Ihre Schwester wurde mit einem Vermächtnis bedacht.Nun will Ihre Schwester über das zugewandte Vermächtnis hinaus Sachen aus dem Nachlass.Di ...weiter lesen

Recht auf Pflichtteil vom Erbe trotz vorherigem kurzzeitigem Verzicht | Stand: 16.09.2014

FRAGE: Mein leiblicher Vater ist Mitte 2005 verstorben. Er war zum zweiten Mal verheiratet. Seine zweit Ehefrau bat mich nach seinem Tod kurzzeitig auf mein Erbe zu verzichten, weil sie seine Krankhauskoste...

ANTWORT: Ihr Vater ist 2005 verstorben, er war in zweiter Ehe verheiratet. Von einem Testament ist nichts bekannt. Die überlebende Ehefrau hatte Sie gebeten, auf Ihr Erbe zu verzichten. Hierfür habe ...weiter lesen

Nachlass nach Italien vererbt | Stand: 06.05.2014

FRAGE: Eine Dame älteren Alters (Deutsche mit osteuropäischer Abstammung) hateine andere (Italienerin) kennen gelernt und haben eine langjährige intensive Freundschaft gehabt.Die deutsche Dam...

ANTWORT: Um über den Nachlass verfügen zu dürfen, benötigt die Erbin einen Erbschein. Das Nachlassgericht muss diesen ausstellen, sofern die gesetzlichen Voraussetzungen dafür vorliegen ...weiter lesen

Wegen Verfahrensfehler Erbschein beantragen | Stand: 27.02.2014

FRAGE: Mein Vater hatte eine Pflegemutter, diese setzte ihn Testamentarisch als Erbe ein. Er schlug das Erbe aus. Da wir leider keinen Kontakt haben erfuhr ich es erst heute. Die Ausschaltung war März/ APRI...

ANTWORT: Bei der Beantwortung Ihrer Anfrage gehe ich davon aus, dass Ihr Vater kein leibliches Kind seiner Pflegemutter war und auch nicht adoptiert wurde.Hier sind die Vorschriften über die testamentarisch ...weiter lesen

Zugriff auf persönlichen Besitz von verstorbenen Sohn | Stand: 28.12.2013

FRAGE: Mein Sohn ist am 4.11.2013 verstorben. Er hinterlässt eine minderjährige Tochter, war aber nicht mit der Mutter verheiratet und hatte seit 10 Jahren keinen Kontakt mehr. Das Nachlassgericht ha...

ANTWORT: 1. Werde ich über die Annahme des Erbes durch die Tochter ( deren Mutter ) informiert?Sie werden nicht über die Annahme der Erbschaft durch Ihre Enkelin informiert werden. Eine Erbschaft wir ...weiter lesen

Erbschaft ausschlagen | Stand: 25.06.2013

FRAGE: Mein Vater verstarb am 4 Juni 2013. Es scheint Mir alles etwas verwirrend. Ich lebe schon seit über 20 Jahren In Großbritannien und habe erst wieder seit 2 Jahren Kontakt mit meinem Vater un...

ANTWORT: Wenn Sie die Sorge haben, sie würden von Ihrem Vater nur Schulden haben können Sie die Erbschaft ausschlagen. Dazu haben Sie eine Frist von 6 Wochen, wenn Ihr Wohnsitz in Deutschland ist. Is ...weiter lesen


Rechtsbeiträge über Erbrecht / Erb- und Steuerrecht
Interessante Beiträge zu Nachlassgericht

Wann das Amt des Testamentsvollstreckers beginnt
| Stand: 22.05.2015

Das Amt beginnt nicht automatisch mit dem Tod des Erblassers, sondern vielmehr erst durch die Annahme der Testamentsvollstreckung durch den Berufenen (§ 2202 Abs. 2 BGB). Die Annahme erfolgt durch Erklärung gegenüber ...weiter lesen

Kontrolle eines Testamentsvollstreckers?
| Stand: 01.09.2014

Es entspricht der Freiheitlichkeit des Amtes des Testamentsvollstreckers, dass dieser keiner Überwachung oder Aufsicht durch das Nachlassgericht unterliegt. Das Gesetz kennt keine gerichtliche oder behördliche Kontrolle ...weiter lesen

Der Testamentsvollstrecker - seine Rechtsstellung
| Stand: 14.07.2014

Der Testamentsvollstrecker ist Inhaber eines privaten Amtes und hat die Stellung eines Treuhänders. Das private Amt ist dem Testamentsvollstrecker vom Erblasser übertragen. Er übt aufgrund dessen sodann kraft ...weiter lesen

Erbe ausgeschlagen - was passiert mit den Sachen im Besitz?
| Stand: 28.01.2014

Immer häufiger kommt es vor, dass sich nahe Angehörige eines Verstorbenen gezwungen sehen, dessen Erbschaft auszuschlagen, zum Beispiel, weil der Erbe verschuldet war oder sie sich anderweitig Regressansprüchen ...weiter lesen

Testamentsablieferungspflicht - unverzüglich nach Tod des Erblassers
| Stand: 20.06.2013

Das Gesetz sieht vor, dass jeder, der im Besitz eines Testaments ist, dieses unverzüglich nach dem Tod des Erblassers an das Nachlassgericht abzuliefern hat - das besagt § 2259 BGB. Dabei muss es sich nicht ausdrücklich ...weiter lesen

Was tun bei Benachrichtigung durch das Nachlassgericht ?
| Stand: 07.03.2013

Tritt ein Todesfall ein und der Verstorbene hatte ein Testament beim Nachlassgericht hinterlegt, informiert das Nachlassgericht die Personen, die als Erben in Frage kommen könnten. Das sind zunächst einmal alle ...weiter lesen

Nicht vernichtetes Testament
Nürnberg (D-AH) - Hinterlässt ein Verstorbener zwei formal gültige Testamente, ist immer das zuletzt verfasste der beiden Dokumente als sein buchstäblich letzter und damit umzusetzender Wille anzusehen. Auch dann, wenn nach ...weiter lesen

E-Mail-Beratung:
Jetzt kostenloses Angebot anfordern!Hier gehts los.
Telefonberatung: Jetzt anrufen unter 0900-1 875 000-14
1,99 €/Min. inklusive 19% MwSt aus dem Festnetz der Deutschen Telekom; ggf. abweichende Preise aus Mobilfunknetzen

SEHR GUT
4.5 Sternenbewertungen

20.209 Kundenbewertungen
Bewerten auch Sie den Anwalt
nach dem Gespräch !

   | Stand: 17.10.2017
Vielen Dank für die Ausführliche Kompetente Beratung. Bei weiteren Unklarheiten gerne wieder.

   | Stand: 17.10.2017
Ich werde anwaltshotline weiterempfehlen und bei Bedarf auch nutzen

   | Stand: 16.10.2017
Nach einer Kündigung wollte mein Arbeitgeber ein Paragraphen wissen, in dem etwas sehr explizites stand. Nach langer Suche im Internet etc. habe ich nun die Anwaltshotline genutzt. Super Beratung mit verständlichen Erklärungen. Innerhalb von 10 Sekunden wurde ich an einen Anwalt geleitet. Vielen Dank für die super tolle und schnelle Hilfe!! Nur zu Empfehlen, immer wieder gern!

Der direkte Draht zum Anwalt:

0900-1 875 000-14
(1,99 EUR/Min* | 07:00 - 01:00Uhr)
*inkl. 19% MwSt aus dem Festnetz der Deutschen Telekom; ggf. abweichende Preise aus Mobilfunktnetzen



Wichtige Themen:

Rechtsanwalt für Erbrecht | Erbrecht | Steuerrecht | Erb- und Steuerrecht | Erbenermittler | Erbenermittlung | Erbmediation | Erbrecht Anwalt | Erbschaftsklage | Erbschein | Hinterlassungsschein | Nachlasspfleger | Nachlasspflegschaft | Nachlassverwalter | Nachlassverzeichnis | Vererben

Hilfreiche und viele kostenlose Produkte:


ERFOLGSAUSSICHTEN CHECK

Lassen Sie 10 Anwälte urteilen

Lohnt sich ein Anwalt? Lassen Sie das Risiko Ihrer Rechtsangelegenheit von unabhängigen Rechtsanwälten bewerten. ...weiter lesen
Hilfreiche und viele kostenlose Produkte:

HOMEPAGE TOOLS
NEU und exklusiv für Webmaster

Machen Sie Ihre Website rechtssicher! Mit unseren kostenlosen Homepage-Tools minimieren sie das Risiko einer Abmahnung. Egal ob Impressum, Disclaimer oder AGB. ...weiter lesen
Recht auf Ihrer Website

JURA TICKER

Die neuesten Meldungen auf Ihrer Website
Der Jura-Ticker bietet Ihren Besuchern aktuelle Gerichtsurteile, die stets interessant und leserfreundlich geschrieben sind. Dieser Content ist kostenlos in jede Website integrierbar und wird von uns regelmäßig mit einer neuen Meldung bestückt. Rechtsgebiete, Größe und Farben des Tickers können dabei an den eigenen Internetauftritt angepasst werden.

Anwaltshotline
Der direkte Draht zum Anwalt:

0900-1 875 000-14
(1,99 EUR/Min* | 07:00 - 01:00Uhr)
*inkl. 19% MwSt aus dem Festnetz der Deutschen Telekom; ggf. abweichende Preise aus Mobilfunktnetzen


E-Mail Beratung Online-Rechtsberatung per E-Mail. Antwort innerhalb weniger Stunden „schwarz auf weiß“. Jetzt Anfragen