Der direkte Draht zum Anwalt:
(1,99 EUR/Min* | 07:00 - 01:00 Uhr)
*inkl. 19% MwSt aus dem Festnetz der Deutschen Telekom; ggf. abweichende Preise aus Mobilfunknetzen.

Beitragssatz für freiwillig Versicherte bei gesetzlicher Krankenkasse

Online-Rechtsberatung von Rechtsanwalt Dr. Dietmar Breer
Stand: 19.07.2013

Frage:

Wir sind ein Ehepaar (55), ich arbeite zur Zeit 24 h und mein Mann ist über mich bei der AOK familienversichert. Er arbeitet nicht und hat auch kein Einkommen. Sollte ich auch nicht mehr arbeiten, wie hoch ist dann der Privatversicherungsbeitrag bei der gesetzlichen Krankenkasse? Allerdings habe ich Mieteinnahmen in Höhe von ca. 50.000 Euro netto pro Jahr. Kann mein Mann bei Privatversicherung weiterhin über mich familienversichert bleiben? Gibt es ev. andere Möglichkeiten?

E-Mail-Beratung:
Jetzt kostenloses Angebot anfordern!Hier gehts los.
Telefonberatung: Jetzt anrufen unter 0900-1 875 000-22
1,99 €/Min. inklusive 19% MwSt aus dem Festnetz der Deutschen Telekom; ggf. abweichende Preise aus Mobilfunknetzen
Kontakt zum Autor des Beitrages:
Rechtsanwalt Dr. Dietmar Breer   |Hier klicken

Antwort:

Die Bemessung der Beitragssätze für die freiwillig Versicherten in der gesetzlichen Krankenversicherung ergibt sich aus § 240 Abs. 4 SGB V, den Satzungen der Krankenversicherer und Beitragsverfahrensgrundsätzen für Beitragszahler des Spitzenverbandes der gesetzlichen Krankenkassen.

Grundsätzlich ist die gesamte wirtschaftliche Leistungsfähigkeit des Mitglieds maßgeblich. Dazu zählen auch die Mieteinnahmen allerdings nach Abzug der Werbungskosten: also die Nettomiete.

Die Obergrenze des anrechenbaren Einkommens bildet die Beitragsbemessungsgrenze, die 2013 bei monatlich 3937,50 € liegt. Sie wird jährlich angepasst. Da Ihr Einkommen nach Ihren Angaben über dieser Grenze liegt, ist die Beitragsbemessungsgrenze anzuwenden. Weiteres grundsätzlich anrechenbares Einkommen z.B. aus Kapitalerträgen spielt also keine Rolle mehr.

Ausgehend von dem aktuellen Beitragssatz von 14,9% ergibt sich daraus eine monatliche Belastung 586,69 €. Hinzukommen die Kosten der Pflegeversicherung in Höhe von 80,72 €.

Für diesen Betrag ist Ihr Ehemann im Rahmen der Familienversicherung beitragsfrei mit versichert. Eine eigene Versicherungspflicht besteht ab einem Einkommen, das über die Grenzen einer geringfügigen Beschäftigung hinausgeht.

Angesichts dieser Zahlen sei der Hinweis darauf erlaubt, dass eine Tätigkeit, die knapp über der Grenze der Versicherungspflicht liegt, wirtschaftlich durchaus lukrativ sein kann, da dann weiter Versicherungspflicht in der gesetzlichen Krankenversicherung mit einem sehr geringen Beitrag besteht. Versicherungspflicht besteht im Übrigen auch während des Bezuges von Arbeitslosengeld.



Interessante Fälle aus der E-Mail-Rechtsberatung zu Arbeitslosengeld

Rückwirkende Ansprüche der freiwilligen Krankenversicherung | Stand: 11.12.2014

FRAGE: Nach erfolgter Kündigung wurde mir eine dreimonatige Sperrfrist vom Arbeitsamt wegen Nichteinhaltung der Kündigungsfrist vom Arbeitsamt auferlegt. Darüber habe ich rechtzeitig meine Krankenkass...

ANTWORT: Leider muss ich Ihnen mitteilen, dass die Forderung Ihrer Krankenkasse berechtigt ist.Der Beitrag freiwillig Versicherter bemisst sich nach § 240 SGB V . Danach ist sicherzustellen, dass die Beitragsbelastun ...weiter lesen

Private Krankenversicherung anstelle von Gesetzlicher? | Stand: 04.09.2014

FRAGE: Seit 01.04.2014 erhalte ich Arbeitslosengeld 2.Probleme gibt es mit der Krankenkasse.Zuletzt war ich in der AOK, bis Dez. 1978.Seitdem war ich in Deutschland nicht mehr versichert.Die AOK sagt, nach Geset...

ANTWORT: Die Auskunft der AOK dürfte leider richtig sein.Zunächst beginnen möchte ich mit einem Zitat des Bundesministeriums für Gesundheit (BMG) *1) „Alle Bürger, die keinen anderweitige ...weiter lesen

Arbeitslosengeld steuerfrei | Stand: 24.03.2014

FRAGE: Hallo, ich habe mein Gewerbe zum 31.10.2013 wg. Auftragsmangel abgemeldet (Hauptauftraggeber insolvent) und bin seit 01.11.2013 ALG 1 Empfänger. Meine zuständige Arbeitsagentur hat mir eine...

ANTWORT: Im Ergebnis bleiben Einkünfte nach § 32a EStG *1) jedenfalls dann steuerfrei, solange der sogenannte Grundfreibetrag von derzeit 8.354 Euro nicht überschritten wird. Bei der Zusammenveranlagun ...weiter lesen

Arbeitslosmeldung - Anspruch auf ALG 1 | Stand: 21.01.2013

FRAGE: Meine Tochter (verheiratet) hatte nach der Geburt ihres 1. Kindes (25.01.2010) 2 Jahre Elternzeit genommen. Hiervon hat sie 1 Jahr Elterngeld erhalten; -im 2. Jahr nicht mehr. Im 2. Jahr hat sie bei eine...

ANTWORT: 1. Meldung bei der Bundesagentur für Arbeit/Kündigung 500 €-JobFür die Frage, ob sich Ihre Tochter arbeitslos melden soll, dürfte von Bedeutung sein, ob ihr dann auch ein Anspruc ...weiter lesen

Meldepflicht bei Agentur für Arbeit | Stand: 13.08.2012

FRAGE: Bekomme Rente wegen teilweiser Erwerbsminderung, bin derzeit ohne Arbeit, muss ich mich bei der Agentur für Arbeit melden?Weder der Rententräger noch die Agentur für Arbeit können mi...

ANTWORT: Die Meldepflicht bei der Agentur für Arbeit ergibt sich aus § 37b SGB III *1). Sich melden müssen alle Personen, deren Arbeits- oder außerbetriebliches Ausbildungsverhältnis endet ...weiter lesen

Rückforderungen der ARGE - Muss geleistet werden? | Stand: 20.05.2010

FRAGE: Es geht um eine Rückforderung der Arge von knapp 2100,00 €. Leider haben wir versäumt, Widerspruch einzulegen. Mittlerweile liegt die Forderung beim Hauptzollamt vor und der Vollziehungsbeamt...

ANTWORT: Sehr geehrter Mandant,Grundsätzlich stellt sich die Frage, ob die Rückforderung der ARGE berechtigt ist oder nicht. Sie haben zwar versäumt, Widerspruch einzulegen, Sie können jedoc ...weiter lesen


Rechtsbeiträge über Sozialrecht / Hartz IV

Interessante Beiträge zu Arbeitslosengeld

Arbeitsrichter stärken Ehrenamt
Nürnberg (D-AH) - Arbeitslose dürfen ehrenamtlichen Bereitschaftsdienst bei der freiwilligen Feuerwehr ableisten, ohne Konsequenzen beim Arbeitslosengeld befürchten zu müssen. Darauf weist die telefonische Re ...weiter lesen

Keine Strafe für Vergesslichkeit
Nürnberg (D-AH) - Meldet sich ein Arbeitnehmer nach Erhalt des Kündigungsschreibens nicht sofort arbeitssuchend, wird ihm das Arbeitslosengeld gekürzt. Der Arbeitgeber soll zwar laut Gesetz auf die Meldepflicht be ...weiter lesen

Arbeitsloser muss sich nicht selbst bei der Krankenkasse melden
Nürnberg (D-AH) - Ein Arbeitsloser muss nicht persönlich bei der Krankenkasse seiner Wahl vorsprechen, damit diese ihn aufnehmen kann. Es reicht aus, wenn er in seinem Antrag für das Arbeitslosengeld die vo ...weiter lesen

Keine Kürzung des ALG wegen verschwundener E-Mail-Bewerbung
Nürnberg (D-AH) - Trau, schau, wem: Kommt eine E-Mail-Bewerbung beim Unternehmen nicht an, sollte man dem Arbeitssuchenden nicht gleich unterstellen, er habe die Unterlagen gar nicht abgesandt. Macht die betreffende Pe ...weiter lesen

Arbeitslosenmeldung kann auch per Telefon rechtens sein
Nürnberg (D-AH) - Wer seinen Job verloren hat, muss normalerweise selbst zur Arbeitsbehörde gehen und sich dort persönlich arbeitslos melden. Sonst büßt er seinen gesetzlichen Anspruch auf das Ar ...weiter lesen

Arbeitslosengeld zu Unrecht gekürzt
Nürnberg (D-AH) - Melden sich Arbeitnehmer nach einer Kündigung nicht unverzüglich bei der Arbeitsagentur, kann die Behörde das Arbeitslosengeld kürzen. Dies gilt nach einer Entscheidung des Sozialgerichts Aa ...weiter lesen

E-Mail-Beratung:
Jetzt kostenloses Angebot anfordern!Hier gehts los.
Telefonberatung: Jetzt anrufen unter 0900-1 875 000-22
1,99 €/Min. inklusive 19% MwSt aus dem Festnetz der Deutschen Telekom; ggf. abweichende Preise aus Mobilfunknetzen
Kontakt zum Autor des Beitrages:
Rechtsanwalt Dr. Dietmar Breer   |Hier klicken

SEHR GUT
4.5 Sternenbewertungen

20.204 Kundenbewertungen
Bewerten auch Sie den Anwalt
nach dem Gespräch !

   | Stand: 13.10.2017
sehr nette gespräch !!!Danke, sehr unkompliziert und Geld gespart!

   | Stand: 09.10.2017
Bitte dem RA Herr Grau, diese Bewertung zukommen lassen. Ich finden ihn nicht in der Liste. Uhrzeit ca. 12.05 bis 12.20 Uhr.

   | Stand: 09.10.2017
Sehr guter Hinweis von Frau Kress. Vielen DanK!

Der direkte Draht zum Anwalt:

0900-1 875 000-22
(1,99 EUR/Min* | 07:00 - 01:00Uhr)
*inkl. 19% MwSt aus dem Festnetz der Deutschen Telekom; ggf. abweichende Preise aus Mobilfunktnetzen



Wichtige Themen:

Rechtsanwalt für Sozialrecht | Insolvenzrecht | Sozialrecht | Sozialrecht - Hartz IV | Anspruch auf Arbeitslosengeld | Anwartschaftszeit | arbeitslos | Arbeitslosengeld eins | Arbeitslosengeld Nebenjob | Arbeitslosengesetz | Arbeitslosenrecht | Arbeitslosenversicherung | Arbeitslosenzeit | Arbeitssuche | Berufsjahre | Bezugsdauer Arbeitslosengeld | Höhe Arbeitslosengeld | Insolvenzausfallgeld | Insolvenzgeld | Kurzarbeitergeld | Urlaub für Arbeitslose

Hilfreiche und viele kostenlose Produkte:


ERFOLGSAUSSICHTEN CHECK

Lassen Sie 10 Anwälte urteilen

Lohnt sich ein Anwalt? Lassen Sie das Risiko Ihrer Rechtsangelegenheit von unabhängigen Rechtsanwälten bewerten. ...weiter lesen
Hilfreiche und viele kostenlose Produkte:

HOMEPAGE TOOLS
NEU und exklusiv für Webmaster

Machen Sie Ihre Website rechtssicher! Mit unseren kostenlosen Homepage-Tools minimieren sie das Risiko einer Abmahnung. Egal ob Impressum, Disclaimer oder AGB. ...weiter lesen
Recht auf Ihrer Website

JURA TICKER

Die neuesten Meldungen auf Ihrer Website
Der Jura-Ticker bietet Ihren Besuchern aktuelle Gerichtsurteile, die stets interessant und leserfreundlich geschrieben sind. Dieser Content ist kostenlos in jede Website integrierbar und wird von uns regelmäßig mit einer neuen Meldung bestückt. Rechtsgebiete, Größe und Farben des Tickers können dabei an den eigenen Internetauftritt angepasst werden.

Anwaltshotline
Der direkte Draht zum Anwalt:

0900-1 875 000-22
(1,99 EUR/Min* | 07:00 - 01:00Uhr)
*inkl. 19% MwSt aus dem Festnetz der Deutschen Telekom; ggf. abweichende Preise aus Mobilfunktnetzen


E-Mail Beratung Online-Rechtsberatung per E-Mail. Antwort innerhalb weniger Stunden „schwarz auf weiß“. Jetzt Anfragen