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Mahnung von Briefkastenfirma

Online-Rechtsberatung von Rechtsanwalt Hanno Hoffmann
Stand: 22.05.2013

Frage:

Ich habe eine RECHNUNG der I. mit Sitz in Prag über 90,00 Euro erhalten, ich soll folgende Tel.Nr. 061195XXXXX am 26.02.13 um 12:54:25 Uhr angerufen haben unter weiteren 4 Nr. mit Vorwahl 0042, 0044, 0043 bzw. 0046 zahlbar binnen 8 Tagen per Einschreiben an SEPA-Überweisung Firma sitzt in Prag. Mein Provider hat mir einen Einzelverbindungsnachweis übermittelt, wo ich diese Nr. aus dem Deutschen Festnetz angerufen habe: 496119XXXXX genau am 26.02.13 um 12:54:27 00:01:21 Uhr aber durch Congstar mit 0,00 Euro berechnet also ohne Kosten. Die eintreibende Firma ist I. in Petersberg b.Fulda mit Postfach 1107, also ein Scheinbriefkasten.
Ich habe nicht gezahlt. Heute am 22.05.13 kam die 1. Mahnung über 135,00 Euro angeblich Porto und Bürokosten ebenfalls an gleiche Firma binnen 8 Tagen zu zahlen. Bei Verzug wollen sie weitere Maßnahmen einleiten.
Auch hier will ich nicht zahlen, so doch viele Bürger analoge unberechtigte Forderungen erhalten.
Kommt dann irgend ein weiter Mahnbescheid von Anwälten oder Gericht und
wie soll ich mich verhalten?

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Antwort:


Bei diesen Rechnungen und Mahnungen handelt es sich um eine derzeitig verbreitete Betrugsmasche im Internet. Die Betrüger sitzen wahrscheinlich nicht in einmal in Prag. Sie sollten auf keinen Fall zahlen. Einen gerichtlichen Mahnbescheid werden Sie wohl niemals erhalten, weil dann die Betrüger erstens Gerichtskosten vorschießen müssten und zweitens, viel schlimmer, ihre Identität preisgeben müssten. Sollten Sie wider Erwarten dennoch einen Mahnbescheid erhalten, müssen Sie sofort Widerspruch einlegen.

Wegen des Betrugsversuches empfehle ich Ihnen bei der Polizei eine Strafanzeige zu erstatten.



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