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Geld aus Sterbegeldversicherung teilen mit Miterben?

Online-Rechtsberatung von Rechtsanwalt Hanno Hoffmann
Stand: 12.05.2013

Frage:

Meine Schwiegermutter ist Anfang Mai verstorben. Um die Beisetzungskosten zu begleichen, nutzen wir das bestehende Sparkassenkonto meiner Schwiegermutter. Dazu muss man noch sagen, dass meine Frau Kontobevollmächtigt ist und meine Frau und ich über eine notariell beglaubigte Generalvollmacht verfügen. Dazu gibt es eigentlich keine Unklarheiten.

Nun zur Frage.
Meine Schwiegermutter hat noch eine kleine Sterbegeldversicherung abgeschlossen gehabt, die nun fällig wird. Bei dieser Versicherung ist meine Frau lt. Police die bezugsberechtigte Person. Fällt der Betrag, der durch die Versicherung ausgezahlt wird in die Erbmasse und muss mit dem Bruder meiner Frau geteilt werden? Oder muss nur der Betrag geteilt werden, der nach Abzug aller Kosten welche zur Beisetzung nötig waren, auf dem Girokonto verbleibt geteilt werden.

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Antwort:

Der Abschluß einer Kapitallebensversicherung ( dazu gehören Sterbegeldversicherungen) ist ein Rechtsgeschäft unter Lebenden. Das Bezugsrecht richtet sich allein nach den vertraglichen Vereinbarungen (BGH, NFW95, 1082). Nur wenn keine Bezugsberechtigung vereinbart wurde fällt die Summe der Lebensversicherung in den Nachlass. Dagegen wird durch die Benennung einer Bezugsperson, hier Ihre Ehefrau, die Lebensversicherung dazu verpflichtet, nur an diese zu leisten, § 331 BGB. Der Anspruch auf die Summe entsteht daher originär beim Bezugsberechtigten, hier Ihre Ehefrau und fällt nicht in den Nachlass. Sie muss, da sie kein Bestandteil des Erbes ist nicht mit Ihrem Schwager geteilt werden. Geteilt werden muss daher nur das restliche Vermögen der verstorbenen Schwiegermutter. Dazu gehört neben dem Sparkonten auch der Hausrat. Dies unter Abzug der Kosten für die Beerdigung.



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