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Anspruch auf Unterhalt von Kindern bei Studium

Online-Rechtsberatung von Rechtsanwalt Hanno Hoffmann
Stand: 05.04.2013

Frage:

Ich wohne in der Schweiz und meine 32 jährige Tochter, geschieden 2 Kinder, hat nach dem Abitur kein Studium begonnen. erst vor einigen Jahren nahm sie das Studium der Architektur auf und möchte nun, via Studentenwerk, von mir an der BAföG eine Beteiligung.
Ich bin der Meinung, hätte sie direkt nach dem Abitur das Studium begonnen, wäre ich in der Pflicht gewesen sie zu unterstützen. Ich sehe es nicht ein, jetzt für sie aufkommen zu müssen da sie in einem angemessenen Zeitraum ihre Ausbildung hätte beginnen können.
Wie ist dir Rechtsgrundlage für mich?

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Antwort:

Zunächst gilt, dass die Eltern Ihren Kindern Unterhalt für eine angemessene Erstausbildung schulden, unabhängig von deren Alter. In Ihrem Fall ist es aber so, dass es äußerst unwahrscheinlich ist, dass ein solcher Anspruch noch besteht.

Vorrangig unterhaltspflichtig für den Unterhalt Ihrer Tochter ist deren geschiedener Ehemann. Nach der Scheidung von Ihrem Mann muss sich Ihre Tochter zunächst an diesen wenden. Erst wenn von diesem nachweislich kein Unterhalt geschuldet wird, kann unter Umständen der Unterhaltsanspruch gegenüber den Eltern wieder aufleben. Hierbei gilt aber:

Für die Eltern muss es zumutbar sein, das Studium ihres Kindes zu finanzieren. Ob die Finanzierung des Studiums für die Eltern zumutbar ist, bestimmt sich nicht alleine nach der wirtschaftlichen Leistungsfähigkeit der Eltern, sondern auch danach, ob und inwieweit die Eltern damit rechnen mussten, dass ihr Kind nach der Ausbildung ein Studium aufnehmen will. Hat das Kind nach einer Scheidung bereits ein Alter erreicht, in dem die Eltern nicht mehr damit rechnen mussten, dass es noch studieren will, kommt eine Pflicht der Eltern zu Ausbildungsunterhaltszahlungen immer weniger in Betracht. Dies ist jedoch immer eine Frage des Einzelfalles. Weiter ist die Zumutbarkeit in Fällen zu prüfen, in denen die Eltern eine bestimmte Altersgrenze erreicht haben und ihnen eingeräumt werden muss, dass sie ihre finanziellen Mittel frei zur Verfügung haben und nicht mit Unterhaltszahlungen belastet sind.

Weiter ist zu beachten, dass nicht nur der Vater sondern auch die Mutter heranzuziehen wäre.

Sollten Sie daher einen Heranziehungsbescheid des Bafögamtes erhalten, müssen Sie unbedingt fristgerecht Widerspruch einlegen. Die Frist beträgt ein Monat. In diesem Fall rate ich dazu für das weitere verfahren einen deutschen Anwalt zu beauftragen.



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