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Arbeit und Beruf
Frage an den Anwalt
31.01.2013

Nebenjobs in Lebenslauf aufführen?

Sachverhalt: Ich hätte mal eine Frage bzgl. Lebenslauf für eine Bewerbung und was tatsächlich rein muss.

Ich hatte zwischen meinen zwei letzten festen Arbeitsverhältnissen (beide beendet) eine Pause von ca. zwei Jahren, in denen ich mich in erster Linie um meine zwei Kleinkinder und Haushalt gekümmert habe. In dieser Zeit hatte ich 2 angemeldete geringfügige Jobs (hintereinander, nicht zeitgleich, ich kam jeweils nur zwischen 3-5x pro Monat zum Einsatz). Da ich diese Zeit im Lebenslauf gerne mit "Mutter und Hausfrau" bzw. "Familienfrau" benennen wollte (und ich von daher meiner Meinung nach keine Lücke hätte), da die Jobs mit meinem eigentlichen Beruf nichts zu tun haben und ich in meinen Lebenslauf keine "Unruhe" reinbringen möchte, hätte ich die Frage an Sie, ob dies ausreicht (Benennen dieser Zeit als Hausfrau und Mutter) oder das Angeben dieser geringfügigen Jobs obligatorisch ist. Könnte es zu einem späteren Zeitpunkt Probleme (rechtliche Konsequenzen) geben, wenn diese Jobs dem zukünftigen Arbeitgeber doch bekannt würden, wenn sie nicht im Lebenslauf stehen würden?

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Author Antwort Rechtsanwalt Hanno Hoffmann
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Das Benennen der Minijobs im Lebenslauf ist nicht notwendig. Ein späteres Bekanntwerden löst keine negativen arbeitsrechtlichen Folgen aus. Im Lebenslauf würde ich die Zeit mit den Kindern als „ Erziehungszeit“ angeben. Erstens entspricht es der Gesetzeslage und zweitens macht dies bei Arbeitgebern, wie ich auch einer bin, den professionellsten Eindruck. Familienfrau würde ich nur bei einer Bewerbung mit explizit sozialem Hintergrund (Kindertagesstätte, Kirche, usw.) verwenden.

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