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Falsche Berechnung der Heiz- und Wasserkosten

Online-Rechtsberatung von Rechtsanwalt Hanno Hoffmann
Stand: 22.01.2013

Frage:

Seit 2008 haben wir eine nachgerüstete ZH (4 Wohnparteien). Die Heiz- und Wasserkosten werden von M. berechnet zu hohen Kosten, wie wir meinen.
Frage: Nachdem alle zu berechnenden Angaben falsch waren und der Hausbesitzer abermals falsche Berechnungen nachlieferte, möchten wir wissen, ob wir den sogen. "Service" dulden und dann zahlen müssen. Wir würden gerne selbst ablesen und weitermelden, zumal diese Nachkontrolle und Meldung seither nötig war und auch von uns
erfolgte. Ölbestände z. Bsp. stimmten nie; weitere Katastrophen schildern wir nicht, denn bei Selbstablesungen würden die Daten wenigstens stimmen.

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Antwort:

Sie sprechen ein Problem an, welches bei dieser Firma gehäuft auftritt. Leider ist die Rechtssprechung so, dass Sie ziemlich hilflos dem Vermieter ausgeliefert sind. Sie haben nur Anspruch auf eine formell richtige Abrechnung. Wenn diese inhaltlich falsch ist können Sie zwar rügen und brauchen vorerst keine Nachzahlungen zu leisten, die Verjährung der Forderung des Vermieters beträgt aber dann 3 Jahre. Die Abrechnungsposten bekommen für die Ablesekosten können Sie dann immer noch nicht aus der Rechnung streichen.

In solchen Fällen kann leider nur ein einvernehmliches Handeln mit dem Vermieter Erfolg versprechen. Es gibt außer der B. noch andere Gesellschaften auf dem Markt. Vielleicht können Sie Ihren Vermieter zum Wechsel überreden. Schwierig sind vor allem die Abrechnungen mit den Messröhrchen. Da es heute aber elektronische Wärmezähler und Verbrauchszähler am Tank gibt können Sie unter Umständen Ihren Vermieter auch zur Nachrüstung überreden. In solchen Fällen verbessern sich auch die Abrechnungen.



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