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Berechnung von Trennungsunterhalt

Online-Rechtsberatung von Rechtsanwalt Hanno Hoffmann
Stand: 30.11.2012

Frage:

Ich lebe getrennt von Frau und Kind und möchte - nach fast drei Jahren - auch unser gemeinsames Konto trennen. Dazu ist eine genaue Berechnung des Trennungsunterhaltes erforderlich. Ich habe mich bemüht, das selbst zu ermitteln, aber ich denke, es bedarf einer anwaltlichen Unterstützung. Was würde so eine Berechnung kosten?

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Antwort:

Nach den mir überlassenen Unterlagen berechnet sich der Anspruch auf Trennungsunterhalt Ihrer Ehefrau wie folgt:

Einkommen Ehemann:

Sie haben netto 51.526,43 € im Jahr 2012 verdient.
Hinzuzurechnen ist die Förderung Vermögensbildung 6,65 € x 12 = 79,80 €,
weiter Zinserträge Solaranlage 378,23 €.

Dies ist ein jährliches Gesamteinkommen von 51.984,46 € : 12 = 4332 € monatlich.

Dieses Gesamteinkommen ist unterhaltsrechtlich zu bereinigen
1. KV + PV Ehemann = 251,98 €
2. KV+ PV Sohn = 26,27 €
3. KV + PV Ehefrau = 206,39 € davon 3/7 = 88 €
4. Kosten Privatschule 260 €
5. Gesamt 626 €

Verbleiben 3.706 €.

Weiterhin ist das Einkommen um den geschuldeten Kindesunterhalt zu bereinigen. Diesr wird geschuldet nach Einkommensgruppe 7 Altersgruppe II der Düsseldorfertabelle 496 € abzüglich hälftiges Kindergeld 92 € = 404 €.

Verbleiben 3302 €.

Einkommen Ehefrau 670 € aus Wohnvorteil, kostenloses Wohnen im Haus des Ehemannes.

Geschuldet wird 3/7 des Differenzeinkommens. Differenzeinkommen = 2632 €. Davon 3/7 = 1128 €.
Zur Erläuterung: Im Unterhaltsrecht wird stets mit vollen Eurobeträgen gerechnet. Centbeträge werden nicht berücksichtigt.
Ihre Ehefrau muß dann ihre Krankenversicherung und ihre Pflegeversicherung selbst bezahlen.
Im Rahmen der Trennung wirft sich meistens noch die Frage nach der Arbeitspflicht des unterhaltsberechtigten Ehegatten auf. In der Regel muss, während des ersten Trennungsjahres, ein Ehegatte, der zuvor nicht erwerbstätig war, keine Erwerbstätigkeit aufnehmen.
Ausgerechnet wurde der Unterhaltsbetrag entsprechend den unterhaltsrechtlichen Leitlinien des hier zuständigen OLG Hamm.



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