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Tierhaltung in der Wohnung


Online-Rechtsberatung von Rechtsanwalt Uwe Peters
Stand: 26.11.2012

Frage:

Seid fast 20 Jahren bin ich Mieterin mit Hund in einer Wohnung. In der jetzigen Wohnung hatte ich einen Kolli, nach dessen Tot holte ich mir einen kleinen Bordercolli, der jetzt schon seit zweieinhalb Jahren bei mir lebt. Nun verlangt die Vermieterin, dass ich meinen Hund bis 4.12.12. abgeben muss. Können sie mir helfen meinen Hund nicht töten zu müssen?

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Antwort:

Ob Tierhaltung generell in Ihrer Wohnung gestattet ist, richtet sich in erster Linie nach den Regelungen im Mietvertrag. In nahezu sämtlichen vorformulierten Mietverträgen findet sich eine entsprechende Regelung. Leider haben Sie mir trotz mehrfacher Anforderung Ihren Mietvertrag nicht übersandt. Sofern dort die Tier- bzw. Hundehaltung gestattet ist, gibt es keinerlei Probleme und Ihr Vermieter kann Ihnen die Haltung nicht untersagen. Häufig findet sich in Mietverträgen eine Regelung, nach der die Hundehaltung der Zustimmung durch den Vermieter bedarf. Da Sie bereits seit zwanzig Jahren einen Hund besaßen ist davon auszugehen, dass die Hundehaltung entweder im Mietvertrag erlaubt ist oder aber mit Zustimmung des Vermieters erfolgte. Selbst wenn keine schriftliche Zustimmung in der Vergangenheit erfolgte, würde die Kenntnis des Vermieters über Ihre langjährige Hundehaltung bereits genügen. Denn durch eine jahrelange Duldung hat der Vermieter ausreichend kundgetan, dass er die Hundehaltung toleriert. Deshalb kann er die Hundehaltung nunmehr nicht verbieten, da dies eine einseitige und damit unzulässige Vertragsänderung beinhalten würde. Der Tod Ihres ersten Hundes und die Anschaffung eines Nachfolgetieres ändert daran nichts. Etwas anderes könnte nur dann gelten, wenn Sie sich nunmehr einen Kampfhund oder einen ständig bellenden Hund angeschafft hätten. Davon kann indes bei einem Border Colli nicht die Rede sein. Ihr Vermieter wird Ihnen deshalb die weitere Haltung Ihres Border Colli nicht mit Erfolg untersagen können.



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