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Auf Internetbetrug reingfallen - Geld per Westerunion überwiesen


Online-Rechtsberatung von N. N.
Stand: 29.07.2012

Frage:

Ich bin Opfer eines Internetschwindels geworden, habe dummerweise eine Menge Geld per Westernunion überwiesen und verloren. Habe ich Chancen mein Geld wieder zu bekommen oder muss ich damit leben, dass es weg ist. Die Anzeige auf die ich reingefallen bin ist bereits gelöscht wurden. Sollte ich Strafanzeige bei der Polizei schalten, alle E-Mails sind noch in meinem Besitz.

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Antwort:

Die dringende Empfehlung geht dahin, bei der Polizei unverzüglich Strafanzeige gegen Unbekannt zu erstatten und Strafantrag zu stellen.

Nur so kann Internetbetrügern das Handwerk gelegt werden.

Auch wenn Sie keine Details genannt haben: So, wie Sie es hier schildern, scheint es sich um einen Ihnen gegenüber begangenen Internet-Betrug zu handeln, strafbar gem. § 263 StGB.

Erforderlich dafür sind folgende Tatbestandsmerkmale: Täuschungshandlung-Irrtumserregung-Vermögensverfügung-Schaden. Betrugsvorsatz. Dies scheint hier der Fall gewesen zu sein. Das geht überhaupt nicht in Ordnung, und Betrügern muß das Handwerk gelegt werden. Das schulden Sie sich selbst und auch den anderen künftigen Betrogenen, denn es ist zu erwarten, daß so weiter gemacht wird, wenn den Tätern nicht das Handwerk gelegt werden kann.

Manchmal kann die Polizei aus der Art des Internetschwindels die Täter doch noch herausbekommen.

Es gibt ganze Abteilungen der Polizei, die nichts anderes tun, als derartige Straftaten aufzuklären. *1).

Die statistische Aufklärungsquote beläuft sich dabei um die 35 Prozent *2) (Statistiken des Bundesamts für Statistik für 2010 und 2009).

Also etwa jede dritte Straftat in diesem Bereich wird aufgeklärt.

Einschränkend muß gesagt werden, daß natürlich vermutlich das Geld inzwischen verramscht wurde. Dennoch und gerade deswegen sollten solche Straftaten strafrechtlich geahndet werden. Das setzt aber voraus, daß die Taten überhaupt zur Anzeige gelangen.

Drucken Sie vorher alle relevanten Informationen aus, insbesondere Hinweise auf den oder die Täter.

Googeln Sie auch alle Namen, die im Rahmen des Betrugs aufgetaucht sind. Eine Kombination der Namen mit dem Suchwort „Betrug“ ist sinnvoll. Denn häufig wird dieselbe Masche wieder verwendet, und das Internet vergisst so etwas nicht, selbst wenn die eigentliche Seite bereits wieder gelöscht wurde. Darüber finden Sie vielleicht auch den Namen der Verantwortlichen. Vielleicht kennt die Polizei den Fall bereits.

Irgendjemand muß Ihr Geld abgehoben haben. Die Email-Konten müssen eröffnet worden sein, und ein Provider wurde unter Vertrag genommen.

Der Provider wird vermutlich noch die IP’s haben der Computer, die den Betrug arrangiert haben.

Für das Abheben des Geldes ist eine Unterschrift nötig, vielleicht finden sich Fingerabdrücke.

Mit etwas Glück finden sich vielleicht noch Videoaufzeichnungen.

Fragen Sie bei der Polizei nach einem auf Internetkriminalität spezialisierten Mitarbeiter.

Tipp: für die Zukunft Sicherheitsvorkehrungen treffen. Googeln Sie alle Namen, erkundigen Sie sich nach der Bonität der Verkäufer. Zahlen Sie erst, wenn Sie die Leistung, die Sie möchten, bereits haben. Machen Sie sich schlau. Größere Summen an Geld sollten nur dann versandt werden, wenn man genau weiß, wo sie ankommen, und wenn vorher entsprechende Sicherheiten geleistet werden.


*) Unter meiner Antwort befinden sich:

Fußnoten, Zitate von einschlägigen Gesetzestexten, Urteilen, weiterführende Literatur, Links im Internet etc.

*1)
http://www.bmi.gv.at/cms/BK/presse/files/Prventionstipps_Internet.pdf

*2)

http://www.bmi.bund.de/SharedDocs/Downloads/DE/Broschueren/2011/PKS2010.pdf?__blob=publicationFile



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