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Unterhaltszahlung für Tochter zu hoch?


Online-Rechtsberatung von Rechtsanwalt Uwe Peters
Stand: 02.03.2012

Frage:

- Berechnung der Höhe des Kindesunterhaltes für meine 6-jährige, leibliche Tochter aus nichtehelicher Partnerschaft. Meine Tochter lebt im Haushalt der Mutter, welche seit 10/2010 mit neuem Partner verheiratet ist. Meine Tochter ist eingestuft in Pflegestufe I, Kindergeld für meine Tochter erhält die Kindsmutter, ebenso wie die Leistungen der Krankenkasse für die Pflegestufe.
- meine Tochter besucht mich nach Möglichkeit mehrfach in der Woche in meiner Wohnung und hat hier ein eigenes Zimmer.
- derzeit erhält meine Tochter von mir monatlichen Unterhalt laut Düsseldorfer Tabelle in Höhe von 420 Euro. Ich bitte um Prüfung, ob diese Unterhaltsleistung zu niedrig, ausreichend oder zu hoch ist.

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Antwort:

Die Höhe des zu zahlenden Kindesunterhalts richtet sich nach Ihrem bereinigten durchschnittlichen monatlichen Nettoeinkommen und ergibt sich nach der entsprechenden Einkommensgruppe und dem Kindesalter der Düsseldorfer Tabelle. Das hälftige Kindergeld wird auf den sich ergebenden Zahlbetrag angerechnet, wobei eine weitere Anrechnung des Pflegegeldes gem. § 13 Abs. 6 SGB XI nicht in Betracht kommt. Zunächst ist Ihr bereinigtes Nettoeinkommen zu ermitteln, wobei Ihre Mietkosten sowie Kreditkosten unberücksichtigt bleiben. Kreditschulden werden im Unterhaltsrecht nur dann berücksichtigt, wenn z.B. während einer Ehe gemeinsame Schulden gemacht wurden, die nach der Scheidung nur von einem Ehegatten zurückgeführt werden. Anderenfalls würden sich Unterhaltsschuldner ggf. hoch verschulden, um sich so ihrer Unterhaltspflicht entziehen zu können. Abzugsfähig von Ihrem Nettoeinkommen sind jedoch 5 % berufsbedingte Aufwendungen als Pauschale, so dass sich zunächst ein Nettogehalt von 2.232,50 ergibt. Zum unterhaltsrechtlichen Einkommen zählen sämtliche Einnahmen, die der Unterhaltspflichtige erzielt, mithin auch Ihre Erträge aus Kapitalanlagen in Höhe von monatlich 66,70 (801,00 : 12 Monate), so dass sich ein bereinigtes Nettoeinkommen von 2.299, 20 ergibt. Damit fallen Sie an sich in die Gehaltsgruppe 3 der Düsseldorfer Tabelle (1.901,00 bis 2.300,00). Allerdings ist zu berücksichtigen, dass die Düsseldorfer Tabelle von zwei Unterhaltsberechtigten ausgeht und bei Abweichungen über die Gehaltsgruppen entsprechend anzupassen ist. In Ihrem Fall sind Sie deshalb mit nur einer unterhaltsberechtigten Person in die nächsthöhere Gehaltsgruppe einzustufen. Nach Abzug des hälftigen Kindergeldes beträgt der Zahlbetrag in der 4. Gehaltsgruppe für ein 6-jähriges Kind derzeit 327,00. Diesen Unterhalt schulden Sie Ihrer Tochter. Der Betrag von 420,00 ist für mich nicht nachvollziehbar.



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