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Löschung eines negativen Schufa-Eintrags


Online-Rechtsberatung von Rechtsanwalt Uwe Peters
Stand: 11.02.2012

Frage:

Wie erreiche ich eine vorzeitige Löschung des Negativ-Schufaeintrages?
Die Restschulden wurden am 01.02.2012 getilgt.
Kündigung aus wichtigem Grund.

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Antwort:

Fragestellung: Wie erreiche ich eine vorzeitige Löschung des Negativ-Schufaeintrages?

Eine vorzeitige Löschung oder Entfernung von zu Recht eingetragenen negativen Daten in der SCHUFA ist grundsätzlich nicht vor Ablauf von 3 Jahren nach Erledigung möglich. Eine vorzeitige bzw. sofortige Löschung von Eintragungen erfolgt lediglich bei Giro- und Kreditkartenkonten, sofern diese vom Kunden selbst gekündigt bzw. bei der Bank aufgelöst werden. Entgegen einer geläufigen Meinung werden nämlich in der SCHUFA nicht nur negative Daten geführt, sondern auch ordnungsgemäß geführte Konten, die also weder von der Bank gekündigt, noch fällig gestellt wurden. Vorzeitige Löschung kommt auch für den Fall in Betracht, dass eine Eintragung unrichtig ist, vgl. § 35 Abs. 1 Bundesdatenschutzgesetz.

Ferner kommt eine vorzeitige Löschung auch für die Fälle in Betracht, in denen der Betroffene zunächst die eidesstattliche Versicherung abgegeben hatte oder entsprechende Haftbefehle im Schuldnerverzeichnis des zuständigen Amtsgerichts eingetragen waren und der Schuldner aufgrund einer Erledigung dort eine vorzeitige Löschung erreicht hat. Dann nämlich erhält er vom Amtsgericht auf Antrag einen Löschungsbeschluss. Reicht er diesen bei der SCHUFA ein, werden die diesbezüglichen Eintragungen sofort gelöscht, also nicht erst nach Ablauf der 3-Jahres-Frist.

Für einen Insolvenzeintrag gilt folgendes: Die Schufa speichert die Eröffnung der Verbraucherinsolvenz drei Jahre lang in ihrem Register und später werden die einzelnen Verfahrensschritte vermerkt; erst zehn Jahre nach Insolvenzbeginn ist man für die Schufa wieder ein unbeschriebenes Blatt.

Anders verhält es sich jedoch bei einer vorausgegangenen Kündigung der Bankverbindung aufgrund nicht ordnungsgemäßer Rückführung der vereinbarten Raten. Auch wenn sich der Kunde nach Kündigung und Fälligstellung des Darlehens mit der Bank auf eine Ratenzahlung verständigt, wird lediglich diese in der SCHUFA vermerkt. Einen Anspruch auf Löschung hat der Kunde nicht und zwar auch dann nicht, wenn er seinen vereinbarten Rückzahlungsverpflichtungen nunmehr regelmäßig über einen längeren Zeitraum nachkommt. Selbst nach vollständiger Rückzahlung und Erledigung der zugrunde liegenden Forderungen bleibt der negative Eintrag noch 3 Jahre bestehen. Damit dürfte der Eintrag, dass die Darlehensschuld durch vollständige Rückzahlung erledigt ist, noch bis zum 01.02.2015 in Ihrer SCHUFA vermerkt sein. Allerdings ist stets erkennbar, dass eine Rückzahlung vereinbart wurde und auch eingehalten wird bzw. wurde.

Sollte also bei einer Wohnungssuche die Vorlage einer Selbstauskunft der SCHUFA gefordert werden, so kann der Bewerber diese ohne weiteres vorlegen. Zwar ist daraus ersichtlich, dass es in der Vergangenheit einmal Probleme gab, die zur Kündigung der Bankverbindung führten. Dem Eintrag ist jedoch zu entnehmen, dass sich die Situation normalisiert hat und die zugrundeliegende Forderung ordnungsgemäß zurückgeführt wurde. Dies lässt auch einen negativen SCHUFA-Eintrag in einem anderen Licht erscheinen. Der Grund der Kreditkündigung ist im SCHUFA-Eintrag nicht wiedergegeben. Häufig lässt sich ein früher eingetretener Engpass durch unvorhergesehene Arbeitslosigkeit erklären. Ein negativer SCHUFA-Eintrag muss mithin nicht zwangsläufig negative Folgen haben, sofern das aktuelle Umfeld passt.



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