Der direkte Draht zum Anwalt:
(1,99 EUR/Min* | 07:00 - 01:00 Uhr)
*inkl. 19% MwSt aus dem Festnetz der Deutschen Telekom; ggf. abweichende Preise aus Mobilfunknetzen.

Berücksichtigung möglicher Steuerzahlung - Rentenpfändung

Online-Rechtsberatung von Rechtsanwalt Dr. Dietmar Breer
Stand: 29.11.2011

Frage:

Wie erfolgt die Berücksichtigung evtl. Steuerzahlung für Renten bei einer Rentenpfändung?

Sollte eine Steuerzahlung festgestellt werden, dann ja erst im Folgejahr. Aber der Pfändungsbetrag wird von der laufenden Nettorente (nach Abzug von Krankenkassen- und Pflegeversicherungsbeitrag) errechnet. Währenddessen aber bei einem Arbeitsverhältnis der Arbeitgeber den Pfändungsbetrag nach Abzug von Steuer, Sozialversicherungsbeiträge etc. die Steuer sofort berücksichtigt wird.

E-Mail-Beratung:
Jetzt kostenloses Angebot anfordern!Hier gehts los.
Telefonberatung: Jetzt anrufen unter 0900-1 875 000-21
1,99 €/Min. inklusive 19% MwSt aus dem Festnetz der Deutschen Telekom; ggf. abweichende Preise aus Mobilfunknetzen
Kontakt zum Autor des Beitrages:
Rechtsanwalt Dr. Dietmar Breer   |Hier klicken

Antwort:

Die deutsche Rentenversicherung kann nur das bei der Berechnung des Pfändungsbetrages berücksichtigen, was ihr auch bekannt ist. Da sie die Steuerverpflichtungen der jeweiligen Rentner nicht kennt und in vielen Fällen letztlich auch keine Steuern zu zahlen sind, werden Steuerzahlungen bei der Berechnung des Pfändungsbetrages zunächst nicht berücksichtigt.

Sie müssen also der DRV nachweisen, dass auf Ihr Renteneinkommen Steuern zu zahlen sind.

Üblicherweise wird dieses erst nach Ablauf des Steuerjahres im Wege des Lohnsteuerjahresausgleiches/der Einkommensteuererklärung festgestellt. Ergibt sich danach eine Steuerpflicht wird das Finanzamt in den Folgejahren per Bescheid eine Steuervorauszahlung bei Ihnen anfordern. Diese wird üblicherweise in vierteljährlichen Raten erhoben; kann auf Antrag aber auch monatlich erhoben werden.

Diesen Steuervorauszahlungsbescheid legen Sie der DRV vor, die die Steuerzahlungen dann bei der Berechnung des Pfändungsbetrages berücksichtigen kann. Klären Sie dazu mit der DRV ab, ob auf der Grundlage des vierteljährigen Zahltermins eine Umlegung auf den Monat erfolgt oder ob eine monatliche Vorauszahlung beim Finanzamt beantragt werden muss.

Solange die erste Veranlagung als Rentner noch nicht durchgeführt worden ist, steht es Ihnen frei schon vorab beim Finanzamt eine Steuervorauszahlung zu beantragen.

Durch Übermittlung des Steuervorauszahlungsbescheides an die DRV kann damit das Problem gelöst werden.

Im Übrigen muss ich Sie an dieser Stelle noch darauf hinweisen, dass zum Jahresende alle eventuell bestehenden Pfändungsschutzverfügungen ihre Wirkung verlieren. Geschützt ist nur noch der Betrag, der sich auf einem eigens eingerichteten Pfändungskonto („OP-Konto“) bei Ihrer Bank befindet. Wegen der Einzelheiten erkundigen Sie sich bitte bei Ihrer kontoführenden Bank.



Interessante Fälle aus der E-Mail-Rechtsberatung zu Finanzrecht

Umgang mit Geldbeständen bei Vereinsauflösung | Stand: 02.04.2015

FRAGE: Es geht um eine Vereinsauflösung und der Verwendung noch vorhandener finanzieller Mittel.In der Satzung steht folgender Wortlaut hierzu:"Wird der Verein aufgelöst, dann fällt nach Begleichun...

ANTWORT: Wie Sie bereits geschrieben haben, knüpfen sich sehr viele Fragen an die Vereinsanuflösung, obwohl es im Grunde genommen einfach gesehen werden kann, wenn die Themenstellungen sauber differenzier ...weiter lesen

Verweigerung der geänderten Feststellungserklärung | Stand: 17.12.2014

FRAGE: Im Jahr 2006 haben wir unsere Heizung von ÖL auf Geothermie umgestellt. Die Schuldzinsen haben wir seither abgeschrieben.Die Investition haben wir vergessen abzuschreiben. Im Zusammenhang mit de...

ANTWORT: Sie sollten sich auf den Standpunkt stellen und weiter begründen und ausführen, dass das Finanzamt eine offenbare Unrichtigkeit der Teilabschreibungen für die noch nicht verjährte ...weiter lesen

Steuerschädliche Lebensversicherung | Stand: 23.09.2013

FRAGE: Habe über X.de meine Lebenversicherung beleihen lassen.Jetzt schreib mir das Finanzamt und bittet um Stellungnahme:"Das Darlehen über 35.000€ wurde jedoch lt. Anzeige nach § 29 ESTD...

ANTWORT: Der Vermerk des Finanzamts stimmt vom Prinzip her *1). Das hat auch der Bundesfinanzhof entschieden mit Urteil vom 12.09.2007, Aktenzeichen VIII R 12/07 *2); Bei steuerschädlicher Darlehensverwendun ...weiter lesen

Steuererklärung nach einer Scheidung | Stand: 16.03.2013

FRAGE: Meine Tochter ist im Juli 2011 von Ihrem Ehemann ausgezogen zwecks Trenungsjahr, da Sie sich scheiden lassen wollte.2012 war dann die Scheidung, welche rechtskräftig wurde.Frage ist, ab wann eine...

ANTWORT: Ein Wahlrecht genießen nur Ehegatten nur dann, wenn sie beide unbeschränkt einkommensteuerpflichtig i.S.d. § 1 Abs. 1 oder 2 oder des § 1a EStG sind, nicht dauernd getrennt leben un ...weiter lesen

Scheidungsprozess - gemeinsame Immobilie | Stand: 21.02.2013

FRAGE: Ich befinde mich gerade im Scheidungsprozess, die Scheidung wird zum 28.02. verkündet. Im Rahmen der Scheidung würde ich den 50% Anteil der gemeinsamen Immobilie übernehmen. das Eigentu...

ANTWORT: Der Grundstückserwerb zwischen Ehegatten ist nach § 3 Nr. 4 GrEStG von der Grunderwerbsteuer befreit. Nach dieser Vorschrift ist bis zur Rechtskraft der Scheidung zu verfahren. Getrenntlebe ...weiter lesen

Versteuerungspflicht von Unterhaltszahlung aus nichteuropäischem Ausland? | Stand: 06.05.2012

FRAGE: Müssen Unterhaltszahlungen vom dauernd getrennt lebenden Ehepartner aus dem nichteuropäischen Ausland versteuert werden? ...

ANTWORT: Der Unterhalt von dauernd getrennt lebenden Ehepartnern aus dem nichteuropäischen Ausland muß in Deutschland nicht versteuert werden. Die Frage wurde durch den Bundesfinanzhof (BFH) im Urtei ...weiter lesen


Rechtsbeiträge über Steuerrecht / Steuerstrafrecht
Interessante Beiträge zu Finanzrecht

Wie Arbeitgeber Weihnachtsgeschenke versteuern müssen
| Stand: 25.09.2013

Wer als Arbeitgeber/in seinen Mitarbeitern zu Weihnachten eine besondere Freude machen möchte, muss aufpassen: Grundsätzlich gehören nämlich auch Weihnachtsgeschenke zum steuerpflichtigen Arbeitslohn. ...weiter lesen

Steuerliche Abschreibung einer Ferienwohnung
| Stand: 13.08.2013

Wer bei der nur schleppenden Vermietung von Ferienwohnungen die Einkommensverluste steuerlich geltend machen will, bei dem muss überprüft werden, ob er tatsächlich Einkünfte erzielen wollte. Das gilt bei ...weiter lesen

E-Mail-Beratung:
Jetzt kostenloses Angebot anfordern!Hier gehts los.
Telefonberatung: Jetzt anrufen unter 0900-1 875 000-21
1,99 €/Min. inklusive 19% MwSt aus dem Festnetz der Deutschen Telekom; ggf. abweichende Preise aus Mobilfunknetzen
Kontakt zum Autor des Beitrages:
Rechtsanwalt Dr. Dietmar Breer   |Hier klicken

SEHR GUT
4.5 Sternenbewertungen

20.295 Kundenbewertungen
Bewerten auch Sie den Anwalt
nach dem Gespräch !

   | Stand: 25.11.2017
Vielen, vielen Dank für ihre Hilfte, Herr Böckhaus.

   | Stand: 23.11.2017
Ich wurde gerade von einer sehr freundlichen Anwältin zum Thema Rückforderungsrecht / Verwaltungsrecht beraten. Meine Fragen wurden vollständig und präzise beantwortet. Vielen Dank

   | Stand: 23.11.2017
Vielen Dank für die schnelle und verständliche Beantwortung meiner Fragen bezüglich Mietrecht. Kann es nur weiterempfehlen.

Der direkte Draht zum Anwalt:

0900-1 875 000-21
(1,99 EUR/Min* | 07:00 - 01:00Uhr)
*inkl. 19% MwSt aus dem Festnetz der Deutschen Telekom; ggf. abweichende Preise aus Mobilfunktnetzen



Wichtige Themen:

Rechtsanwalt für Steuerrecht | Erbrecht | Steuerrecht | Erb- und Steuerrecht | Finanzamt | Finanzgericht | Grundsteuerberechnung | Grundsteuerhebesatz | Grundsteuermessbetrag | Säumniszuschlag | Schonfrist | selbst anzeigen | Selbstanzeige | Steuerbefreiung | Steuerberater | Steuerfreiheit | Steuerfrist | Steuervorteile | Zollrecht

Hilfreiche und viele kostenlose Produkte:


ERFOLGSAUSSICHTEN CHECK

Lassen Sie 10 Anwälte urteilen

Lohnt sich ein Anwalt? Lassen Sie das Risiko Ihrer Rechtsangelegenheit von unabhängigen Rechtsanwälten bewerten. ...weiter lesen
Hilfreiche und viele kostenlose Produkte:

HOMEPAGE TOOLS
NEU und exklusiv für Webmaster

Machen Sie Ihre Website rechtssicher! Mit unseren kostenlosen Homepage-Tools minimieren sie das Risiko einer Abmahnung. Egal ob Impressum, Disclaimer oder AGB. ...weiter lesen
Recht auf Ihrer Website

JURA TICKER

Die neuesten Meldungen auf Ihrer Website
Der Jura-Ticker bietet Ihren Besuchern aktuelle Gerichtsurteile, die stets interessant und leserfreundlich geschrieben sind. Dieser Content ist kostenlos in jede Website integrierbar und wird von uns regelmäßig mit einer neuen Meldung bestückt. Rechtsgebiete, Größe und Farben des Tickers können dabei an den eigenen Internetauftritt angepasst werden.

Anwaltshotline
Der direkte Draht zum Anwalt:

0900-1 875 000-21
(1,99 EUR/Min* | 07:00 - 01:00Uhr)
*inkl. 19% MwSt aus dem Festnetz der Deutschen Telekom; ggf. abweichende Preise aus Mobilfunktnetzen


E-Mail Beratung Online-Rechtsberatung per E-Mail. Antwort innerhalb weniger Stunden „schwarz auf weiß“. Jetzt Anfragen