Der direkte Draht zum Anwalt:
(1,99 EUR/Min* | 07:00 - 01:00 Uhr)
*inkl. 19% MwSt aus dem Festnetz der Deutschen Telekom; ggf. abweichende Preise aus Mobilfunknetzen.

Ab wann kann eine Rente gepfändet werden


Online-Rechtsberatung von Rechtsanwalt Thomas Nolting
Stand: 25.05.2011

Frage:

Mein Mann und ich haben einen erhalten und beide unterschrieben.
Wir haben beide je eine Rente, die unterhalb der Pfändungsgrenze von 990,00 bis 999,99 € (also einmal 733,00 und 765,00 netto) liegt.

Meine Frage : was kann uns gepfändet werden im Falle, das wir die Raten nicht mehr zahlen können??

E-Mail-Beratung:
Jetzt kostenloses Angebot anfordern!Hier gehts los.
Telefonberatung: Jetzt anrufen unter 0900-1 875 000-21
1,99 €/Min. inklusive 19% MwSt aus dem Festnetz der Deutschen Telekom; ggf. abweichende Preise aus Mobilfunknetzen

Antwort:

Sehr geehrte Mandantin,

Es gilt grundsätzlich für jeden ein eigener Pfändungsfreibetrag. Aufgrund Ihrer Ehe sind Sie und Ihr Ehemann einander grundsätzlich unterhaltsverpflichtet. Damit haben sowohl Sie als auch Ihr Ehemann jeweils einen Unterhaltsberechtigten. Die aktuell gültige Pfändungstabelle (ab dem 01.07.2011 gilt eine neue; die neuen Beträge setze ich in Klammern hinzu) sieht bei einem Unterhaltsberechtigten einen Pfändungsfreibetrag von 1.359,99 € (1.419,99 €) vor. Soweit Sie also weniger Einkünfte haben, als diesen Betrag, kann nichts gepfändet werden, weder bei Ihnen noch bei Ihrem Mann.
Allerdings ist es möglich, auf Antrag des Gläubigers durch das Gericht eine Herabsetzung des Pfändungsfreibetrages zu erwirken, wenn der Unterhaltsberechtigte über eigenes Einkommen verfügt, was bei Ihnen beiden der Fall ist. Dies ist grundsätzlich auch sachgerecht, da die Pfändungstabelle davon ausgeht, dass der Unterhaltsberechtigte, der ja gerade die Erhöhung des Pfändungsfreibetrages bewirkt, über eigenes Einkommen verfügt.
Nimmt man Ihr Gesamteinkommen von knapp unter 1.500,00 € und den Gesamtpfändungsfreibetrag von rund 2.700,00 €, so ist jedoch nicht zu erwarten, dass – selbst auf einen Antrag des Gläubigers hin – Ihr (oder der Ihres Mannes) Pfändungsfreibetrag derart dramatisch gekürzt wird. Damit überhaupt eine Pfändung möglich ist, müsste das Gericht den Freibetrag von einem von Ihnen ja fast komplett aufheben.
Dies ist jedoch kaum zu erwarten.

Ich gehe daher davon aus, dass von Ihrer Rente nichts pfändbar ist, sowohl nach der derzeit wie auch nach der ab dem 01.07.2011 gültigen Pfändungstabelle.



Interessante Fälle aus der E-Mail-Rechtsberatung zu Freibetrag

Ab welcher Höhe der Einkünfte kann die Pfändungsfreigrenze gesenkt werden? | Stand: 19.10.2016

FRAGE: Ich bin Rentner und erhalte eine monatliche Rente von 1.122,74 Euro plus einem Zuschuss zur freiwilligen Krankenversicherung in Höhe von 81,96 Euro - somit Gesamt 1.204,70 Euro. Frage: Kann ich meine...

ANTWORT: Grundsätzlich besteht ein Interesse an einer Erhöhung des Pfändungsfreibetrages, denn in dieser Höhe ist das Einkommen vor dem Zugriff von Gläubigern geschützt. Die Pfändungsgrenze ...weiter lesen

Einrechnen des Freibetrags in das Arbeitslosengeld | Stand: 31.07.2015

FRAGE: Ich bin im April arbeitslos geworden. Mein Bruttoverdienst war 3.200,-€ / Monat dazu habe ich einen Freibetrag für das Jahr 2015 in Höhe von 3.200,-/ Monat.Die Berechung meines Arbeitslosengelde...

ANTWORT: Mit der Berücksichtigung von Freibeträgen bei Berechnung des Arbeitslosengeldes I verhält es sich dergestalt:Das maßgebliche Leistungsentgelt wird pauschaliert ermittelt, indem da ...weiter lesen

Anrechnung eines Ackerverkaufs auf die Einkünfte eines pensionierten Ehepaares | Stand: 15.06.2015

FRAGE: Wir sind ein beamtetes zusammenveranlagtes Ehepaar im Ruhestand, das neben seinen Pensionen regelmäßig Einkünfte aus Vermietung und Verpachtung versteuert.In diesem Jahr ist mir, dem Ehemann...

ANTWORT: Solange das Ackerland vor der Veräußerung mehr als 10 Jahre lang im Privatvermögen gehalten wurde, und nicht gewerblich genutzt wurde, sondern nur im Zusammenhang mit Einkünften au ...weiter lesen

Nebeneinkünfte verringern den Anspruch auf Arbeitslosengeld | Stand: 01.09.2014

FRAGE: Ich bin ALG I Empfängerin und habe ein dem Amt gemeldetes Nebengewerbe (einige Jahre). Ich habe derzeitig für 5 Monate einen Auftrag, der 5 Wochenstunden Arbeitsaufwand ausmacht. Damit bin ic...

ANTWORT: Auf Grund der Tatsache, dass Ihre Nebenbeschäftigung lediglich 5 Wochenstunden beträgt und daher einen zeitlichen Umfang von 15 Wochenstunden nicht erreicht, gelten Sie weiterhin als arbeitslo ...weiter lesen

Altersvorsorgeschonvermögen und Freibetrag | Stand: 05.07.2013

FRAGE: Mein Alter: 58 JahreSeit 1.1.2013 im Ruhestand. Auflösungsvertrag mit 160.000,-€ (Nettoabfindung)Letztes Jahreseinkommen ca. 85.000,-€Erwerbsjahre: 41Ersparnisse ca. 60.000,-€selbstgenutzt...

ANTWORT: Wird hier das letzte oder aktuelle Einkommen gerechnet? Antwort Rechtsanwalt: Ich darf aus dem Zusammenhang Ihrer Frage davon ausgehen, daß die Frage sich auf einen Antrag auf Hartz IV bezieht bzw ...weiter lesen

Freibetrag für Kind übertragen - rechtens? | Stand: 20.01.2013

FRAGE: Ich zahle seit 2001 regelmäßig Unterhalt für ein Kind (auf Grundlage eines entsprechenden Titels) . Dafür stand mir immer ein halber (0,5) Kinderfreibetrag zu.Erst jetzt habe ich be...

ANTWORT: Für Kinder von Eltern, die nicht miteinander verheiratet sind, wird regelmäßig als Kinderfreibetragszahl 0,5 auf der Steuerkarte bzw. nach Umstellung auf ELStAM (Elektronische Lohnsteuerabzugsmerkmale ...weiter lesen


Rechtsbeiträge über Steuerrecht / Steuerstrafrecht
Interessante Beiträge zu Freibetrag

Erbrecht: Schenkung einer Immobilie an Kinder zu Lebzeiten
| Stand: 21.10.2014

Es gibt mehrere Gründe für die Schenkung einer Immobilie an Kinder noch zu Lebzeiten: Bei einer Schenkung können die Erblasser bereits zu Lebzeiten aufwendige Verwaltungsaufgaben an ihre Kinder übertragen ...weiter lesen

Erbschafts- und Schenkungssteuer
| Stand: 09.08.2012

Frage: Unser Vater ist krank und möchte uns sein Haus im Wert von etwa 265.000 Euro vererben. Sollte er uns das Haus lieber jetzt überschreiben, also schenken, oder doch vererben? Wie viel Steuern müssten wir ...weiter lesen

E-Mail-Beratung:
Jetzt kostenloses Angebot anfordern!Hier gehts los.
Telefonberatung: Jetzt anrufen unter 0900-1 875 000-21
1,99 €/Min. inklusive 19% MwSt aus dem Festnetz der Deutschen Telekom; ggf. abweichende Preise aus Mobilfunknetzen

SEHR GUT
4.5 Sternenbewertungen

20.130 Kundenbewertungen
Bewerten auch Sie den Anwalt
nach dem Gespräch !

   | Stand: 19.09.2017
Freundlich und kompetent, gerne wieder

   | Stand: 19.09.2017
gut investierte 7 Minuten!

   | Stand: 16.09.2017
Bin mit der Beratung sehr zufrieden.

Der direkte Draht zum Anwalt:

0900-1 875 000-21
(1,99 EUR/Min* | 07:00 - 01:00Uhr)
*inkl. 19% MwSt aus dem Festnetz der Deutschen Telekom; ggf. abweichende Preise aus Mobilfunktnetzen



Wichtige Themen:

Rechtsanwalt für Steuerrecht | Erbrecht | Steuerrecht | Erb- und Steuerrecht | Anlagegüter | Anlagevermögen | Besteuerung | Freigrenzen | Freistellungsauftrag | Freistellungsbetrag | Freistellungsgrenze | geringwertige Wirtschaftsgüter | Grundfreibetrag | Pauschalsteuer | Steuerpläne | Vergnügungssteuer | Wirtschaftsgut | Antragsveranlagung

Hilfreiche und viele kostenlose Produkte:


ERFOLGSAUSSICHTEN CHECK

Lassen Sie 10 Anwälte urteilen

Lohnt sich ein Anwalt? Lassen Sie das Risiko Ihrer Rechtsangelegenheit von unabhängigen Rechtsanwälten bewerten. ...weiter lesen
Hilfreiche und viele kostenlose Produkte:

HOMEPAGE TOOLS
NEU und exklusiv für Webmaster

Machen Sie Ihre Website rechtssicher! Mit unseren kostenlosen Homepage-Tools minimieren sie das Risiko einer Abmahnung. Egal ob Impressum, Disclaimer oder AGB. ...weiter lesen
Recht auf Ihrer Website

JURA TICKER

Die neuesten Meldungen auf Ihrer Website
Der Jura-Ticker bietet Ihren Besuchern aktuelle Gerichtsurteile, die stets interessant und leserfreundlich geschrieben sind. Dieser Content ist kostenlos in jede Website integrierbar und wird von uns regelmäßig mit einer neuen Meldung bestückt. Rechtsgebiete, Größe und Farben des Tickers können dabei an den eigenen Internetauftritt angepasst werden.

Deutsche Anwaltshotline
Anwaltshotline
Der direkte Draht zum Anwalt:

0900-1 875 000-21
(1,99 EUR/Min* | 07:00 - 01:00Uhr)
*inkl. 19% MwSt aus dem Festnetz der Deutschen Telekom; ggf. abweichende Preise aus Mobilfunktnetzen


E-Mail Beratung Online-Rechtsberatung per E-Mail. Antwort innerhalb weniger Stunden „schwarz auf weiß“. Jetzt Anfragen