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Krankenversicherungspflichtig bei Selbstständigkeit

Online-Rechtsberatung von Rechtsanwalt Dr. Dietmar Breer
Stand: 05.05.2011

Frage:

Ich bin Wissenschaftlicher Mitarbeiter an einer Fachhochschule mit der halben regulären Arbeitszeit.

Mir wurde durch die Krankenversicherung bescheinigt, dass ich nicht krankenversicherungspflichtig bin, da ich hauptberuflich selbstständig bin. Ich habe mich privat krankenversichert.

Auf Nachfrage teilte mir die Personalabteilung wie folgt mit:
"Einen Anteil zu privaten Krankenversicherungen zahlt die Hochschule nicht."
ist dies korrekt oder habe ich Ansprüche?

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Antwort:

Sehr geehrter Mandant,

es trifft zu, dass es eine Beitragspflicht des Arbeitgebers zu einer privaten Krankenversicherung des Arbeitnehmers gibt. Diese Beitragspflicht besteht aber nur dann, wenn die Versicherungsfreiheit in der gesetzlichen Krankenversicherung auf einem Überschreiten der Jahresarbeitsentgeltgrenze beruht (§ 257 Abs.1 Satz 1 SGB V).

Das ist bei Ihnen nicht der Fall. Sie sind ja versicherungsfrei, weil Sie hauptberuflich selbständig und nur nebenbei als Angestellter tätig sind. In diesem Fall besteht keine Beitragspflicht des Arbeitgebers aus der Nebentätigkeit. Als hauptberuflich Selbständiger müssen Sie die Krankenversicherungskosten alleine tragen.

Unter wirtschaftlichen Aspekten bezweifele ich Ihre Entscheidung für eine private Versicherung, da zumindest langfristig die gesetzliche Versicherung günstiger sein dürfte. Ob Sie privat oder gesetzlich versichert sind, haben Sie selbst in der Hand, da Versicherungspflicht in der gesetzlichen Versicherung bestehen würde, wenn Sie überwiegend versicherungspflichtig beschäftigt sind. Die Angaben bezüglich des Arbeitsumfanges Ihrer selbständigen Tätigkeit können Sie selbst gestalten.



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