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Offenlegung der Finanzen bei Unterhaltsstreitigkeiten


Online-Rechtsberatung von Rechtsanwalt Wolfgang Philipp
Stand: 01.04.2011

Frage:

Zahle alleine den Unterhalt für meinen Sohn 19 Jahre alt Schüler.
Der Sohn wohnt bei der Mutter. Sie ist Verheiratet und hat einen Minijob.
Mein Sohn hat sich einen Anwalt genommen,weil ihm 250 Euro plus Kindergeld nicht genug sind. Habe vor 4 Monaten eine neue Anstellung gefunden und Verdiene 1200 Euro Netto.Davor hatte ich drei Monate kein Einkommen weder Arbeitslosengeld noch Hartz 4,trotzdem habe ich ihm 100 Euro gezahlt. Auch sonst habe ich immer für meinen Sohn gesorgt,
besonders Finanziell.
Meine Fragen:Muß ich auch Unterhalt Zahlen wenn ich keinerlei Einkommen habe?
Wieviel Unterhalt muß ich jetzt Zahlen bei meinem Einkommen?
Darf ich keinerlei Auskünfte über die Einkünfte meiner Exfrau und meines Sohnes Einfordern?(Ich habe doch auch alles Offengelegt).
Sollte ich mir auch einen Anwalt nehmen,wir hatten immer ein gutes Verhältnis zueinander,sich ein Anwalt zu nehmen war wohl der Rat seiner Mutter.

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Antwort:

Sehr geehrter Mandant,

Ihre Fragen beantworte ich wie folgt:

Die Höhe des Unterhalts richtet sich für einen volljährigen Schüler nach der Düsseldorfer Tabelle, letzte Altersstufe. Der Mindestunterhalt beträgt danach 488.-- € unter voller Anrechnung des Kindergeldes, der Zahlbetrag wäre also 304.-- €. Barunterhaltspflichtig sind beide Eltern. Die Kindsmutter muss nach Ihren Angaben aber keinen anteiligen Unterhalt bezahlen, weil diese bei einem Minijob offensichtlich nicht leistungsfähig ist, so dass Sie für den restlichen Barunterhalt aufzukommen haben. Die Kindsmutter hat an das Kind das gesamte Kindergeld abzugeben. Ob und wie weit Sie für den restlichen Barunterhalt aufzukommen haben, richtet sich erkennbar nach dem sogenannten notwendigen Selbstbehalt. Das ist der Betrag, der Ihnen in jedem Fall nach Abzug des Unterhalts zu verbleiben hat.
Der notwendige Selbstbehalt beträgt gegenüber volljährigen Schülern 770.-- € für nicht Berufstätige (z.B. Hartz IV Empfänger) und für Berufstätige 1050.-- €. Dabei sind Kosten für Wohnung und Heizung mit 360.-- € berücksichtigt. Werden 360.-- € über- oder unterschritten, hat eine entsprechende Anpassung zu erfolgen. Bei einem Einkommen von 1.200.-- € ist demnach ein Unterhalt in Höhe von 150.-- € geschuldet. Bei Ihrem Einkommen haben Sie ggf. Anspruch auf Beratungshilfe. Ich rate, vor der Beauftragung eines Anwaltes vor Ort bei Ihrem Amtsgericht einen Beratungshilfeschein anzufordern. Auskünfte und Belege, die von Ihnen gefordert werden, um die Höhe Ihres Einkommens zu bestimmen, sind in jedem Fall dem gegnerischen Anwalt mitzuteilen, das Kind hat aber auch Auskunft über das Einkommen der Kindsmutter und sein eigenes Einkommen zu erteilen, Wobei ich nach Ihren Angaben davon ausgehe, dass eben ein Minijob zu keinem Einkommen führt, aus welchem Unterhalt zu bezahlen wäre und ein Schüler kein relevantes eigenes Einkommen hat.



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