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Abofalle einer Website - Wie verhalte ich mich richtig ?


Online-Rechtsberatung von Rechtsanwalt Marc N. Wandt
Stand: 29.01.2011

Frage:

Ich bin in eine typische Internetfalle getappt, bei einer Website wollte ich nur eine Office- Vorlage runterladen, eine Anmeldung war erforderlich und schon hatte ich 12 Monate ABO für 96.00 €.
Nach zwei Wochen bekam ich dann die Rechnung, weil ich nicht innerhalb von 2 Wochen gekündigt habe.
Nach aufmerksamen lesen der AGB, die ich leider nur flüchtig gelesen habe, endeckte ich dann den Vertragsabschluss.

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Antwort:

Sehr geehrter Mandant,

Die genannte Webseite ist als sog. Abzockseite diesseits hinlänglich bekannt, Hieraus resultiert, dass die Betreiber dieser Seite definitiv kein Interesse daran haben, Sie zu verklagen. Gleichwohl wird man versuchen, außergerichtlich erheblichen Druck auf Sie auszuüben, um evtl. doch noch an das geforderte Geld zu kommen. Von einer Zahlung rate ich jedoch ausdrücklich und dringend ab!

Aufgrund der Tatsache, dass deren Seiten gegen diverse Verbraucherschutzvorschriften verstoßen und der Hinweis in den AGB auf die Kosten nicht ausreichend ist, werden von dort aus Rechtsstreite nicht angestrebt. Gleichwohl werden Sie über kurz oder lang Post von einem Anwalt oder Inkassobüro erhalten, die nochmals das Geld einfordern. Ebenfalls wird mit Zwangsvollstreckung u.ä. gedroht. Was dabei jedoch nicht mitgeteilt wird ist, dass dies alles ohne gerichtlichen Titel nicht funktioniert. Diesen will die Gegenseite jedoch gar nicht erstreiten, so dass sich die Katze in den Schwanz beisst.

Dies alles ist Bestandteil der dort entwickelten Mahnroutine mit der versucht werden soll, ahnungslose Verbraucher durch Einschüchterung zur Zahlung zu bewegen.

Die Erfahrung zeigt, dass die einzige, halbwegs wirkungsvolle Maßnahme ist, den dortigen Schriftverkehr KONSEQUENT zu ignorieren und sich nicht durch die, teils wilden und aus rechtlicher Sicht falschen, Behauptungen einschüchtern zu lassen. Die Kommunikationsaufnahme mit diesem Unternehmen verlängert "das Leiden" nur, da dann von dort aus erkannt wird, dass auf der anderen Seite jemand deren Schriften zur Kenntnis nimmt, und deswegen versucht wird, weiter mit Drohschriften die Zahlung zu erzwingen.

Reagiert man gar nicht, wird erfahrungsgemäß von dort aus nach 3-4 Monaten das Schreiben eingestellt. Dies ist anzustreben.

Folglich sind im Zusammenhang mit der Internetabzocke eigentlich nur drei Punkte zu beherzigen, um die Angelegenheit folgenlos zu beenden:

1.
KEINE REAKTION!
Weder per Mail, Brief oder Fax. Alles andere ist kontraproduktiv.

2.
NICHT EINSCHÜCHTERN LASSEN!
Die ausgesprochenen Drohungen sind juristisch haltlos und insgesamt unbeachtlich.


3. NICHT ZAHLEN!
Die Bezahlung stellt aus juristischer Sicht ein Anerkenntnis da. Sie bestätigen damit also den Vetragsschluss. Dies führt dazu, dass Sie kommendes Jahr nochmals bezahlen müssen, da es sich bei den Verträgen um Laufzeitverträge von zwei Jahren handelt.

Insgesamt ist die Angelegenheit zwar als nervig, nicht jedoch aber als bedrohlich anzusehen. Unter Anwendung v.g. Punkte muss man jedoch keinerlei negative Folgen besorgen.



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