Der direkte Draht zum Anwalt:
(1,99 EUR/Min* | 07:00 - 01:00 Uhr)
*inkl. 19% MwSt aus dem Festnetz der Deutschen Telekom; ggf. abweichende Preise aus Mobilfunknetzen.

Beweispflicht für die Höhe der Raten eines Darlehensvertrages


Online-Rechtsberatung von Rechtsanwalt Thomas Nolting
Stand: 07.01.2011

Frage:

Hallo, habe einer guten Freundin ein Privatdarlehen von 7700€ gegeben zum Kauf eines Autos. Mit Darlehensvertrag: Monatliche Rückzahlung 80€./ Sie zahlte nur 40€ monatl. Das hab ich über 1 Jahr lang geduldet. Sie behauptet wir hätten mündlich 40€ vereinbart – ich behaupte das das nicht der Fall ist. Ich hab jetzt das Darlehen gekündigt (Dezember 2010). Seit dem zahlt sie 80€ (ab Januar 2011). Wie stehen meine Chancen vor Gericht?

Es steht ja dann Aussage gegen Aussage,- bekommt derjenige Recht, der vor Gericht glaubwürdiger erscheint? oder wie ist das?

Wenn wir wirklich 40€ mündlich vereinbart hätten, würde sie doch ab Januar 2011 keine 80€ zahlen.

E-Mail-Beratung:
Jetzt kostenloses Angebot anfordern!Hier gehts los.
Telefonberatung: Jetzt anrufen unter 0900-1 875 000-11
1,99 €/Min. inklusive 19% MwSt aus dem Festnetz der Deutschen Telekom; ggf. abweichende Preise aus Mobilfunknetzen

Antwort:

Sehr geehrter Mandant,

Ihre Anfrage beantworte ich wie folgt:

Da die Gegenseite durch die bisherige Zahlung der - wenn auch geringeren - Raten grundsätzlich anerkannt hat, den Darlehensbetrag in Raten zurückzuzahlen, sind Sie für die Höhe der Raten beweispflichtig, da die Höhe der Raten (80,00) eine für Sie günstige Tatsache ist.

Allerdings spricht in der Tat viel dafür, dass von vornherein Raten zu monatlich 80,00 € vereinbart wurden, da in dieser Höhe auch aktuell gezahlt wird.

Problematisch ist jedoch auch, dass Sie ein Jahr lang geduldet haben, dass die Freundin nur 40,00 € zahlt. Insoweit dürfte zu Gunsten der Freundin ein Vertrauenstatbestand entstanden sein, es sei denn, Sie haben sie darauf hingewiesen, dass die Ratenhöhe tatsächlich bei 80,00 € liegt.

Im Falle eines Rechtsstreites muss der Richter von der Ratenhöhe überzeugt werden, da die Kündigung nur dann gerechtfertigt ist, wenn geringere Raten gezahlt wurden, als vereinbart.

Aus Sicht des Richters besteht ein Darlehensvertrag, der zunächst widerspruchsfrei mit 40,00 € bedient wurde. Diese Tatsachen sprechen jedenfalls dafür, dass eine Ratenzahlung in Höhe von 40,00 € vereinbart wurde. Insoweit dürften Sie in der Beweislast stehen hinsichtlich des höheren Betrages.

Sofern Ihrerseits keinerlei Beweise, etwa Schriftverkehr, Zeugen, vorliegen, dürfte ein Rechtsstreit aus meiner Sicht keinen Erfolg versprechen. Insbesondere ist zu berücksichtigen, dass hier vor dem Landgericht geklagt werden müsste und hierfür auf beiden Seiten ein Anwalt beauftragt werden muss. Hierdurch würden weitere Kosten (jeweils ca. 1.250,00 € zzgl. Gerichtskosten ca. 500,00 €) entstehen. Das Prozessrisiko läge daher bei etwa 2.000,00 €. Im Fall einer vergleichsweisen Beilegung des Streites würden die Kosten wahrscheinlich geteilt.



Rechtsbeiträge über Miet-/ Immobilienrecht
Interessante Fälle aus der E-Mail-Rechtsberatung zu Abschlag

Jobcenter wertet Überbrückungsdarlehen der Eltern als Einkommen | Stand: 30.03.2017

FRAGE: Durch säumige Bearbeitung seitens der Arbeitsagentur erhielt meine Tochter von November bis Mitte Januar kein Geld (Hartz IV). Sie ist bereit sofort zu arbeiten, bekommt aber derzeit noch keinen Kitaplat...

ANTWORT: Selbstverständlich ist es möglich, den Beziehern von Hartz IV-Leistungen zur Überbrückung eines Engpasses Geld zu leihen, ohne dass dieses später auf die Hartz IV–Leistunge ...weiter lesen

Wann liegt eine Bedarfsgemeinschaft vor? | Stand: 31.08.2015

FRAGE: Ich, 19 Jahre alt, lebe bei meiner Mutter und ging bis Mitte Juni zur Schule. Bis zu diesem Zeitpunkt bildeten meine Mutter und ich eine Bedarfsgemeinschaft, da meine Mutter aufgrund einer Erkrankung nu...

ANTWORT: Ob eine Bedarfsgemeinschaft im Rahmen des SGB II vorliegt, orientiert sich nicht an dem Willen der Beteiligten sondern ergibt sich nach den gesetzlichen Vorgaben aus den tatsächlichen Verhältnissen. Si ...weiter lesen

Abfindung an den verstorbenen Mann nach der Fünftelregelung zu versteuern? | Stand: 10.07.2015

FRAGE: Meine Mann hat mit seinem Arbeitgeber einen Aufhebungsvertrag zum 30.09.2015 geschlossen. Bestandteil war eine Summe für entgehendes Einkommen. Außerdem wurde die Vererbbarkeit nach Vertragsabschlus...

ANTWORT: Ja. Obwohl Sie nicht selbst dieses Arbeitseinkommen erzielt haben, sondern Ihr verstorbener Mann, dürfen Sie eine Abfindung im Jahr des Zuflusses nach der Fünftelregelung versteuern. Jedenfall ...weiter lesen

Wer muss für Pflegeheimkosten aufkommen? | Stand: 26.04.2013

FRAGE: Mein Sohn wohnte fünf Jahre mit seiner Freundin zusammen.Im Mai 2012 wurde ein gemeinsamer Sohn geboren. 8 Tage nach der Geburt bekam die Freundin ein Aneurysma (Ader im Gehirn geplatzt). Ist schwerstbehinder...

ANTWORT: Mir ist zunächst unverständlich warum das Sozialamt nicht leistet. Es ist nach § 19 SGB XII hierzu verpflichtet. Dort steht: Hilfe zum Lebensunterhalt nach dem Dritten Kapitel ist Persone ...weiter lesen

Auslandsaufenthalt nicht gemeldet und Kindergeld erhalten | Stand: 24.03.2013

FRAGE: Ich lebe mit meinem Sohn seit fast 9 Jahren in Italien und habe bisher Kindergeld auf mein deutsches Konto erhalten. Ich selbst lebe von Witwenrente, für meinen Sohn beziehe ich Halbwaisenrente, mei...

ANTWORT: Die Anspruchsvoraussetzungen für Kindergeld sind im Bundeskindergeldgesetz (BKGG) *1) geregelt. Als Deutsche haben Sie danach Anspruch auf Kindergeld, wenn Sie entweder in Deutschland wohnen bzw ...weiter lesen

Nebenverdienst neben der Rente | Stand: 20.03.2011

FRAGE: Ich wurde zum 31.12.2010 wegen andauernder Dienstunfähigkeit in den Ruhestand versetzt und beziehe seit dem 1.1.2011 Versorgungsbezüge.Habe ich die Möglichkeit etwas dazu zu verdienen? W...

ANTWORT: Sehr geehrte Mandantin, da mir ihr Alter nicht bekannt ist, werde ich allgemein antworten um sie dahingehend aufzuklären. Zu Frage 1) Grundsätzlich dürfen Rentner, die bereits das 65. Lebensjah ...weiter lesen


E-Mail-Beratung:
Jetzt kostenloses Angebot anfordern!Hier gehts los.
Telefonberatung: Jetzt anrufen unter 0900-1 875 000-11
1,99 €/Min. inklusive 19% MwSt aus dem Festnetz der Deutschen Telekom; ggf. abweichende Preise aus Mobilfunknetzen

SEHR GUT
4.5 Sternenbewertungen

20.693 Kundenbewertungen
Bewerten auch Sie den Anwalt
nach dem Gespräch !

   | Stand: 04.07.2018
Ich hatte eine E-Mail Beratung gebucht für Mietrecht und habe dann Kontakt mit der Rechtsanwältin Alexandra Pritzsche gehabt.sie ist sehr kompetent nimmt sich auch viel Zeit und hat auf jede Frage die richtige passende Antwort gehabt ich kann die Rechtsanwältin nur weiter empfehlen ein großes Lob und vielen Dank noch.

   | Stand: 29.06.2018
Frau Kuner hat mich kompetent , sehr freundlich und zuvorkommend beraten. Vielen Dank Frau Kuner!

   | Stand: 28.06.2018
Ich war sehr zufrieden mit der Beratung von Herrn RA Hoffmann, der mir, in einem für mich komplexen Fall, weitergeholfen hat. Ich werde mich wieder an ihn wenden. Herzlichen Dank

Der direkte Draht zum Anwalt:

0900-1 875 000-11
(1,99 EUR/Min* | 07:00 - 01:00Uhr)
*inkl. 19% MwSt aus dem Festnetz der Deutschen Telekom; ggf. abweichende Preise aus Mobilfunktnetzen



Wichtige Themen:

Rechtsanwalt für Mietrecht | Baurecht (öffentliches) | Baurecht | Mietrecht | Abschlagszahlung | Betriebskostennachzahlung | Betriebskostenrückzahlung | Betriebskostenvorauszahlung | Heizkostennachzahlung | Heizkostenpauschale | Mietenzahlung | Mietrückzahlung | Mietschulden | Mietverjährung | Mietzahlungen | Nachzahlung | Nebenkostennachzahlung | Nichtzahlung | Nutzerwechselgebühr | Verzugszins | Sowiesokosten | Säumnis | Mietnachzahlung

Hilfreiche und viele kostenlose Produkte:


ERFOLGSAUSSICHTEN CHECK

Lassen Sie 10 Anwälte urteilen

Lohnt sich ein Anwalt? Lassen Sie das Risiko Ihrer Rechtsangelegenheit von unabhängigen Rechtsanwälten bewerten. ...weiter lesen
Hilfreiche und viele kostenlose Produkte:

HOMEPAGE TOOLS
NEU und exklusiv für Webmaster

Machen Sie Ihre Website rechtssicher! Mit unseren kostenlosen Homepage-Tools minimieren sie das Risiko einer Abmahnung. Egal ob Impressum, Disclaimer oder AGB. ...weiter lesen
Recht auf Ihrer Website

JURA TICKER

Die neuesten Meldungen auf Ihrer Website
Der Jura-Ticker bietet Ihren Besuchern aktuelle Gerichtsurteile, die stets interessant und leserfreundlich geschrieben sind. Dieser Content ist kostenlos in jede Website integrierbar und wird von uns regelmäßig mit einer neuen Meldung bestückt. Rechtsgebiete, Größe und Farben des Tickers können dabei an den eigenen Internetauftritt angepasst werden.

Anwaltshotline
Der direkte Draht zum Anwalt:

0900-1 875 000-11
(1,99 EUR/Min* | 07:00 - 01:00Uhr)
*inkl. 19% MwSt aus dem Festnetz der Deutschen Telekom; ggf. abweichende Preise aus Mobilfunktnetzen


E-Mail Beratung Online-Rechtsberatung per E-Mail. Antwort innerhalb weniger Stunden „schwarz auf weiß“. Jetzt Anfragen