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Arbeit und Beruf
Frage an den Anwalt
08.12.2010

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Ich hatte am 26.11. einen Arbeitsunfall. Ich bin auf dem Weg aus dem Besprechungsraum zum Büro, welches sich im gleichen Gebäude befindet, ausgerutscht, umgeknickt und gestürzt. Der Boden ist gerade gewischt worden und war nass. Ein Schild "Achtung nass" war von der Putzfrau aufgestellt worden. Gewischt wurde innerhalb der normalen Arbeitszeit.
Ich habe mit einen schweren und komplizierten Bruch des Wurzelknochens im Kahnbein im Fuß zugezogen und alle Bänder gerissen. Ich wurde am 27.11. operiert und soll nun 6 Wochen liegen und darf den Fuß nur mit 15kg belasten. Ich bin vorerst bis zum 30.1.2011 krank geschrieben.

Meine Frage ist nun, wie der Verlauf bei einem solchen Unfall ist, ob ich Schadenersatzansprüche geltend machen kann und wenn ja, wie? Wie soll ich mich verhalten? Was muss ich machen? Was macht die Berufsgenossenschaft?

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Author Antwort Rechtsanwalt Dietmar Breer
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Sehr geehrte Mandantin,

von besonderer Wichtigkeit für Sie ist zunächst, dass die Berufsgenossenschaft (BG) von dem Unfall informiert wird und diesen als Arbeitsunfall anerkennt. Die BG hat in diesem Fall für sämtliche Kosten der ärztlichen Behandlung einschließlich der stationären Behandlung aufzukommen.

Für die Anerkennung eines Arbeitsunfalls ist es nur wichtig, dass der Unfall während der Arbeit passiert ist. Verschuldensfragen spielen keine Rolle.

Die soziale Absicherung für Sie sieht wie folgt aus:

In den ersten 6 Wochen erhalten Sie Ihr übliches Gehalt vom Arbeitgeber im Rahmen der Lohnfortzahlung weiter. Danach tritt die BG ein und zahlt Verletztengeld. Dieses ist etwas höher als das übliche Krankengeld (90%).

Nach Abschluss der Heilbehandlung ist zu entscheiden, ob ein dauernder Schaden bei Ihnen geblieben ist. Ist das der Fall und geht die Schädigung über eine Bagatelle hinaus, muss die BG eine Verletztenrente zahlen. Die Höhe der Rente ist abhängig von den verbleibenden Schäden und Ihrem Arbeitseinkommen im letzten Jahr. Einen Rentenantrag können Sie frühestens 6 Monate nach dem Unfall stellen. Eine eventuelle Rente wird lebenslänglich gezahlt.

Schadensersatzansprüche können Sie gegen Ihren Arbeitgeber nicht geltend machen. Diese sind durch die Versicherung in der Berufsgenossenschaft ausgeschlossen.

Schadensersatzansprüche gegen das Reinigungsunternehmen (wenn Fremdfirma) sehe ich nicht, da das Unternehmen durch Aufstellung der Schilder hinreichend gewarnt hat.

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