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Hund verletzt Katze bei der Jagd - Schadensersatz?


Online-Rechtsberatung von Rechtsanwalt Uwe Peters
Stand: 26.10.2010

Frage:

Im März 2010 hatte unsere Hündin am Ortsrand eine Katze bemerkt und hatte diese "gejagt"! Unser Hund war von meiner Frau am Ortsende bereits abgeleint worden. Wenige Wochen danach kam die Halterin auf meine Frau zu und behauptete, dass ihre Katze sich hierbei verletzt habe und nun tierärztlich versogt werden mußte. Die Kosten hierfür seien durch den Hundehalter zu tragen. Unser Hund hatte die Katze zu keiner Zeit berührt, verletzt oder gar gebissen.

Wir haben den Vorfall, wie ich ihn eben auch an Sie geschildert habe, auch an die Versicherung weitergeleitet. Nach einigem Hin-und Her hatte die Versicherung 280.- € an die Katzenhalterin überwiesen und uns aufgefordert, den Selbstbehalt in Höhe von ca. 150.- € ebenfalls an diese Dame zu zahlen. Wir sind weiterhin der Meinung, dass die Katze von unserem Hund nicht verletzt wurde und möchten den Betrag auch nicht bezahlen.

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Antwort:

Sehr geehrter Mandant,

Bevor über die Höhe eines Schadensersatzanspruchs verhandelt werden kann, muss zunächst eine Haftung dem Grunde nach gegeben sein. Nach Ihrer Schilderung ist dies nicht zweifelsfrei gegeben. Den die Halterin der Katze ist beweispflichtig dafür, dass die Verletzungen der Katze tatsächlich auf die Verfolgungsjagd zurückzuführen sind. Kann sie diesen Beweis nicht vollends führen, kann sie ihren vermeintlichen Anspruch nicht durchsetzen. Sollte die Haftung und der Vorfall als solcher unstreitig sein stellt sich die Frage der Mitverantwortung. Sie gehen in Ihrer Schilderung beinah selbstverständlich von einer 100 % Haftung Ihrerseits aus. Ich kann aus eigener Erfahrung (Dalmatiner) schildern, dass Hunde in der Regel den flinkeren Katzen unterlegen sind und zumeist Blessuren durch scharfe Katzenkrallen davontragen. Soweit ich den Sachverhalt richtig verstehe, lief nicht nur Ihr Hund abgeleint, sondern auch die Katze. Es ist demnach nicht so recht einsichtig, warum nun allein der Hundehalter verantwortlich sein soll. Sofern Sie den Betrag von 150,00 einbehalten, bekäme die Katzenhalterin noch immer eine Quote von 2/3, d.h. es würde ein überwiegendes Verschulden des Hundehalters vorausgesetzt. Vermutlich hätte ich Ihnen zu einer Quote 50:50 geraten. Denn einen allein Schuldigen zu suchen, dürfte nahezu aussichtslos sein.

Ich kann mir nicht so recht vorstellen, dass die Katzenhalterin es auf ein Klageverfahren ankommen lässt. Es sollte bei der erfolgten Zahlung von 280,00 verbleiben.

Anmerkung: Die Behandlungskosten von insgesamt 430,00 erscheinen ausgesprochen hoch und dürften evtl. bereits den Wert der Katze übersteigen.



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