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Können Eltern einen Sohn als Alleinerben einsetzen?


Online-Rechtsberatung von Rechtsanwalt Florian Wehner
Stand: 20.10.2010

Frage:

Meine Frau und ich haben ein Berliner Testament:
Wir beerben uns gegenseitig. Sollte einer unserer beiden Söhne im Todesfall von einem von uns sein Pflichtteil verlangen, bekommt er nach dem Tod des Letztlebenden nichts mehr. Der Letztlebende kann das Testament jederzeit ändern. Der eine Sohn bekommt jenes, der andere dieses.
Dieses Testament liegt handschriftlich vor.

Jetzt neue Situation:
Der eine Sohn mit Familie will nicht mehr von uns wissen. Wir wollen den anderen Sohn als alleinerben einsetzen. Der Nichterbende müßte dann sein Pflichtteil einfordern.

Wie kann man die neue Situation ins Berliner Testament einbinden, ohne einen Formfehler zu machen?

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Antwort:

Sehr geehrter Mandant,

gerne beantworte ich Ihre Anfrage wie folgt:

Sie müssen bitte der Tatsache Rechnung tragen, dass der - beabsichtigterweise enterbte - Sohn sowohl nach dem Erstversterbenden, als auch nach dem Letztversterbenden seinen Pflichtteil verlangen kann.
Dies ist erbrechtlich nicht zu verhindern - ein Pflichtteilsentzug ist nur in eng beschränkten Fällen möglich. Sie können nur den Pflichtteil nach dem Erstversterbenden dadurch reduzieren, dass durch diesen eine Schenkung seiner Vermögenswerte an den voraussichtlich Letztversterbenden erfolgt.

Eine Möglichkeit wäre auch, mit dem nicht berücksichtigten Sohn einen Erbvertrag zu schließen, dass er z.B. eine bestimmte Summe bekommt und damit der Pflichtteil nach Beiden abgegolten ist. Dazu muß er aber einverstanden sein.

Im Testament müssen Sie wie folgt formulieren: " Wir setzen uns gegenseitig zu Erben des jeweils Erstversterbenden ein. Alleiniger Schlußerbe nach dem Letztversterbenden soll unser Sohn ...XY....( oer an seiner Stelle dessen Abkömmlinge) sein".
Dies genügt, um Ihre Wünsche nach Alleinerbschaft des verbleibenden Sohns durchzusetzen.



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