Der direkte Draht zum Anwalt:
(1,99 EUR/Min* | 07:00 - 01:00 Uhr)
*inkl. 19% MwSt aus dem Festnetz der Deutschen Telekom; ggf. abweichende Preise aus Mobilfunknetzen.

Steuerliche Abgaben beim Verkauf eines geschenkten Hauses


Online-Rechtsberatung von Rechtsanwältin Britta Knies
Stand: 08.10.2010

Frage:

Ich habe vor 1 Jahr per Schenkungsurkunde das Haus meiner Eltern - Wert 350.000 Euro - per Dokument erhalten. Meine Eltern sind 84 Jahre alt. Was kommt fiskalisch auf mich zu, wenn meine Eltern - angenommen in 2 Jahren sterben würden - und ich das Haus danach für 350.000 Euro verkaufe.

E-Mail-Beratung:
Jetzt kostenloses Angebot anfordern!Hier gehts los.
Telefonberatung: Jetzt anrufen unter 0900-1 875 000-521
1,99 €/Min. inklusive 19% MwSt aus dem Festnetz der Deutschen Telekom; ggf. abweichende Preise aus Mobilfunknetzen

Antwort:

Sehr geehrter Mandant,

Nach Ihren Angaben haben Ihre Eltern im Jahr 1975 ein Haus gebaut, woraufhin nochmals vor 13 Jahren eine Aufstockung des Hauses erfolgt ist.

Vor einem Jahr wurde Ihnen das Haus schenkungsweise übertragen. Sie geben den Wert des Hauses mit € 350.000,00 an.

Sie baten um steuerliche Begutachtung im Falle einer Weiterveräußerung des schenkungsweise erlangten Hauses in ca. 2 Jahren.

Die Veräußerung des Hauses stellt grundsätzlich ein privates Veräußerungsgeschäft im Sinne von § 23 I EStG dar, dessen Versteuerung nach § 22 EStG erfolgt.

Danach handelt es sich um ein privates Veräußerungsgeschäft, wenn das Veräußerungsgeschäft bei Grundstücken und Rechten, die den Vorschriften des bürgerlichen Rechts über Grundstücke unterliegen (z.B. Erbbaurecht, Mineralgewinnungsrecht), bei denen der Zeitraum zwischen Anschaffung und Veräußerung nicht mehr als zehn Jahre beträgt. Gebäude und Außenanlagen sind einzubeziehen, soweit sie innerhalb dieses Zeitraums errichtet, ausgebaut oder erweitert werden; dies gilt entsprechend für Gebäudeteile, die selbständige unbewegliche Wirtschaftsgüter sind, sowie für Eigentumswohnungen und im Teileigentum stehende Räume. Ausgenommen sind Wirtschaftsgüter, die im Zeitraum zwischen Anschaffung oder Fertigstellung und Veräußerung ausschließlich zu eigenen Wohnzwecken oder im Jahr der Veräußerung und in den beiden vorangegangenen Jahren zu eigenen Wohnzwecken genutzt wurden

Beim unentgeltlichen Erwerb tätigt der Rechtsnachfolger ein privates Veräußerungsgeschäft, wenn er das Grundstück innerhalb von zehn Jahren seit der Anschaffung beim Rechtsvorgänger veräußert (BMF vom 5.10.2000, BStBl I 2000, 1383, Rz. 10 und 11).
Auf Grund dessen kommt es bei der Beurteilung des Sachverhaltens auf den Zeitpunkt des Erwerbs durch Ihre Eltern an.

Für die Berechnung der Veräußerungsfrist (H 23 [Veräußerungsfrist] EStH) kommt es bei Anschaffung wie bei Veräußerung von Grundstücken nicht auf den Zeitpunkt der dinglichen Übertragung an, sondern jeweils auf den Zeitpunkt des Abschlusses des schuldrechtlichen Verpflichtungsgeschäftes (Kaufvertrag, Tauschvertrag usw.).

Da sowohl die Anschaffung als auch die Aufstockung die 10-Jahresfrist überschritten haben, liegt grundsätzlich kein steuerlicher relevanter Vorgang vor. Sofern das Haus weiterhin von Ihren Eltern bewohnt wird steht auch dies einem steuerlich relevanten Vorgang entgegen.

Ich weise darauf hin, dass die erfolgte Beurteilung anhand geltenden Steuerrechts erfolgt ist. Etwaige Gesetzesänderungen können zu einer Änderung der rechtlichen Bewertung führen.

Eine Beurteilung des Schenkungsvorgangs war nicht Teil der Beauftragung.



Rechtsbeiträge über Baurecht
Interessante Fälle aus der E-Mail-Rechtsberatung zu Brandschutzvorschriften

Nachbar kann keine Brandschutzwand am Wintergarten fordern | Stand: 27.04.2015

FRAGE: Thema: Anbau eines Wintergartens an die Grenzwand meines Nachbarn. Ich bin Eigentümer einer Doppelhaushälfte und beabsichtige direkt an die Grenzwand einen Wintergarten zu errichten. Der Wintergarte...

ANTWORT: Vermutlich ist der Standpunkt Ihres Architekten und des ausführenden Unternehmens, dass der Wintergarten überhaupt nicht als Gebäudeabschlusswand fungiert und darum auch nicht zwingend ein ...weiter lesen

Argentinien-Anleihen und steuerrechtliche Anschaffungswerte | Stand: 24.02.2014

FRAGE: Ich besitze Argentinien-Anleihen, die im Rahmen des ABRA-Umtausches aus meinen alten Argentinien-Anleihen "entstanden" sind. Als Emissionsdatum gilt der 31.12.2003.Es handelt sich um die Anleihe-Type...

ANTWORT: Verbindliche gesetzliche Regelungen gibt es nicht für den Tausch von Anleihen. Die höchstrichterliche Rechtsprechung des Bundesfinanzhofs (BFH) und die sogenannten BMF-Schreiben, die bekanntlic ...weiter lesen

Meister Bafög abgelehnt | Stand: 04.06.2013

FRAGE: Ich bin 33 Jahre alt, habe eine Ausbildung, 3 Kinder mit 5,7 und 8 Jahren, bin seit 4.2012 allein erziehend, seit 10.2012 studiere ich Frühe Bildung an der PH. Ich bin zu 100% angestellt, fü...

ANTWORT: Sie müssen die Fragen natürlich wahrheitsgemäß beantworten. Dabei sollten Sie aber die gesetzlichen Voraussetzungen berücksichtigen. Bei Vorliegen der gesetzlichen Voraussetzunge ...weiter lesen

Schulden aus Kreditvertag - Bank hat geklagt | Stand: 11.11.2011

FRAGE: Aus einem Kreditvertrag schulde ich der XXXbank seit Juni 2007 einen Betrag in Höhe von EUR 7077,-. Der Vertrag wurde im Juni 2007 gekündigt und bis Sommer 2011 durch eine Inkassofirma betreut...

ANTWORT: Die Klage der XXXbank wird aller Voraussicht nach erfolgreich sein. Insbesondere ist noch keine Verjährung eingetreten.Zwar trifft es zu, dass die regelmäßige Verjährungsfrist 3 Jahr ...weiter lesen

Kommt bei Schweigen ein Vertrag zustande ? | Stand: 24.05.2011

FRAGE: Ich habe einen DSL Anschluss beauftragt. Der Anbieter teilt mir mit, das der Auftrag nicht schaltbar ist. Mit dem Schreiben wird mir mitgeteilt das ich aber auf eine Mobilfunk Technik umgestellt werd...

ANTWORT: Sehr geehrter Mandant,sie liegen mit Ihrer Einschätzung richtig.Rechtlich haben Sie ein Angebot abgegeben an den Anbieter auf Abschluss eines DSL-Vertrages. Vodafone hätte diesen annehmen können ...weiter lesen

Bescheidung eines Einspruches durch das Finanzamt | Stand: 19.03.2010

FRAGE: Am 7.6.1999 habe ich meinen EKST-Bescheid für 1998 erhalten. Hierzu habe ich Einspruch eingelegt. Vom FA wurde die zu zahlende Einkommensteuer am 18.06.1999nach § 361 AO die Vollziehung ausgesetz...

ANTWORT: Sehr geehrter Mandant,gesetzliche Fristen, die die Bescheidung eines Einspruches durch das Finanzamt innerhalb einer bestimmten Frist zwingend fordern, gibt es nicht. Allerdings haben Sie die Möglichkei ...weiter lesen


E-Mail-Beratung:
Jetzt kostenloses Angebot anfordern!Hier gehts los.
Telefonberatung: Jetzt anrufen unter 0900-1 875 000-521
1,99 €/Min. inklusive 19% MwSt aus dem Festnetz der Deutschen Telekom; ggf. abweichende Preise aus Mobilfunknetzen

SEHR GUT
4.5 Sternenbewertungen

20.204 Kundenbewertungen
Bewerten auch Sie den Anwalt
nach dem Gespräch !

   | Stand: 13.10.2017
sehr nette gespräch !!!Danke, sehr unkompliziert und Geld gespart!

   | Stand: 09.10.2017
Bitte dem RA Herr Grau, diese Bewertung zukommen lassen. Ich finden ihn nicht in der Liste. Uhrzeit ca. 12.05 bis 12.20 Uhr.

   | Stand: 09.10.2017
Sehr guter Hinweis von Frau Kress. Vielen DanK!

Der direkte Draht zum Anwalt:

0900-1 875 000-521
(1,99 EUR/Min* | 07:00 - 01:00Uhr)
*inkl. 19% MwSt aus dem Festnetz der Deutschen Telekom; ggf. abweichende Preise aus Mobilfunktnetzen



Wichtige Themen:

Rechtsanwalt für Baurecht (öffentliches) | Baurecht (öffentliches) | Baurecht | Immobilienrecht | Baurechtsache | Bauverstoß | Bauverwaltungsamt | befristete Untersagung | Brandschutz | Brandschutzbestimmungen | Brandschutzgesetz | Brandschutzordnung | Erbbaurecht | Feuerschutz | Feuerschutzbestimmungen | Feuerstättenverordnung | Feuerstellen | Öffentliches Baurecht | Untätigkeitsklage

Hilfreiche und viele kostenlose Produkte:


ERFOLGSAUSSICHTEN CHECK

Lassen Sie 10 Anwälte urteilen

Lohnt sich ein Anwalt? Lassen Sie das Risiko Ihrer Rechtsangelegenheit von unabhängigen Rechtsanwälten bewerten. ...weiter lesen
Hilfreiche und viele kostenlose Produkte:

HOMEPAGE TOOLS
NEU und exklusiv für Webmaster

Machen Sie Ihre Website rechtssicher! Mit unseren kostenlosen Homepage-Tools minimieren sie das Risiko einer Abmahnung. Egal ob Impressum, Disclaimer oder AGB. ...weiter lesen
Recht auf Ihrer Website

JURA TICKER

Die neuesten Meldungen auf Ihrer Website
Der Jura-Ticker bietet Ihren Besuchern aktuelle Gerichtsurteile, die stets interessant und leserfreundlich geschrieben sind. Dieser Content ist kostenlos in jede Website integrierbar und wird von uns regelmäßig mit einer neuen Meldung bestückt. Rechtsgebiete, Größe und Farben des Tickers können dabei an den eigenen Internetauftritt angepasst werden.

Anwaltshotline
Der direkte Draht zum Anwalt:

0900-1 875 000-521
(1,99 EUR/Min* | 07:00 - 01:00Uhr)
*inkl. 19% MwSt aus dem Festnetz der Deutschen Telekom; ggf. abweichende Preise aus Mobilfunktnetzen


E-Mail Beratung Online-Rechtsberatung per E-Mail. Antwort innerhalb weniger Stunden „schwarz auf weiß“. Jetzt Anfragen